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Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI beteiligt sich aktiv an der Erinnerungskultur für die Opfer des Holocaust und alle Verfolgten des Nationalsozialismus. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

 

Aktuelles

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Für ein Ende der Gewalt in Israel und Palästina

Thursday, October 26, 2023

Für ein Ende der Gewalt in Israel und Palästina

Stellungnahme der DFG-VK Bayern, der sich die AFI anschließt

Die folgende Stellungnahme hat die DFG-VK Bayern ihrer Mitgliederversammlung am 15. Oktober 2023 in Nürnberg verabschiedet. Einige in der AFI aktive Menschen sind in der DFG-VK und waren daran beteiligt. Wir von der AFI können können uns hier inhaltlich gut anschließen.
Weitere Statements aus der Friedensbewegung sowie eine eigene Position hat das Netzwerk Friedenskooperative hier veröffentlicht.

Stellungnahme der Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Landesverband Bayern (DFG-VK Bayern)

Wir verurteilen die Exzesse und Morde der Hamas-Terroristen in Israel aufs Schärfste. Für diese Verbrechen gibt es keine Rechtfertigung.

Insbesondere können weder die langjährige völkerrechtswidrige Besatzung Palästinas durch den Staat Israel noch der rechtswidrige Landraub oder die menschenrechtswidrige Behandlung der Bevölkerungen im Gaza-Streifen und in der Westbank diese Verbrechen legitimieren. Im Gegenteil – die Hamas hat dem Wunsch der Menschen in Palästina und Israel nach Frieden, Normalität und der Anerkennung eines palästinensischen Staates einmal mehr schwer geschadet.

Wir verurteilen die Eskalation durch Vergeltungsangriffe Israels in Form von Bombardements und die bevorstehende Bodenoffensive aufs Schärfste. Auch die durch Israel ausgeübte militärische Gewalt ist weder gerechtfertigt noch geeignet, den Konflikt zu lösen. Die Aufforderung zur Evakuierung des Nordteils des Gazastreifens unter Androhung brachialer Gewalt ist völkerrechtswidrig und menschenverachtend.

Wir fordern alle Menschen und Organisationen, die Frieden für Palästina und Israel erreichen möchten, auf, sich von Gewaltakten aller Kriegsparteien eindeutig zu distanzieren.

Wir fordern die israelische Regierung auf, anstatt Vergeltungs- und Racheaktionen gegen die Zivilbevölkerung zu planen und umzusetzen, die Täter ausfindig zu machen und sie dem internationalen Strafgerichtshof zu überstellen.

Wir fordern alle in die Kämpfe involvierten Kräfte auf, die Kampfhandlungen einzustellen und in Verhandlungen über die seit Jahrzehnten ungelöste Territorialfrage in den palästinensischen Gebieten einzutreten.

Wir fordern die Völkergemeinschaft auf, auf Israel und Palästina intensiv einzuwirken, um neue Verhandlungen zu erreichen.

Denn Terror und Krieg sind Verbrechen an der Menschheit. Sie sind nie geeignet, Konflikte zu lösen. Verlierer sind zahllose Menschen, die ihr Leben lassen, körperlich verstümmelt oder seelisch zerstört werden. Verlierer sind auch die Menschenrechte, die in jedem Krieg „getötet“ werden. Und Verlierer sind diejenigen Bewohner Israels und Palästinas, die sich um Versöhnung und Frieden bemühen.

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Termine

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  • Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!
    Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!

    Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!

    Am kommenden Samstag, 03.10.2026 finden bundesweite Friedensdemonstrationen in Berlin und in Stuttgart statt.

    Die Bundesregierung fördert die völkerrechtswidrigen Angriffskriege im Nahen Osten mit Waffenlieferungen an Israel, der Gewährung der Nutzung von Militäreinrichtungen, wie die Airbase Ramstein, und Überflugrechte für die USA. Wir sollen kriegstüchtig gemacht werden. Trotz militärischer und wirtschaftlicher Überlegenheit der Nato wird massiv aufgerüstet und unsere Wirtschaft in Teilen auf eine Kriegswirtschaft umgestellt. Mit Kürzungen, vor allem in sozialen Bereichen und Erhöhungen von Abgaben, sowie mit der enorm steigenden Zinslast für die, nach oben hin unbegrenzten, Staatsverschuldung zahlen wir diese Aufrüstungseskalation. Diese Konfrontationspolitik macht den Frieden nicht sicherer, sondern erhöht die Kriegsgefahr.

