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Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI beteiligt sich aktiv an der Erinnerungskultur für die Opfer des Holocaust und alle Verfolgten des Nationalsozialismus. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

 

Aktuelles

News, Informationen und Veranstaltungen aus AFI und Friedensbewegung. Einen Terminkalender finden Sie am Ende der Seite.

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Internationale Münchner Friedenskonferenz 2024

Sonntag, 11. Februar 2024

Internationale Münchner Friedenskonferenz 2024

Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg!

Event date: 16.02.2024 19:00 Export event

Auftakt am 16. Februar. 18:00 Uhr, Freiheitshalle München.
Weitere Veranstaltungen am 17. und 18. Februar

Parallel zur sog. Sicherheitskonferenz findet die Münchner Friedenskonferenz vom 16. bis 18. Februar als friedenspolitische Alternative statt. Das Programm der Münchner Friedenskonferenz ist online hier https://friedenskonferenz.info/programm-2024/ zu finden.
Die AFI gehört zu den Unterstützern der Friedenskonferenz.

Bei der Auftaktveranstaltung „Wohin treibt Europa?“ am Freitagabend, den 16.02.2024, ab 19.00 Uhr in der Freiheitshalle München stehen die aktuellen politischen Herausforderungen Europas im Fokus: der Krieg in der Ukraine (Michael von der Schulenburg, deutscher Diplomat a.D.), das oft missachtete Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung (Olga Karach) und das Gemeinsame Europäische Asylsystem (Clare Daly, MdEP).
Der Eintrittspreis beträgt 10 € (ermäßigt 5 €). Ort: Freiheitshalle, München Rainer-Werner-Fassbinder-Platz 1 direkt bei der S-Bahn-Station Donnersberger Brücke.

Ein diverses Workshop-Programm am Samstagvormittag, den 17.02.2024, von 10.00 bis 12.00 Uhr vertieft die Themen.
Ort: Hochschule für Philosophie, Kaulbachstr. 31/33, 80539 München (U-Bahn-Haltestelle Universität)

  • „NO means NO“ Kriegsdienstverweigerung in Belarus, Russland und in der Ukraine mit Olga Karach
  • Überleben bedeutet Widerstand leisten: zu den Folgen und Opfern von Atomwaffentests mit Juliane Hauschulz, Stella Ziegler IPPNW e.V.
  • Die Friedensbewegung und die Abgrenzung von „Rechts“.

Eintritt 5,00 €, ermäßigt frei.

Die Podiumsdiskussion „Peace in Progress: Alternativen zu Militarismus und Kapitalismus“ am Samstagabend, den 17.02.2024, ab 18.00 Uhr zeigt Alternativen auf zur vorherrschenden Kriegslogik: die Verteidigung des Pazifismus in Zeiten wie diesen (Prof. Dr. Olaf Müller), die praktischen Auswirkungen des Kolonialismus aus der Perspektive des Globalen Südens (Dr. Mabanza Bambu) wie auch die Chancen einer blockfreien Welt und deren Bedingungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt (Prof. Dr. Yanis Varoufakis).
Der Eintrittspreis beträgt 10 € (ermäßigt 5 €). Die Podiumsdiskussion findet ebenfalls in der Hochschule für Philosophie statt.

Die Abendveranstaltungen werden LIVE gestreamt. Für die englischen Beiträge bieten die Veranstalter Simultandolmetschen an. Anmeldung für die Online-Übertragung ebenfalls unter https://friedenskonferenz.info/programm-2024/

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Münchner Friedenskonferenz :

  • Sonntag 18.02.2024, 10 Uhr, Eine-Welt-Haus, München (Schwanthalerstr. 80)
    Matinee mit Film und Gespräch mit den Friedensaktivisten Rotem Levin und Osama Elewat, von der israelisch-palästinensischen Friedensinitiative Combatants for Peace. Mehr Informationen hier im Flyer.
  • Sonntag, den 18.02.2024, ab 18.00 Uhr, Haus der Kulturen und Religionen, Barbarossastr. 3, 81677 München
    Das Friedensgebet der Religionen am  beschließt das Programm der 22. Internationalen Münchner Friedenskonferenz.

