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Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

 

Aktuelles

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Friedensmahnwache für den Stopp von AIR DEFENDER 23

Freitag, 9. Juni 2023

Friedensmahnwache für den Stopp von AIR DEFENDER 23

Sonntag, 18.06.2023, 11:55 – 14:00 Uhr auf dem Rathausplatz Augsburg

Event date: 18.06.2023 11:55 Export event

Die AFI protestiert am 18.06.2023 auf dem Rathausplatz in Augsburg gemeinsam mit der Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (BIFA) gegen die Mega-Kriegsübung AIR Defender 2023. An sind auch Kampfflugzeuge beteiligt, die Bundeswehrflugplatz Lechfeld stationiert sind. Das bereits weit vor dem russischen Angriff  auf die Ukraine geplante Manöver birgt die Gefahr, dass es durch Fehlinterpretationen auf der russischen Seite, gegen die sich die Kriegsübung richtet, zu einer Eskalation kommen könnte, die in einem offenen Krieg Russlands gegen die NATO mündet. Zudem wird durch die 250 Flugzeuge während der Übung eine riesige Menge an Treibhausgasen ausgestoßen. Allein ein Eurofighter kommt pro Flugstunde auf etwa 11 Tonnen CO². Das Manöver verschlingt außerdem eine enorme Menge an Geld, die für Soziales, Bildung, Klimaschutz und Hilfsprogramme für den globalen Süden fehlt.
Die DFG-VK warnt ebenfalls vor einer Eskalation direkte Konfrontation und weist auf die Kosten und die Folgen für das  Klima hin: NATO-Kriegsübung „Air Defender“: Friedensgesellschaft warnt vor Eskalation (dfg-vk.de).

Nachfolgend der Aufruf der BIFA zu der Mahnwache:

Ab dem 12. Juni 2023 wird über Deutschland die größte aller NATO-Luftübungen veranstaltet, die je abgehalten worden ist. 25 Nationen beteiligen sich daran, auch nicht NATO-Mitglieder, 250 Flugzeuge, davon 100 allein aus den USA, 10.000 Soldaten kommen dabei zum Einsatz. Die Übung wird bis zum 23. Juni 2023 dauern.

Von Augsburg/Lechfeld starten die Maschinen und befliegen den südlichen Luftraum bis nach Tschechien und Rumänien. Im Norden und Nordosten Deutschlands wird auch über Nord- und Ostsee bis ins Baltikum geflogen. Die Lufträume werden unter der Woche jeweils 4h täglich gesperrt für den normalen Flugverkehr. Deutschland dient als Knotenpunkt und hat sich vor einigen Jahren um dieses Amt beworben. Die deutsche Luftwaffe plant seit 2018 diese Übung und informiert stolz auf ihrer Webseite dazu.

Wir möchten am 18.06.2023 die Menschen darüber aufklären, dass diese Nato-Übung keine unmittelbare Reaktion auf den Einmarsch der Russen in die Ukraine ist. Die Übung ist von langer Hand vorbereitet worden und dient vorzüglich Kriegseinsätzen, die nicht von Land ausgeführt werden können. Zu denken ist hierbei an eine kriegerische Auseinandersetzung im Indopazifik gegen China zur Verteidigung der von einigen westlichen Staaten ausgerufenen „regelbasierten internationalen Ordnung“.

Diese Friedensmahnwache möchte warnen vor einer zunehmenden Kriegsbereitschaft der Deutschen im Dienste der NATO.

Weitere Informationen zu Air Defender sowie eine Übersicht bundesweit geplanter Aktionen bieten das Netzwerk Friedenskooperative und die Informationsstelle Militarisierung (IMI). Von IMI gibt es zudem eine ausführliche Analyse zu Air Defender 2023 als PDF - ideal zum Ausdrucken und Verteilen.

