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Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

 

Aktuelles

News, Informationen und Veranstaltungen aus AFI und Friedensbewegung. Einen Terminkalender finden Sie am Ende der Seite.

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Augsburger Ostermarsch 2025

Samstag, 5. April 2025

Augsburger Ostermarsch 2025

Kundgebung und Demo am Ostersamstag, 19.04.2025

Event date: 19.04.2025 10:30 Export event

10.30 Uhr, Goldschmiedekapelle
in St. Anna (Im Annahof 2)

Christlich-Muslimisches Gebet für Frieden

Multireligiöses Gebet mit Lesungen aus Koran und Bibel und Instrumentalmusik unter dem Titel „Komm, komm, wer immer du bist (Rumi)

Veranstalter: pax christi Augsburg, Junger Dialog der Religionen – augsburg.paxchristi.de

11.30 Uhr, Moritzplatz

Augsburger Ostermarsch

Auftaktkundgebung mit Redebeiträgen und Musik von StreetOps Music
Demonstration durch die Augsburger Innenstadt mit Musik von Sambamania und Zwischenkundgebung am Rathausplatz

Der Aufruf zum Ostermarsch wird unterstützt von:
Augsburger Friedensinitiative (AFI), Augsburg für Palästina, Deutsche Friedensgesellschaft
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Die andere Reformation, Die Linke Kreisverband Augsburg, DKP Augsburg, Offenes Antifaschistisches Treffen Augsburg, pax christi
Diözesanverband Augsburg, Solidaritätsnetzwerk Augsburg und Betriebskampf Augsburg,
Umweltgewerkschaft e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA),
Bernhard Lehmann, ehem. Sprecher von GVFD, RAG Augsburg Schwaben

Bei der Kundgebung wünschen wir keine nationalen Flaggen und Symbole. Rechte, Antisemit*innen und Reichsbürger*innen sind nicht willkommen.

Das Flugblatt mit dem untenstehenden Aufruf kann hier als Ansichts-PDF und als A4-Vorlage zum Ausdrucken heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu den geplanten Ostermärschen bundesweit  beim Netzwerk Friedenskooperative unter: www.ostermarsch.de.

 

Flyer Ostermarsch 2025Hier der Aufruf zum Augsburger Ostermarsch 2025:

Friedensfähig statt kriegstüchtig!

Wir befinden uns mitten in einem neuen Kalten Krieg, der für die Menschen hier in Deutschland und weltweit gefährlicher ist als der erste Kalte Krieg zwischen Warschauer Pakt und NATO. Die russische Regierung hat auf Kriegswirtschaft umgestellt, ungeachtet der wirtschaftlichen Folgen, um den Krieg in der Ukraine fortsetzen zu können. Westliche Staaten nehmen den Überfall auf die Ukraine zum Anlass, Ängste vor einem russischen Angriff auf NATO-Staaten zu schüren, um damit eine noch massivere Aufrüstung und Militarisierung des Denkens zu erreichen. Dabei geben allein die europäischen NATO-Staaten ohne die USA schon jetzt deutlich mehr Geld für ihre Armeen aus als Russland.

Die Stationierung der US-Marschflugkörper, Hyperschallwaffen und Raketen in Deutschland würde die Kriegsgefahr noch deutlich erhöhen, da diese Waffen dafür geeignet sind, strategische Ziele weit in Russland überraschend anzugreifen, während die USA noch außer Reichweite russischer Hyperschallwaffen liegen. Damit steigt die Gefahr von Fehlentscheidungen – der „Atomkrieg aus Versehen“ könnte schreckliche Realität werden. Wir unterstützen den Berliner Appell gegen die neuen Mittelstreckenwaffen!

Aber auch ohne einen „heißen Krieg“ wird die fortgesetzte massive Aufrüstung beider Seiten enorme Geldsummen verschlingen, die für die Bewältigung des Klimawandels und die Bekämpfung der Armut fehlen. Deutsche Politiker:innen von den Grünen bis zur AfD wetteifern um die höchsten Rüstungsausgaben. Per Grundgesetzänderung werden für die weitere Aufrüstung „Sonderschulden“ in gigantischer Höhe bewilligt. Das steigert nicht unsere Sicherheit, sondern die Profite der Rüstungsindustrie – auf Kosten der Bevölkerung.

