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Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI beteiligt sich aktiv an der Erinnerungskultur für die Opfer des Holocaust und alle Verfolgten des Nationalsozialismus. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

 

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Kinder brauchen Frieden – kein Ferienlager mit der Bundeswehr!

Sonntag, 10. August 2025

Kinder brauchen Frieden – kein Ferienlager mit der Bundeswehr!

Friedlicher Protest am 13. August 2025 in Kellmünz.

Event date: 13.08.2025 08:15 Export event

Für einen Unkostenbeitrag von zwölf Euro gibt es in der Marktgemeinde Kellmünz an der Iller im August ein zweitägiges „Kinderferienprogramm mit der Bundeswehr!“. Angeboten wird es vom Rathaus Kellmünz in Kooperation mit der „Gefechtsstandstaffel Multinationales Kommando Operative Führung“ für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Die GEW Bayern, der DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg und die DFG-VK Regionalgruppe Ulm rufen daher  am 13. August zu einer bunten und kreativen Mahnwache in Kellmünz gegen diese als Kinderferienprogramm getarnte Bundeswehrwerbung auf.

Friedlicher Protest in Kellmünz

Datum: Mittwoch, 13. August 2025
Uhrzeit: 8:15 bis 9:45 Uhr
Ort: Vor der Grundschule, 89293 Kellmünz
Anreise: Mit dem Zug gut möglich

Die Protestaktion ist bewusst gewaltfrei, bunt und kindgerecht – mit Seifenblasen, Straßenmalkreide, Friedensliedern und Friedensfahnen. Wir setzen ein klares Zeichen gegen die Militarisierung des zivilen Lebens.

Unsere Forderungen:

  • Keine Kooperation mit der Bundeswehr in Kinder- und Jugendprogrammen
  • Keine Werbung für Militäreinsätze bei Minderjährigen
  • Klare Trennung von Bildung, Erziehung und Militär

Kinder brauchen Frieden, nicht Uniformen. Sie haben ein Recht auf eine gewaltfreie und zivile Erziehung – frei von jeder militärischen Einflussnahme.

Die AFI unterstützt diesen Protest und ruft zur Teilnahme auf. Einige von uns fahren mit Privatautos nach Kellmünz – es gibt noch Plätze zum Mitfahren. Anmeldung unter info@augsburger-friedensinitiative.de.

 

Ein persönlicher Aufruf von Bernd Inboden (DFG-VK Regionalgruppe Ulm)

Liebe Friedensfreund*innen,

am 11. Juli 2025 hat unser Landesverband Baden-Württemberg zum Protest gegen das Ferienlager der Bundeswehr in Kellmünz und zur Teilnahme an der Mahnwache aufgerufen. Durch unsere Anwesenheit zeigen wir, dass wir dieses „Kinderferienprogramm“ mit der Bundeswehr ablehnen.
Wir werden uns in der Nähe der Grundschule aufstellen, wo sich die sechs- bis zwölfjährigen Kinder unter anderem zum Basteln und zur Übernachtung mit Soldat*innen treffen. Wegen der Kinder verzichten wir bewusst auf laute Kundgebungen und drücken unseren Protest im Stil einer Mahnwache aus. Vorgesehen sind zwei kurze Ansprachen.
Am Tag unseres Protestes, Mittwoch, den 13.08.2025, ab 9:00 Uhr, hat der 1. Bürgermeister des Marktes Kellmünz, Herr Michael Obst, selbst Oberstleutnant der Reserve, eine Gegendemonstration angekündigt.

Ich bitte Euch, an diesem Protest teilzunehmen.

Mit pazifistischen Grüßen

Bernd Inboden
DFG-VK Regionalgruppe Ulm

Wichtige Abstimmung – bitte mitmachen!

Im verlinkten Zeitungsartikel habt ihr die Möglichkeit, online abzustimmen, ob ein Ferienlager in Kooperation mit der Bundeswehr sinnvoll ist oder nicht. Bitte nehmt euch kurz Zeit – jede Stimme zählt!
Bisher haben die Befürworter*innen eine klare Meinungsmehrheit. Protestiert, denn Kinder brauchen Frieden, keine Uniformen. Und zusammen sind wir stärker! Hier geht’s zur Abstimmung!

