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Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI beteiligt sich aktiv an der Erinnerungskultur für die Opfer des Holocaust und alle Verfolgten des Nationalsozialismus. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

 

Aktuelles

News, Informationen und Veranstaltungen aus AFI und Friedensbewegung. Einen Terminkalender finden Sie am Ende der Seite.

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Augsburger Ostermarsch 2024

Saturday, March 23, 2024

Augsburger Ostermarsch 2024

Kundgebung und Demo am Ostersamstag, 30.03.2024

Event date: 3/30/2024 11:30 AM Export event

10.30 Uhr, Goldschmiedekapelle
in St. Anna (Im Annahof 2)

Christlich-Muslimisches Friedensgebet

Veranstalter: pax christi Augsburg, Junger Dialog der Religionen – augsburg.paxchristi.de
11.30 Uhr, Moritzplatz

Auftakt-Kundgebung mit Redebeiträgen
Musik von den Ruam aus Regensburg

Der Name Ruam steht für Radau, Unsinn, Anarchie,M ist Marx und Mundart.
Die Band spielte bereits mehrfach beim Augsburger Ostermarsch.

Nach der Kundgebung Demonstration durch die Augsburger Innenstadt begleitet von Sambamania


Der diesjährige Ostermarsch steht unter dem Eindruck der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten und einer Gewalt- und Eskalationsspirale. Unzählige Tote und Flüchtende, zerstörte Städte, aber auch Waffenlieferungen in das Kriegsgebiet, die massive Aufrüstung der Bundeswehr, eine weitere Eskalation sowie Sanktionen gegen Russland mit den Auswirkungen bei uns sind eine direkte Folge des Krieges in der Ukraine.   Die jahrzehntelange Blockade und Besetzung Palästinas eskalierte mit dem menschenverachtenden Angriff der Hamas und anderer radikaler Organisationen auf die Menschen in Israel. Der darauffolgende brutale Krieg der israelischen Armee führte zu über 30.000 getöteten Menschen, fast zwei Millionen Flüchtlingen, einer humanitären Katastrophe für die Menschen in Gaza und einer nahezu vollständigen Zerstörung des Gazastreifens. Hunderttausenden droht der Hungertod. Um die Vielfalt der zum Ostermarsch aufrufenden Organisationen abzubilden, werden auch heuer mehrere kurze Redebeiträge gehalten. Die Regensburger Rockband RUAM wird mit Friedensliedern zum kulturellen Teil beitragen. Im Anschluss an die Kundgebung wird eine Demonstration durch die Augsburger Innenstadt stattfinden, begleitet von Sambamania. Der Aufruf zum Ostermarsch liegt bei.
Bitte beteiligt Euch am Augsburger Ostermarsch und mobilisiere dazu. Zeigen wir, dass es viele Menschen gibt, die gegen alle Kriege sind, das Töten und Zerstören beendet wollen und sich für diplomatische Lösungen und gegen eine weitere Konfrontationspolitik einsetzen.

Hier der Aufruf zum Ostermarsch:

Gewaltspiralen durchbrechen!

55 Kriege und Bürgerkriege haben die Welt im Jahr 2022 erschüttert. Für 2023 gibt es noch keine Daten, aber weniger dürften es nicht gewesen sein. Der schreckliche Krieg in der Ukraine, der ins dritte Jahr geht, und der mörderische Konflikt in Palästina sind nur die Spitze des Eisbergs. Die jahrzehntelange Blockade und Besetzung Palästinas eskalierte mit dem menschenverachtenden Angriff der Hamas und anderer radikaler Organisationen auf die Menschen in Israel. Der darauffolgende brutale Krieg der israelischen Armee führt zu zehntausenden getöteten Menschen und einer nahezu vollständigen Zerstörung des Gazastreifens.
Leider hat sich auch in der deutschen Politik der Irrglaube durchgesetzt, dass sich Konflikte durch Gewalt und militärische Siege lösen lassen. Tatsächlich dreht das die Gewaltspirale nur noch weiter, bis hin zur Gefahr eines dritten Weltkrieges. Diplomatie wird als Schwäche gesehen und Menschen, die nach Verhandlungen rufen, werden als „Putin-Versteher“, als antisemitisch oder – wie von Kanzler Scholz – als „gefallene Engel aus der Hölle“ diffamiert. Ein moralischer Rigorismus mit Parolen wie „Putin darf den Krieg nicht gewinnen“ oder einer „unbedingten Solidarität mit Israel“ ist selbst unmoralisch und menschenfeindlich. Er nimmt den sinnlosen Tod von zehntausenden Menschen hin und befördert ihn sogar durch Waffenlieferungen.
Wir fordern von der Bundesregierung statt einer Unterstützung dieser Kriege eine Politik, die auf Verhandlungen setzt, um so in Konflikten zu einem schnellen Waffenstillstand und schließlich zu einem dauerhaften Frieden zu gelangen, damit das Morden und Sterben ein Ende hat.