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    AFI-Plenum März 2026

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      Musikalische Begleitung und Demo-Unterstützung 
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    3. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
      14.02.2026: Fahrt nach München zur Demo gegen die sog. Sicherheitskonferenz  
      27.02.2026: die AFI stellt sich vor, Termin bei Auréllienne, Aura Center   

       
    4. Bisher geplante Veranstaltungen in 2026 (Einladungen folgen noch)
      05.03.2026 09:00 Uhr. Königsplatz, „bundesweite Schulstreiks gegen die Wehrpflicht“ 
      08.03.2026 14:00 Uhr: Rathausplatz, „Feministisch, queer und laut – Gegen Rassismus und  Militarismus“ 
      11.03.2026, 19.00 Uhr: „Zukunft für Israelis und Palästinenser“, Vortrag und Gespräch mit  Rabbiner Jeremy MilgromJeremy Milgrom, siehe beiliegenden Flyer 
      04. - 13. 05.2026: Veranstaltung mit Mitgliedern des Parents Circles aus Israel und Palästina 
      09.05.2026 14:00 Uhr: Bürgerhaus Pfersee, „Kraniche-Falten zum Versand nach Hiroshima“ Veranstaltungen in den Friedenswochen im November 2026 

       
    5. Sonstiges

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  • Schulstreik gegen die Wehrpflicht
    Schulstreik gegen die Wehrpflicht

    Schulstreik gegen die Wehrpflicht

    Am 5. Dezember hat der Bundestag auf Antrag der Bundesregierung erste Schritte hin zur Wiedereinführung der Wehrpflicht beschlossen: verpflichtende Fragebögen für junge Männer ab Januar 2026, verpflichtende Musterung ab Juli 2027. Und das, obwohl die Mehrzahl der Jugendlichen die Wehrpflicht ablehnt. Bis jetzt waren bereits 55.000 Schüler*innen dagegen auf der Straße und haben die Schule bestreikt. Die Initiative Schulstreik gegen Wehrpflicht ruft für den 5. März zu einem weiteren Schulstreik gegen die Wehrpflicht auf. In Augsburg wird ebenfalls gestreikt - um 09:00 Uhr findet eine Kundgebung auf dem Königsplatz statt. Die AFI unterstützt den Schulstreik und ruft zur Teilnahme auf.

     

    Hier der Streikaufruf der Initiative:

    Die Bundeswehr will an unseren Schulen werben.
    Wir wollen Friedensbildung!

    Rheinmetall will, dass die Aktien weiter steigen. 
    Wir wollen Geld für Bildung und Soziales!

    Merz will, dass die Bundeswehr die größte Armee Europas wird.
    Wir wollen Frieden!

    Pistorius will, dass wir kriegstüchtig werden. 
    Wir wollen eine Zukunft!

    Für uns ist klar: Der 5. Dezember war erst der Anfang.

    Wir werden zeigen, dass die Jugend keine Fragebögen,  keine Wehrpflicht, keinen Krieg will!

    Am 5. März ist unser Platz  auf der Straße und nicht im Klassenzimmer!

    Deshalb gehen wir am 05.03. wieder nicht zur Schule!

    Wir streiken gegen die Wehrpflicht & alle Zwangsdienste! 

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf. Die Bombardements und Angriffe der israelischen Armee in Gaza gehen auch nach der Waffenruhe weiter. Gleichzeitig sterben weiter Menschen, da nicht genügend Hilfsgüter  in das Land gelassen werden. Viele Hilfsorganisationen werden seit Januar daran gehindert, Hilfe zu leisten. Wir von der AFI fordern gemeinsam mit Augsburg für Palästina von der israelischen Regierung die Erfüllung des Waffenstillstands und dass die Versorgung der Menschen in Gaza ohne Einschränkungen zugelassen wird. Von der Bundesregierung fordern wir einen sofortigen Stopp der Exporte von Waffen und Rüstungsgütern nach Israel und ein Ende der Unterstützung der dortigen Regierung.

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf. Die Bombardements und Angriffe der israelischen Armee in Gaza gehen auch nach der Waffenruhe weiter. Gleichzeitig sterben weiter Menschen, da nicht genügend Hilfsgüter  in das Land gelassen werden. Viele Hilfsorganisationen werden seit Januar daran gehindert, Hilfe zu leisten. Wir von der AFI fordern gemeinsam mit Augsburg für Palästina von der israelischen Regierung die Erfüllung des Waffenstillstands und dass die Versorgung der Menschen in Gaza ohne Einschränkungen zugelassen wird. Von der Bundesregierung fordern wir einen sofortigen Stopp der Exporte von Waffen und Rüstungsgütern nach Israel und ein Ende der Unterstützung der dortigen Regierung.

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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