Und unterstützt den Protest:

Mittwoch, 13. August 2025, von 8:15 Uhr bis 9:45 Uhr
vor der Bürgermeister-Aumann-Grundschule, Rechbergring 18, 89293 Kellmünz (Bahnhof ca. 500 m entfernt): https://maps.app.goo.gl/ELqJ4KtkVKa6HaQM8?g_st=ipc

Unser Protest wird freundlich, friedlich und kreativ gestaltet – so, dass von uns keinem Kind Angst gemacht wird. Wir bringen Friedenslieder, Straßenmalkreide, Seifenblasen und Fahnen mit. Wir setzen auf Zeichen des Friedens, nicht auf Aggression – unser Protest bleibt gewaltfrei und respektvoll.

 Direkte Anreise mit dem Zug nach Kellmünz möglich:

  • Von Ulm: direkte Verbindung, z.B. Abfahrt 07:13 Uhr, Ankunft ca. 07:51 Uhr oder Abfahrt 08:30 Uhr, Ankunft 09:09 Uhr
  • Von Memmingen: direkte Verbindung, z.B. Abfahrt 07:35 Uhr, Ankunft ca. 07:47 Uhr oder Abfahrt 8:32 Uhr, Ankunft ca. 8:41 Uhr
    (Bitte die genauen Zeiten vorab prüfen, da kurzfristige Änderungen möglich sind.)

Einige unserer Argumente:

  • Echte Waffen sind keine Spielzeuge!
  • Krieg ist kein Ferienabenteuer!
  • Die Bundeswehr ist kein Träger für Jugendarbeit.
  • Frühmilitarisierung widerspricht den UN-Prinzipien zum Schutz von Kindern.
  • Pädagog*innen und Erziehungswissenschaftler*innen lehnen solche Programme als altersunangemessen und gefährlich ab.

Kommt und unterstützt den Protest!

Statt militärischem Drill und Befehlskultur brauchen Kinder Frieden, Empathie und Räume für gewaltfreie Kommunikation – denn autoritäre Methoden sind pädagogisch längst überholt.

Aus der Presseerklärung der GEW Bayern

Aus dem NATO-Kommando der Bundeswehr in Ulm, deren Gefechtsstandstaffel das Freizeitangebot mit dem Rathaus Kellmünz anbietet, werden Auslandseinsätze, wie z. B. in Litauen oder Norwegen koordiniert. Das „Multinationale Kommando Operative Führung“ dient der Absicherung von Übungs- und Kriegseinsätzen mit bis zu 60.000 NATO-Soldat*innen aus verschiedenen Ländern unter dem Kommando der Bundeswehr. 

„Ich halte ein Ferienprogramm mit der Bundeswehr nicht für altersgemäß und man könnte dahinter den Gedanken der Heranführung an die Bundeswehr im jungen Alter vermuten. Der Themenkomplex Bundeswehr ist in diesem Alter schwer pädagogisch vermittelbar. Ein unsachgemäßer Umgang kann hier zu Angst oder Verunsicherung führen und dem pädagogischen Anspruch nicht gerecht werden. Stattdessen braucht es pädagogisch wertvolle Betreuungsangebote für Kinder, die von qualifizierten Trägern der Jugendarbeit durchgeführt werden“,

so Oliver Danner, Sozialpädagoge und Mitglied des Landesvorstands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern.

Die GEW Bayern fordert die Politik auf, die Militärwerbung bei und die Rekrutierung von Minderjährigen zu unterlassen. Deutschland hat die Pariser Prinzipien der Vereinten Nationen unterzeichnet, welche den Einsatz von Kindersoldat*innen definiert und verbietet. Die Bundeswehr rekrutiert jedoch zunehmend Minderjährige, Tendenz steigend. Aktuell ist etwa jede zehnte Person bei der Rekrutierung minderjährig. Davon stammte in den letzten fünf Jahren jeweils ein Viertel aus Bayern. 