Rüstung tötet auch ohne Krieg

In einer Zeit, in der enorme Mengen Geld für einen ökologischen und sozialen Umbau unseres Landes und der ganzen Welt nötig wären, pumpen die Staaten Unsummen in Rüstung und Militär. Deutschland ist hier ganz vorn mit dabei. Während Sozialausgaben gekürzt werden und die zivile Infrastruktur, wie etwa Schulen oder Verkehrswege, verfällt, werden der Bundeswehr Milliarden von Euro in den Rachen geworfen. Dieses Geld fehlt nicht nur im eigenen Land, sondern auch für Programme, die etwa die Folgen des Klimawandels im globalen Süden abfedern. Das hat zur Folge, dass dort der Bevölkerung die Lebensgrundlagen entzogen werden, was viele zur Flucht aus ihrer Heimat zwingt. Rüstungsexporte führen prinzipiell zu Gewalt und Tod. Sie müssen verboten werden!
Unser Ziel ist mehr Geld für Soziales, Umwelt- und Klimaschutz, Bildung, Gesundheitswesen und für die Länder des globalen Südens, um so die existenziellen Probleme anzugehen, die uns alle bedrohen. Dazu gehört auch der Aufbau eines gerechten und solidarischen Weltwirtschaftssystems, um die wachsende Spaltung zwischen Nord und Süd zu beenden. Es ist an der Zeit, dass Friedens- und Umweltbewegung enger zusammenarbeiten. Nicht zuletzt ist das Militär weltweit einer der größten CO2-Produzenten, wird aber bei Klimakonferenzen und -abkommen regelmäßig ausgeklammert. Wir fordern ein Verbot aller Rüstungsexporte, eine umfassende Abrüstung und die Konversion der Rüstungsindustrie.

Für eine friedliche Gesellschaft

Geht es nach Boris Pistorius sowie etlichen anderen Politiker*innen aus Union, SPD, FDP, den Grünen und auch der AfD, dann soll die Aufrüstung nicht nur in den Kasernen, sondern auch in den Köpfen stattfinden – mit dem Ziel einer Militarisierung der Gesellschaft.
„Wir müssen kriegstüchtig werden“, sagte Pistorius im Oktober 2023 im ZDF. Dazu gehört für ihn auch eine Wiederinkraftsetzung der Wehrpflicht, damit genügend Soldat*innen für die gewaltsame Durchsetzung deutscher und westlicher Interessen zur Verfügung stehen. Stattdessen sollte in die Friedenstüchtigkeit der Gesellschaft investiert werden.
Dazu gehört die Entwicklung von Methoden der gewaltfreien Sozialen Verteidigung und der friedlichen Konfliktlösung.
Wir treten ein, für eine friedliche und solidarische Gesellschaft, in der Konflikte gewaltfrei gelöst werden. Wir wehren uns gegen jede Art deutscher Kriegsbeteiligung.
Jeder Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit!

Der Aufruf zum Ostermarsch wird unterstützt von:
Augsburger Friedensinitiative (AFI), Augsburg für Palästina, Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Augsburg, DKP Augsburg, Offenes Antifaschistisches Treffen Augsburg, Offenes Antikapitalistisches Klimatreffen, pax christi Augsburg, Solidaritätsnetzwerk Augsburg Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg

Bei der Kundgebung wünschen wir keine nationalen Flaggen und Symbole.
Rechte, Antisemit*innen und Reichsbürger*innen sind nicht willkommen.


Das Flugblatt mit dem obenstehenden Aufruf kann hier als Ansichts-PDF und als A4-Vorlage zum Ausdrucken heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu den geplanten Ostermärschen bundesweit  beim Netzwerk Friedenskooperative unter: www.ostermarsch.de

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Termine

«October 2026»
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  • Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!
    Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!

    Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!

    Am kommenden Samstag, 03.10.2026 finden bundesweite Friedensdemonstrationen in Berlin und in Stuttgart statt.

