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Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI beteiligt sich aktiv an der Erinnerungskultur für die Opfer des Holocaust und alle Verfolgten des Nationalsozialismus. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

 

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Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!

Tuesday, September 23, 2025

Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!

Bundesweite Demos in Berlin und Stuttgart am 3. Oktober 2025

Event date: 10/3/2025 8:45 AM - 8:30 PM Export event

Die AFI unterstützt - neben inzwischen mehr als 400 anderen Organisationen und Gruppen - die bundesweiten  Friedensdemonstrationen am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart. Wir rufen zur Teilnahme auf und fahren zur Demo nach Stuttgart. Treffpunkt ist am Freitag, 3. Oktober 2025 (Feiertag) um 08:45 Uhr vor dem Hauptbahnhof in Augsburg. Die Abfahrt des Zuges ist um 09:24 Uhr.
Wir fahren mit Regio-Zügen. Alle, die kein Deutschland-Ticket haben, können 5er Gruppen  für ein Quer-durchs-Land-Ticket bilden. Es kostet 89 Euro für 5 Reisende (17,80 Euro pro Person). Die Rückfahrt nach Augsburg legt jede 5er-Gruppe selbst fest (Beispiele ab-an: 16:42 – 19:33, 17:20 – 20:29, 17:39-20:34).

Aus der Presseerklärung zu den Demos

80 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges darf Deutschland nie wieder kriegstüchtig gemacht werden. Das Bündnis der Friedensbewegung kritisiert die aktuellen Diskussionen über die Wiedereinführung der Wehrpflicht, die Militarisierung von Bildung, Hochschulen und Gesundheitswesen sowie die Kürzung von Investitionen in Soziales, Klima und Entwicklungshilfe für die militärische Aufrüstung scharf. Stattdessen solle sich die Bundesregierung für diplomatische Initiativen, Verhandlungen, Abrüstung und Rüstungskontrolle einsetzen. Die Unterstützerorganisationen fordern eine neue Entspannungspolitik für Europa, die die Friedens- und Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.

Wir fordern von der Bundesregierung:

•    Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für Soziales, Klima und Entwicklung.

•    Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.

•    Nein zur Wehrpflicht.

•    Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.

•    Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind.

•    Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten.

•    Die Bundesregierung darf sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen. Sie muss alles tun, damit der Krieg, die Vertreibung der Palästinenserinnen und Palästinenser und der Einsatz von Hunger als Waffe umgehend beendet werden.

•    Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Atomwaffen und Krieg. Wir fordern gemäß der UN-Charta, auf die Anwendung und Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verzichten. Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.

Wir lehnen alle Kriege ab. Wir trauern um alle Opfer von Kriegen und Gewalt und verurteilen alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. 

Wir wollen:

•    Diplomatische Initiativen. Nur Verhandlungen und Abrüstung schaffen Sicherheit.

•    Eine neue Entspannungspolitik für Europa, die die Friedens- und Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.

•    Politische Konfliktlösungen, Friedenslogik und eine Kultur des Friedens.

Frieden braucht die Verteidigung der Demokratie und das Engagement jedes Einzelnen. Frieden braucht Bewegung. 

Frieden ist die Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen.

Den kompletten Aufruf und weitere Infos findet Ihr unter friedensdemo0310.org. Die Liste der mehr als 400 Organisationen und Initiativen kann hier eingesehen werden.

Details zur Demo in Stuttgart

Die Demo in Stuttgart beginnt um 13:00 Uhr mit dem Auftakt auf dem Schlossplatz. Die Abschlusskundgebung findet nach der Demo um ca. 15 Uhr auf wiederum auf dem Schlossplatz statt.
Als RednerInnen (durchweg kurze Beiträge oder Grußworte) stehen fest:

per Video
•    Jeffrey Sachs (Wirtschaftswissenschaftler, Columbia University)
•    Ghassan Abu-Sittah (paläst. Chirurg, Rektor der Uni Glasgow)

und live in Stuttgart
•    Margot Käßmann (ehem. EKD-Ratsvorsitzende und Landesbischöfin von Hannover)
•    Ulrike Eifler (Gewerkschafterin)
•    Lothar Binding (Bundesvorsitzender der SPD AG 60 plus)
•    Sevim Dagdelen (ehem. MdB)
•    Rihm Hamdan (Palästinenserin aus München)
•    Wieland Hoban (Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden)
•    Vincent Leuze (Ver.di Jugend)
•    Ronja Fröhlich (Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“, SDAJ)
•    Alev Bahadir (DIDF Bundesgeschäftsführung)
•    Anthony Cipriano  (VVN/BdA Baden-Württemberg)

Musik
•    Toba Borke (Freestyle-Rapper)
•    Bernd Köhler alias  „Schlauch” (Liedermacher)

Weitere Informationen zur Demo in Stuttgart unter friedensvernetzung-suedwest.de.

