Seit 1957 wird der 1. September als Antikriegstag begangen, zur Mahnung und im Gedenken an den Beginn des zweiten Weltkriegs am 1. September 1939. Der Antikriegstag ist aber gleichzeitig auch eine Gelegenheit zum Protest gegen Aufrüstung, Militarisierung und den damit verbundenen Sozialabbau sowie die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft. Die AFI veranstaltet am 1. September 2026 ab 18 Uhr auf dem Augsburger Königsplatz eine Kundgebung unter dem Motto
Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!
Waffenstillstand jetzt! Verhandeln statt schießen!
Wir fordern die Bundesregierung auf, keine Waffen in die Kriegsgebiete zu liefern und sich für faire Verhandlungen in den Kriegen zwischen Russland und der Ukraine sowie zwischen Israel und den Vertretern der Palästinenser*innen einzusetzen. Zudem sollte sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sowie im Libanon eingehalten und zu einem dauerhaften Frieden ausgebaut wird.
Statt Deutschland weiter kriegstüchtig zu machen, mit Konfrontation und massiver Aufrüstung auf einen Krieg vorzubereiten, fordern wir, durch Entspannungspolitik und Abrüstung Frieden zu sichern.
Neben Reden von AFI und DFG-VK Augsburg, pax christi, VVN-BdA, Augsburg-für-Palästina und der GEW Hochshulgruppe AUgsburg wird es auch Musik geben.
Die Kundgebung zum Antikriegstag wird unterstützt von:
Augsburger Friedensinitiative (AFI), Augsburg für Palästina, BSW Augsburg, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Die Linke Augsburg, DKP Augsburg, GEW Hochschulgruppe Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, Sozialberatung die Linke hilft Augsburg, Umweltgewerkschaft Augsburg e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) KV Augsburg
Nie wieder Faschismus
Nie wieder Krieg
Waffenstillstand jetzt!
Verhandeln statt schießen!
Seit 1957 wird der 1. September als Antikriegstag begangen. Auch in diesem Jahr begehen wir in Augsburg den Antikriegstag zur Mahnung und im Gedenken an den Beginn des zweiten Weltkriegs am 1. September 1939.
Es gibt zurzeit zahlreiche bewaffnete Konflikte und Kriege auf der ganzen Welt und es ist ein Irrglaube, dass Waffenlieferungen zu einem schnellen Ende von Kriegen führen. Nur mit Diplomatie und Verhandlungen können Kriege, das Töten und Zerstören beendet werden. Das zeigt der Krieg in der Ukraine, der Hunderttausende Menschen das Leben kostet, das Land verwüstet und den Nationalismus in Russland und der Ukraine befeuert, zu einem Stellvertreterkrieg von Nato und Russland wurde und nun droht zu einem gesamteuropäischen Krieg zu eskalieren.
Israel wurde am 7. Oktober 2023 von der Hamas angegriffen. Nichts rechtfertigt diese Gewalt. Das Massaker kann allerdings nicht als Rechtfertigung für weitere Kriegsverbrechen wie z.B. die Tötung von mehr als 80.000 Palästinenser*innen, die Zerstörung von etwa 90% aller Häuser in vielen Teilen von Gaza, die Bombardierung der zivilen Infrastruktur, die massenhafte Vertreibung und das Aushungern der palästinensischen Bevölkerung benutzt werden. Der Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran war ebenfalls völkerrechtswidrig und wurde unsinnigerweise von der Bundesregierung unterstützt.
Mit der massiven Aufrüstung wird die Konfrontation verschärft, die notwendige Zusammenarbeit zur Lösung weltweiter Probleme wie Klimawandel oder Hunger verhindert und zukünftigen Generationen ein nicht mehr bezahlbarer Schuldenberg hinterlassen. Sie nützt nicht der Bevölkerung, sondern dient der Durchsetzung geopolitischer Machtinteressen und den Profiten der Rüstungsindustrie.
Die Friedensbewegung ist gefordert, Flagge zu zeigen!
Wir fordern die Bundesregierung auf, keine Waffen in die Kriegsgebiete zu liefern und sich für faire Verhandlungen in den Kriegen zwischen Russland und der Ukraine sowie zwischen Israel und den Vertretern der Palästinenser*innen einzusetzen. Zudem sollte sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sowie im Libanon eingehalten und zu einem dauerhaften Frieden ausgebaut wird.
Statt Deutschland weiter kriegstüchtig zu machen, mit Konfrontation und massiver Aufrüstung auf einen Krieg vorzubereiten, fordern wir, durch Entspannungspolitik und Abrüstung Frieden zu sichern.
Weitere Informationen zu bundesweiten Aktionen
Weitere Infos bundesweiten Aktionen am Antikriegstag am 1. September 2026 stellt das Netzwerk Friedenkooperative hier bereit, die Erklärung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag ist hier zu finden.