    Die Bundesregierung fördert die völkerrechtswidrigen Angriffskriege im Nahen Osten mit Waffenlieferungen an Israel, der Gewährung der Nutzung von Militäreinrichtungen, wie die Airbase Ramstein, und Überflugrechte für die USA. Wir sollen kriegstüchtig gemacht werden. Trotz militärischer und wirtschaftlicher Überlegenheit der Nato wird massiv aufgerüstet und unsere Wirtschaft in Teilen auf eine Kriegswirtschaft umgestellt. Mit Kürzungen, vor allem in sozialen Bereichen und Erhöhungen von Abgaben, sowie mit der enorm steigenden Zinslast für die, nach oben hin unbegrenzten, Staatsverschuldung zahlen wir diese Aufrüstungseskalation. Diese Konfrontationspolitik macht den Frieden nicht sicherer, sondern erhöht die Kriegsgefahr.

    Die Friedensbewegung ist gefordert, dagegen aufzustehen.

    Die AFI ruft dazu auf, an der Demo in Stuttgart teilzunehmen. Wir werden mit der Bahn in 5er-Gruppen mit dem Quer-durchs-Land-Ticket (99,00 Euro, 19,80 Euro pro Person) nach Stuttgart fahren. Die Bahnverbindungen sind:

    Nach Stuttgart  
    Augsburg: Abfahrt RE9 09:24 Uhr, Gleis 4 Ankunft Ulm Hbf 10:41 Uhr, Gleis 25
    Ulm: Abfahrt RE5 11:15 Uhr, Gleis 8    Ankunft Stuttgart 12:23 Uhr, Gleis 13

     

    Zurück nach Augsburg  
    Stuttgart: Abfahrt MEX16 16:42 Uhr, Gleis 16 Ankunft Ulm Hbf 18:11, Gleis 3
    Ulm: Abfahrt RE9 18:18 Uhr, Gleis 25   Ankunft Augsburg 19:33, Gleis 7

    Treffpunkt: Samstag, 3. Oktober 2026 um 08:50 Uhr am Hauptbahnhof in Augsburg.
    Den Aufruf zu der Demo sowie weitere Imformationen: Klick auf "Read more"

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  • AFI-Plenum Oktober 2026
    AFI-Plenum Oktober 2026

    AFI-Plenum Oktober 2026

    Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

    1. Aktuelles Thema
       
    2. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
      25.09.2026 Schulstreik
      26.09.2026 DGB-Kundgebung „Sozialstaat stärken statt klotzen“ 
      03.10.2026 Zentrale Friedendemonstration am 3. Oktober in Stuttgart

       
    3. Geplante Veranstaltungen
      26.09.2026 DGB-Kundgebung „Sozialstaat stärken statt klotzen“ 
      03.10.2026 Demonstration am 3. Oktober in Stuttgart

       
    4. Friedenswochen-Veranstaltungen
       
    5. Sonstiges

    Mehr Informationen zur Tagesordnung per Klick auf "Read more"

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

    Hier der Aufruf von Augsburg für Palästina:

    Seit Februar 2023 halten wir in Augsburg zweiwöchentlich eine Mahnwache für die palästinensischen Opfer der israelischen Aggressionen. Wir gedenken der Getöteten mit einer Schweigeminute und  berichten über aktuelle Geschehnisse in der Region und ordnen diese ein. 
    Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen, unser Fokus liegt auf dem stattfindenden Genozid, der durch Israel verübt wird, wie auch den Angriffen Israels auf die umliegenden Länder. Wir verurteilen die Beteiligung Deutschlands und fordern einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, den uneingeschränkten Einlass von Hilfsgütern, sowie ein freies, selbstbestimmtes Leben der Palästinenser*innen in Frieden.

    Menschenverachtendes Verhalten oder Äußerungen werden nicht toleriert!

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

    Hier der Aufruf von Augsburg für Palästina:

    Seit Februar 2023 halten wir in Augsburg zweiwöchentlich eine Mahnwache für die palästinensischen Opfer der israelischen Aggressionen. Wir gedenken der Getöteten mit einer Schweigeminute und  berichten über aktuelle Geschehnisse in der Region und ordnen diese ein. 
    Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen, unser Fokus liegt auf dem stattfindenden Genozid, der durch Israel verübt wird, wie auch den Angriffen Israels auf die umliegenden Länder. Wir verurteilen die Beteiligung Deutschlands und fordern einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, den uneingeschränkten Einlass von Hilfsgütern, sowie ein freies, selbstbestimmtes Leben der Palästinenser*innen in Frieden.

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