Bei der Münchner Friedenskonferenz entstehen nicht geringe Kosten für die Raummieten, Fahrtkosten und Honorare für die Referentinnen und Referenten, für die Technik, etc. Die Stadt München hat in all den zurückliegenden Jahren die Friedenskonferenz finanziell gefördert. Stadträte von Grünen/Rosa Liste und SPD/Volt hatten Ende der vorigen Woche beantragt, den bisher stets vom Kulturreferat ausgezahlten Zuschuss für die Veranstaltung zu streichen, und zwar ab sofort. Die Finanzierung ist nicht mehr gesichert. Weitere Informationen sind unter https://friedenskonferenz.info/aktuelles/ zu finden.
Helft mit einer Spende mit, dass die Münchner Friedenskonferenz kein finanzielles Desaster wird. Die Spenden sind steuerlich absetzbar.
Spendenkonto HMV-Bildungswerk e.V., GLS- Bank IBAN: DE37 4306 0967 8217 1208 00 Stichwort „Friedenskonferenz“

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Termine

«September 2026»
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  • Kundgebung zum Antikriegstag 2026
    Kundgebung zum Antikriegstag 2026

    Kundgebung zum Antikriegstag 2026

    Seit 1957 wird der 1. September als Antikriegstag begangen, zur Mahnung und im Gedenken an den Beginn des zweiten Weltkriegs am 1. September 1939.  Der Antikriegstag ist aber gleichzeitig auch eine Gelegenheit zum Protest gegen Aufrüstung, Militarisierung und den damit verbundenen Sozialabbau sowie die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft. Die AFI veranstaltet am 1. September 2026 ab 18 Uhr auf dem Augsburger Königsplatz eine Kundgebung unter dem Motto

     

    Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!

    Waffenstillstand jetzt! Verhandeln statt schießen!

     

    Wir fordern die Bundesregierung auf, keine Waffen in die Kriegsgebiete zu liefern und sich für faire Verhandlungen in den Kriegen zwischen Russland und der Ukraine sowie zwischen Israel und den Vertretern der Palästinenser*innen einzusetzen. Zudem sollte sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sowie im Libanon eingehalten und zu einem dauerhaften Frieden ausgebaut wird. 
    Statt Deutschland weiter kriegstüchtig zu machen, mit Konfrontation und massiver Aufrüstung auf einen Krieg vorzubereiten, fordern wir, durch Entspannungspolitik und Abrüstung Frieden zu sichern. 

    Neben Reden von AFI und DFG-VK Augsburg, pax christi, VVN-BdA, Augsburg-für-Palästina und der GEW Hochschulgruppe Augsburg wird es auch Musik geben.

    Die Kundgebung zum Antikriegstag wird unterstützt von:

    Augsburger Friedensinitiative (AFI), Augsburg für Palästina, BSW Augsburg, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Die Linke Augsburg, DKP Augsburg, GEW Hochschulgruppe Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, Sozialberatung die Linke hilft Augsburg, Umweltgewerkschaft Augsburg e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) KV Augsburg

    Zum Aufruf und weiteren Imformationen zu bundesweiten Antikriegstag-Aktionen geht es mit dem Klick auf "Read more

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  • AFI-Plenum September 2026
    AFI-Plenum September 2026

    AFI-Plenum September 2026

    Wegen der Antikriegs-Kundgebung von 18 bis 19 Uhr beginnt die AFI-Sitzung erst um 20:00 Uhr 

    Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

    1. Aktuelles Thema
       
    2. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
      06.08.2026, „Militarisierung und die kommunale Zeitenwende“ mit Claudia Haydt
      08.08.2026, Botanischer Garten, Kinderfriedensfest
      11.08.2026, Protest gegen Werbung der Bundeswehr bei Kindern in Kellmünz, 
      01.09.2026, Kundgebung zum Antikriegstag