    Die Friedensbewegung ist gefordert, dagegen aufzustehen.

    Die AFI ruft dazu auf, an der Demo in Stuttgart teilzunehmen. Wir werden mit der Bahn in 5er-Gruppen mit dem Quer-durchs-Land-Ticket (99,00 Euro, 19,80 Euro pro Person) nach Stuttgart fahren. Die Bahnverbindungen sind:

    Nach Stuttgart  
    Augsburg: Abfahrt RE9 09:24 Uhr, Gleis 4 Ankunft Ulm Hbf 10:41 Uhr, Gleis 25
    Ulm: Abfahrt RE5 11:15 Uhr, Gleis 8    Ankunft Stuttgart 12:23 Uhr, Gleis 13

     

    Zurück nach Augsburg  
    Stuttgart: Abfahrt MEX16 16:42 Uhr, Gleis 16 Ankunft Ulm Hbf 18:11, Gleis 3
    Ulm: Abfahrt RE9 18:18 Uhr, Gleis 25   Ankunft Augsburg 19:33, Gleis 7

    Treffpunkt: Samstag, 3. Oktober 2026 um 08:50 Uhr am Hauptbahnhof in Augsburg.
    Den Aufruf zu der Demo sowie weitere Imformationen: Klick auf "Read more"

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  • AFI-Plenum Oktober 2026
    AFI-Plenum Oktober 2026

    AFI-Plenum Oktober 2026

    Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

    1. Aktuelles Thema
       
    2. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
      25.09.2026 Schulstreik
      26.09.2026 DGB-Kundgebung „Sozialstaat stärken statt klotzen“ 
      03.10.2026 Zentrale Friedendemonstration am 3. Oktober in Stuttgart

       
    3. Geplante Veranstaltungen
      26.09.2026 DGB-Kundgebung „Sozialstaat stärken statt klotzen“ 
      03.10.2026 Demonstration am 3. Oktober in Stuttgart

       
    4. Friedenswochen-Veranstaltungen
       
    5. Sonstiges

    Mehr Informationen zur Tagesordnung per Klick auf "Read more"

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

    Hier der Aufruf von Augsburg für Palästina:

    Seit Februar 2023 halten wir in Augsburg zweiwöchentlich eine Mahnwache für die palästinensischen Opfer der israelischen Aggressionen. Wir gedenken der Getöteten mit einer Schweigeminute und  berichten über aktuelle Geschehnisse in der Region und ordnen diese ein. 
    Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen, unser Fokus liegt auf dem stattfindenden Genozid, der durch Israel verübt wird, wie auch den Angriffen Israels auf die umliegenden Länder. Wir verurteilen die Beteiligung Deutschlands und fordern einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, den uneingeschränkten Einlass von Hilfsgütern, sowie ein freies, selbstbestimmtes Leben der Palästinenser*innen in Frieden.

    Menschenverachtendes Verhalten oder Äußerungen werden nicht toleriert!

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

    Hier der Aufruf von Augsburg für Palästina:

    Seit Februar 2023 halten wir in Augsburg zweiwöchentlich eine Mahnwache für die palästinensischen Opfer der israelischen Aggressionen. Wir gedenken der Getöteten mit einer Schweigeminute und  berichten über aktuelle Geschehnisse in der Region und ordnen diese ein. 
    Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen, unser Fokus liegt auf dem stattfindenden Genozid, der durch Israel verübt wird, wie auch den Angriffen Israels auf die umliegenden Länder. Wir verurteilen die Beteiligung Deutschlands und fordern einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, den uneingeschränkten Einlass von Hilfsgütern, sowie ein freies, selbstbestimmtes Leben der Palästinenser*innen in Frieden.

    Menschenverachtendes Verhalten oder Äußerungen werden nicht toleriert!

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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