Krieg, Umweltzerstörung, Verfolgung und Not treiben Millionen verzweifelte Menschen in die Flucht. Europa und Deutschland reagieren darauf mit Abschottung und Zurückweisung. Diese Menschen brauchen hier einen sicheren Zufluchtsort und eine Perspektive in ihrer Heimat.

Abrüstung bei Waffen und in den Köpfen

Aufrüstung führt zu einem System kollektiver Unsicherheit mit der Gefahr gegenseitiger Vernichtung. Was wir benötigen, ist kollektive Sicherheit durch vertrauensbildende Maßnahmen, Entspannung und die Einhaltung des Völkerrechts. Ein zentrales Element sind dabei Verhandlungen über Rüstungskontrolle und nukleare Abrüstung.

Der Krieg in der Ukraine muss und kann durch einen stabilen Waffenstillstand beendet werden, der den Einstieg in Friedensverhandlungen ermöglicht, die den Interessen aller Menschen in dem Land gerecht werden. Hier ist die Bundesregierung gefordert, Verhandlungen zu unterstützen, statt sie zu sabotieren und immer mehr Waffen in das geschundene Land zu pumpen. Allen Menschen, die sich dem Krieg verweigern und die von Krieg bedroht sind, ist Asyl zu gewähren. Auch in Gaza und im Libanon muss sich die deutsche Regierung für das Ende des Krieges und einen gerechten Frieden einsetzten und gegen die Vertreibung der Menschen aus dem Gazastreifen stellen. Alle Waffenlieferungen an die israelische Armee sind zu stoppen, die mit diesen Waffen einen Völkermord verübt, wie von Amnesty International dokumentiert.

Die Forderung, Deutschland müsse „kriegstüchtig“ werden, widerspricht dem Friedensgebot des Grundgesetzes. Wir wenden uns gegen die Militarisierung der Wirtschaft, des Bildungs- und Gesundheitswesens und gegen die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht. Insbesondere protestieren wir gegen das bayerische Bundeswehrgesetz, das Schulen und Hochschulen zur Zusammenarbeit mit der Bundeswehr zwingt.

Unsere Forderungen lauten:

• Abrüsten statt Aufrüsten!
• Friedensfähig statt kriegstüchtig! Abbau von Feindbildern! Friedenserziehung an Schulen und Einführung der Zivilklausel an Universitäten und Hochschulen!
• Entspannung und Zusammenarbeit statt Säbelrasseln und Konfrontation! Rückkehr zum Völkerrecht! Waffenlieferungen und Kriegskredite stoppen!
• Atomwaffenverbot durchsetzen! Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrag auch durch Deutschland! Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland! Keine Aufstellung neuer US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland!
• Kriegs- und Fluchtursachen beseitigen! Für Frieden, eine lebenswerte Umwelt, soziale Sicherung und eine gerechte Weltwirtschaft!

Das können wir selbst tun:

• Gegen Krieg und Aufrüstung protestieren! In Friedensbewegung und Friedensorganisationen mitarbeiten!
• Kriegsdienst verweigern! Kriegsdienstverweigerer unterstützen!
• Soziale Verteidigung aufbauen als Gegenmodell zur militärischen Verteidigung. Das Konzept von „Sicherheit neu denken“ für friedliche Konfliktlösungen propagieren.
• Den Begriff „Friedensstadt Augsburg“ mit Leben erfüllen!

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    AFI-Plenum März 2026

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    Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

     

    1. Aktuelles Thema
       
    2. Ostermarsch 2026
      Unterstützende Organisationen 
      Musikalische Begleitung und Demo-Unterstützung 
      Organisatorisches  
      Werbung 
      Ostermarsch draußen 

       
    3. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
      14.02.2026: Fahrt nach München zur Demo gegen die sog. Sicherheitskonferenz  
      27.02.2026: die AFI stellt sich vor, Termin bei Auréllienne, Aura Center   