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Termine

«October 2026»
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  • Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!
    Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!

    Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!

    Am kommenden Samstag, 03.10.2026 finden bundesweite Friedensdemonstrationen in Berlin und in Stuttgart statt.

    Die Bundesregierung fördert die völkerrechtswidrigen Angriffskriege im Nahen Osten mit Waffenlieferungen an Israel, der Gewährung der Nutzung von Militäreinrichtungen, wie die Airbase Ramstein, und Überflugrechte für die USA. Wir sollen kriegstüchtig gemacht werden. Trotz militärischer und wirtschaftlicher Überlegenheit der Nato wird massiv aufgerüstet und unsere Wirtschaft in Teilen auf eine Kriegswirtschaft umgestellt. Mit Kürzungen, vor allem in sozialen Bereichen und Erhöhungen von Abgaben, sowie mit der enorm steigenden Zinslast für die, nach oben hin unbegrenzten, Staatsverschuldung zahlen wir diese Aufrüstungseskalation. Diese Konfrontationspolitik macht den Frieden nicht sicherer, sondern erhöht die Kriegsgefahr.

    Die Friedensbewegung ist gefordert, dagegen aufzustehen.

    Die AFI ruft dazu auf, an der Demo in Stuttgart teilzunehmen. Wir werden mit der Bahn in 5er-Gruppen mit dem Quer-durchs-Land-Ticket (99,00 Euro, 19,80 Euro pro Person) nach Stuttgart fahren. Die Bahnverbindungen sind:

    Nach Stuttgart  
    Augsburg: Abfahrt RE9 09:24 Uhr, Gleis 4 Ankunft Ulm Hbf 10:41 Uhr, Gleis 25
    Ulm: Abfahrt RE5 11:15 Uhr, Gleis 8    Ankunft Stuttgart 12:23 Uhr, Gleis 13

     

    Zurück nach Augsburg  
    Stuttgart: Abfahrt MEX16 16:42 Uhr, Gleis 16 Ankunft Ulm Hbf 18:11, Gleis 3
    Ulm: Abfahrt RE9 18:18 Uhr, Gleis 25   Ankunft Augsburg 19:33, Gleis 7

    Treffpunkt: Samstag, 3. Oktober 2026 um 08:50 Uhr am Hauptbahnhof in Augsburg.
    Den Aufruf zu der Demo sowie weitere Imformationen: Klick auf "Read more"

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  • AFI-Plenum Oktober 2026
    AFI-Plenum Oktober 2026

    AFI-Plenum Oktober 2026

    Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

    1. Aktuelles Thema
       
    2. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
      25.09.2026 Schulstreik
      26.09.2026 DGB-Kundgebung „Sozialstaat stärken statt klotzen“ 
      03.10.2026 Zentrale Friedendemonstration am 3. Oktober in Stuttgart

       
    3. Geplante Veranstaltungen
      26.09.2026 DGB-Kundgebung „Sozialstaat stärken statt klotzen“ 
      03.10.2026 Demonstration am 3. Oktober in Stuttgart

       
    4. Friedenswochen-Veranstaltungen
       
    5. Sonstiges

    Mehr Informationen zur Tagesordnung per Klick auf "Read more"

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

    Hier der Aufruf von Augsburg für Palästina:

    Seit Februar 2023 halten wir in Augsburg zweiwöchentlich eine Mahnwache für die palästinensischen Opfer der israelischen Aggressionen. Wir gedenken der Getöteten mit einer Schweigeminute und  berichten über aktuelle Geschehnisse in der Region und ordnen diese ein. 
    Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen, unser Fokus liegt auf dem stattfindenden Genozid, der durch Israel verübt wird, wie auch den Angriffen Israels auf die umliegenden Länder. Wir verurteilen die Beteiligung Deutschlands und fordern einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, den uneingeschränkten Einlass von Hilfsgütern, sowie ein freies, selbstbestimmtes Leben der Palästinenser*innen in Frieden.

    Menschenverachtendes Verhalten oder Äußerungen werden nicht toleriert!

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

    Hier der Aufruf von Augsburg für Palästina:

    Seit Februar 2023 halten wir in Augsburg zweiwöchentlich eine Mahnwache für die palästinensischen Opfer der israelischen Aggressionen. Wir gedenken der Getöteten mit einer Schweigeminute und  berichten über aktuelle Geschehnisse in der Region und ordnen diese ein. 
    Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen, unser Fokus liegt auf dem stattfindenden Genozid, der durch Israel verübt wird, wie auch den Angriffen Israels auf die umliegenden Länder. Wir verurteilen die Beteiligung Deutschlands und fordern einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, den uneingeschränkten Einlass von Hilfsgütern, sowie ein freies, selbstbestimmtes Leben der Palästinenser*innen in Frieden.

    Menschenverachtendes Verhalten oder Äußerungen werden nicht toleriert!

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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