       
    3. Geplante Veranstaltungen
      26.09.2026 DGB-Kundgebung „Sozialstaat stärken statt klotzen“ 
      03.10.2026 Demonstration am 3. Oktober in Stuttgart

       
    4. Friedenswochen-Veranstaltungen
       
    5. Sonstiges

    Mehr Informationen zur Tagesordnung per Klick auf "Read more"

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

    Hier der Aufruf von Augsburg für Palästina:

    Seit Februar 2023 halten wir in Augsburg zweiwöchentlich eine Mahnwache für die palästinensischen Opfer der israelischen Aggressionen. Wir gedenken der Getöteten mit einer Schweigeminute und  berichten über aktuelle Geschehnisse in der Region und ordnen diese ein. 
    Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen, unser Fokus liegt auf dem stattfindenden Genozid, der durch Israel verübt wird, wie auch den Angriffen Israels auf die umliegenden Länder. Wir verurteilen die Beteiligung Deutschlands und fordern einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, den uneingeschränkten Einlass von Hilfsgütern, sowie ein freies, selbstbestimmtes Leben der Palästinenser*innen in Frieden.

    Menschenverachtendes Verhalten oder Äußerungen werden nicht toleriert!

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Demo gegen Sozialabbau und Aufrüstung
    Demo gegen Sozialabbau und Aufrüstung

    Demo gegen Sozialabbau und Aufrüstung

    Der DGB ruft zu einer bayernweiten Großkundgebung am 26.09.2026 in Nürnberg auf, um dort gegen den geplanten Sozialabbau der Bundesregierung zu protestieren. Unter dem Schlagwort „Reformen“ werden Verschlechterungen geplant, die Menschen unmittelbar treffen würden: bei sozialer Sicherheit, Gesundheitsversorgung, Pflege, Arbeitszeit und der Planbarkeit ihres Lebens. Der DGB fordert stattdessen Reformen, die den Sozialstaat stärken, gute Arbeit sichern und Menschen entlasten. Was der DGB in seinem Aufruf leider nicht thematisiert, ist der Zusammenhang zwischen Sozialabbau und Aufrüstung: Die Militärausgaben Deutschlands steigen von 86 Milliarden Euro 2025 auf heuer 124 Milliarden Euro, 145 Milliarden Euro in 2027 und 198 Milliarden Euro im Jahr 2030.  Finanziert werden diese enormen Rüstungsausgeben mit Kürzungen in sozialen Bereichen, Erhöhungen bei Abgaben und mit Sonderschulden. Für diese Sonderschulden müssen Zinsen bezahlt werden, die jedes Jahr steigen. Die jährliche Zinslast der Schulden Deutschlands steigt von 30 Milliarden Euro in 2025 auf 81 Milliarden Euro in 2030. Dies geht zu Lasten zukünftiger Generationen und derer, die jetzt unter den Kürzungen zu leiden haben oder mehr Gebühren und Abgaben tragen müssen. Profitieren werden die Rüstungsindustrie und die Geldgeber, die Staatsanleihen kaufen können. In den Gewerkschaften gibt es allerdings immer noch Menschen, die sich für den Frieden einsetzen und das auch in ihre Organisationen tragen: Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg! Diese Menschen wollen wir unterstützen. 

    Daher beteiligen wir uns am Protest gegen den Sozialabbau und wollen mit Transparenten, Tafeln und Parolen auf den Zusammenhang von Aufrüstung und Sozialabbau aufmerksam machen. Die Gewerkschaften bieten kostenlose Busfahrten zu der Demo auch für Nicht-Gewerkschaftsmitglieder an. Damit genügend Busse bereitgestellt werden können ist eine Anmeldung erforderlich. Hier ist der Link dazu: https://www.verdi.de/bayern/bayern-haelt-zusammen-fuer-einen-starken-sozialstaat. Bitte meldet Euch bald an. 

     

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