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Augsburger Friedensinitiative

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Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

 

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Abrüstungsappell "Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!"

Donnerstag, 15. Januar 2026

Abrüstungsappell "Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!"

Jetzt unterschreiben gegen den den Rüstungswahn

Der Abrüstungsappell „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ hat nach seinem Start am 2. Oktober um Jahreswechsel bereits mehr als 10.000 Unterstützer*innen erreicht. Gestartet wurde der Appell von DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi, die AFI unterstützt die Aktion und ruft zum Unterschreiben auf. Die Unterschriften sammlung läuft bis zum September und richtet sich an die Bundesregierung.

Kritisiert wird die von massive massive Aufrüstung Deutschlands. So beschloss der Bundestag  allein in der letzten Sitzungswoche Rüstungsprojekte mit einem Gesamtwert von 50 Milliarden Euro. Der Plan, künftig fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes fürs Militär auszugeben, würde bedeuten, dass künftig die Hälfte aller Bundesmittel ins Militär fließen. Das geht nicht ohne massive Kürzungen bei den Ausgaben für Soziales, Bildung, Gesundheit, Entwicklung und Umwelt- sowie Klimaschutz. Wir wollen dagegen in einem Land leben, das sich mit zivilen Mitteln für eine friedliche Welt stark macht. Diplomatie, Interessensausgleich und Völkerverständigung müssen die Grundpfeiler für Frieden in Europa und in der Welt sein.

Mehr zum Abrüstungsappell „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ und die Möglichkeit, online zu unterschreiben, hier beim Netzwerk Friedenskooperative.

Hier der komplette Aufruftext:

 

Ich protestiere gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands!

Fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung sollen die NATO-Staaten künftig für Militär und kriegsrelevante Infrastruktur ausgeben. Diese willkürliche Festlegung ist unverantwortlich. Fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes entsprächen nach heutigen Zahlen fast der Hälfte des deutschen Bundeshaushalts, mindestens 200 Milliarden Euro. Jedes Jahr!

Aufrüstung führt in die Sackgasse! Dass Frieden und Sicherheit durch immer mehr Waffen und Abschreckung erreichbar wären, ist ein Trugschluss. Ich möchte in einem Land leben, das sich mit zivilen Mitteln für eine friedliche Welt stark macht. Diplomatie, Interessensausgleich und Völkerverständigung müssen die Grundpfeiler für Frieden in Europa und in der Welt sein.

Daher fordere ich von der Bundesregierung:

 - einen Stopp der maßlosen Ausgaben für immer mehr Aufrüstung. Nötig sind mehr Investitionen, die unser aller Leben verbessern – zum Beispiel in Gesundheit, Bildung, Soziales und Klimaschutz.

- keine Belastung und Einschränkung nachfolgender Generationen durch unbegrenzte Neuverschuldung für Militär und Kriegs-Infrastruktur, durch eine Wehrpflicht oder die Vernachlässigung der Klimakatastrophe.

 - einen entschlossenen diplomatischen Einsatz für ein Ende des russischen Angriffskrieges, nachhaltigen Frieden für die Ukraine und eine neue europäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur.

 - ein glaubwürdiges Eintreten für Völkerrecht, nukleare und konventionelle Rüstungskontrolle sowie eine Stärkung von Ziviler Konfliktbearbeitung und Entwicklungszusammenarbeit. Dauerhafte Sicherheit kann nur eine Weltordnung garantieren, in der nicht das Recht des Stärkeren gilt.

 

Hier unterschreiben: www.friedenskooperative.de/aktion/abruestungsappell-jetzt-unterschreiben

 

Die Aktion wurde gestartet von: DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung leben und pax christi. Sie richtet sich an die Bundesregierung und läuft noch bis zum 26. September 2026. Da finden die Haushaltsverhandlungen der Bundesregierung statt.

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  • AFI-Plenum Januar 2026
    AFI-Plenum Januar 2026

    AFI-Plenum Januar 2026

    Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

    1. Diskussion
      Widerstand gegen die Einführung der Wehrpflicht. Wie geht's weiter?

    2. Aktuelles Thema

    3. Ostermarsch: Reden, Ablauf, Diskussion des Ostermarsch-Aufrufes 

    4. Bisher geplante Veranstaltungen in 2026 (Einladungen folgen noch)
      27.01.2026: Gedenkveranstaltung für die Opfer des NS-Regimes 
      14.02.2026: Fahrt nach München zur Demo gegen die sog. Sicherheitskonferenz 
      27.02.2026: die AFI stellt sich vor, Termin bei Auréllienne, Aura Center 
      05.03.2026 bundesweite Schulstreiks gegen die Wehrpflicht
      Noch ohne Termin: Falten von Kranichen zum Versand nach Hiroshima 
      08.08.2026: Kinderfriedensfest im Botanischen Garten
      24.11.2026: Veranstaltung mit Andreas Zumach in den 47. Augsburger Friedenswochen 
      Ohne Termin: Veranstaltung mit Leukefeld

    5. Kassen- und Tätigkeitsbericht der AFI 2025

    6. Zusammenarbeit mit Bündnis-Organisationen

    7.  Sonstiges

    Mehr Informationen zur Tagesordnung per Klick auf "Read more"

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf. Die Bombardements und Angriffe der israelischen Armee in Gaza gehen auch nach der Waffenruhe weiter. Gleichzeitig sterben weiter Menschen, da nicht genügend Hilfsgüter  in das Land gelassen werden. Viele Hilfsorganisationen werden seit Januar daran gehindert, Hilfe zu leisten. Wir von der AFI fordern gemeinsam mit Augsburg für Palästina von der israelischen Regierung die Erfüllung des Waffenstillstands und dass die Versorgung der Menschen in Gaza ohne Einschränkungen zugelassen wird. Von der Bundesregierung fordern wir einen sofortigen Stopp der Exporte von Waffen und Rüstungsgütern nach Israel und ein Ende der Unterstützung der dortigen Regierung.

     

     

     

     

     

     

     

     

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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