       
    4. Bisher geplante Veranstaltungen in 2026 (Einladungen folgen noch)
      05.03.2026 09:00 Uhr. Königsplatz, „bundesweite Schulstreiks gegen die Wehrpflicht“ 
      08.03.2026 14:00 Uhr: Rathausplatz, „Feministisch, queer und laut – Gegen Rassismus und  Militarismus“ 
      11.03.2026, 19.00 Uhr: „Zukunft für Israelis und Palästinenser“, Vortrag und Gespräch mit  Rabbiner Jeremy MilgromJeremy Milgrom, siehe beiliegenden Flyer 
      04. - 13. 05.2026: Veranstaltung mit Mitgliedern des Parents Circles aus Israel und Palästina 
      09.05.2026 14:00 Uhr: Bürgerhaus Pfersee, „Kraniche-Falten zum Versand nach Hiroshima“ Veranstaltungen in den Friedenswochen im November 2026 

       
    5. Sonstiges

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  • Schulstreik gegen die Wehrpflicht
    Schulstreik gegen die Wehrpflicht

    Schulstreik gegen die Wehrpflicht

    Am 5. Dezember hat der Bundestag auf Antrag der Bundesregierung erste Schritte hin zur Wiedereinführung der Wehrpflicht beschlossen: verpflichtende Fragebögen für junge Männer ab Januar 2026, verpflichtende Musterung ab Juli 2027. Und das, obwohl die Mehrzahl der Jugendlichen die Wehrpflicht ablehnt. Bis jetzt waren bereits 55.000 Schüler*innen dagegen auf der Straße und haben die Schule bestreikt. Die Initiative Schulstreik gegen Wehrpflicht ruft für den 5. März zu einem weiteren Schulstreik gegen die Wehrpflicht auf. In Augsburg wird ebenfalls gestreikt - um 09:00 Uhr findet eine Kundgebung auf dem Königsplatz statt. Die AFI unterstützt den Schulstreik und ruft zur Teilnahme auf.

     

    Hier der Streikaufruf der Initiative:

    Die Bundeswehr will an unseren Schulen werben.
    Wir wollen Friedensbildung!

    Rheinmetall will, dass die Aktien weiter steigen. 
    Wir wollen Geld für Bildung und Soziales!

    Merz will, dass die Bundeswehr die größte Armee Europas wird.
    Wir wollen Frieden!

    Pistorius will, dass wir kriegstüchtig werden. 
    Wir wollen eine Zukunft!

    Für uns ist klar: Der 5. Dezember war erst der Anfang.

    Wir werden zeigen, dass die Jugend keine Fragebögen,  keine Wehrpflicht, keinen Krieg will!

    Am 5. März ist unser Platz  auf der Straße und nicht im Klassenzimmer!

    Deshalb gehen wir am 05.03. wieder nicht zur Schule!

    Wir streiken gegen die Wehrpflicht & alle Zwangsdienste! 

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf. Die Bombardements und Angriffe der israelischen Armee in Gaza gehen auch nach der Waffenruhe weiter. Gleichzeitig sterben weiter Menschen, da nicht genügend Hilfsgüter  in das Land gelassen werden. Viele Hilfsorganisationen werden seit Januar daran gehindert, Hilfe zu leisten. Wir von der AFI fordern gemeinsam mit Augsburg für Palästina von der israelischen Regierung die Erfüllung des Waffenstillstands und dass die Versorgung der Menschen in Gaza ohne Einschränkungen zugelassen wird. Von der Bundesregierung fordern wir einen sofortigen Stopp der Exporte von Waffen und Rüstungsgütern nach Israel und ein Ende der Unterstützung der dortigen Regierung.

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf. Die Bombardements und Angriffe der israelischen Armee in Gaza gehen auch nach der Waffenruhe weiter. Gleichzeitig sterben weiter Menschen, da nicht genügend Hilfsgüter  in das Land gelassen werden. Viele Hilfsorganisationen werden seit Januar daran gehindert, Hilfe zu leisten. Wir von der AFI fordern gemeinsam mit Augsburg für Palästina von der israelischen Regierung die Erfüllung des Waffenstillstands und dass die Versorgung der Menschen in Gaza ohne Einschränkungen zugelassen wird. Von der Bundesregierung fordern wir einen sofortigen Stopp der Exporte von Waffen und Rüstungsgütern nach Israel und ein Ende der Unterstützung der dortigen Regierung.

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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