Zuletzt kam es im Rahmen des „Tags der Bundeswehr“ zu Szenen mit Kindern an Maschinengewehren, wie am 28. Juni in der Tagesschau zu sehen war und worüber das Bündnis „Unter18nie!“, dessen Mitglied die GEW zusammen mit Kirchen ist, berichtete. Zuvor wurden an 16- und 17-Jährige personalisierte Postkarten von der Bundeswehr geschickt, die für den Dienst in der Armee werben. 

„Bei den öffentlichen Werbe-Ständen der Bundeswehr kommt es immer wieder zur Werbung für den Dienst an der Waffe bei Minderjährigen, ohne dass auf die besonderen Risiken hingewiesen wird: Der Beruf als Soldat*in umfasst den potenziellen Einsatz in Kriegen. Dass damit für Soldat*innen oft körperliche und seelische Verletzungen einhergehen, die den weiteren Lebensweg bestimmen können, wird meist nicht thematisiert. Und das wäre besonders bei Jugendlichen nötig, die noch wesentlich unreflektierter und beeinflussbarer sind als Erwachsene“, 

so Martina Borgendale, Landesvorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW Bayern.

Zur kompletten Presseeerklärung der GEW Bayern. 

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Termine

«November 2026»
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  • Film: „Inside Gaza“
    Film: „Inside Gaza“

    Film: „Inside Gaza“

    Frankreich, Belgien 2025, Regie: Hélène Lam Trong

    Seit internationale Medien keinen freien Zugang mehr zum Gazastreifen haben, gehören die dort stationierten Journalistinnen und Journalisten der AFP zu den wenigen unabhängigen Stimmen vor Ort. Sie dokumentieren den Krieg, während sie selbst Angehörige, ihre Häuser und ihr bisheriges Leben verlieren.
    Inside Gaza (2025) begleitet Mai Yaghi, Adel Zaanoun, Mohammed Abed und Mahmud Hams und erzählt anhand ihrer Aufnahmen, Fotografien und persönlichen Berichten von Verlust, Überleben und Ohnmacht. Gleichzeitig stellt der Film die Frage, wie unabhängiger Journalismus unter extremen Bedingungen möglich bleibt und zeigt, wie stark Pressefreiheit und Medienschaffende im Krieg unter Druck geraten.
    Veranstalter: attac augsburg, im Rahmen des Doku-Film-Festivals Mondiale.
    Eintritt frei

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

    Hier der Aufruf von Augsburg für Palästina:

    Seit Februar 2023 halten wir in Augsburg zweiwöchentlich eine Mahnwache für die palästinensischen Opfer der israelischen Aggressionen. Wir gedenken der Getöteten mit einer Schweigeminute und  berichten über aktuelle Geschehnisse in der Region und ordnen diese ein. 
    Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen, unser Fokus liegt auf dem stattfindenden Genozid, der durch Israel verübt wird, wie auch den Angriffen Israels auf die umliegenden Länder. Wir verurteilen die Beteiligung Deutschlands und fordern einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, den uneingeschränkten Einlass von Hilfsgütern, sowie ein freies, selbstbestimmtes Leben der Palästinenser*innen in Frieden.

    Menschenverachtendes Verhalten oder Äußerungen werden nicht toleriert!

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

    Hier der Aufruf von Augsburg für Palästina:

    Seit Februar 2023 halten wir in Augsburg zweiwöchentlich eine Mahnwache für die palästinensischen Opfer der israelischen Aggressionen. Wir gedenken der Getöteten mit einer Schweigeminute und  berichten über aktuelle Geschehnisse in der Region und ordnen diese ein. 
    Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen, unser Fokus liegt auf dem stattfindenden Genozid, der durch Israel verübt wird, wie auch den Angriffen Israels auf die umliegenden Länder. Wir verurteilen die Beteiligung Deutschlands und fordern einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, den uneingeschränkten Einlass von Hilfsgütern, sowie ein freies, selbstbestimmtes Leben der Palästinenser*innen in Frieden.

    Menschenverachtendes Verhalten oder Äußerungen werden nicht toleriert!

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

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    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

    Hier der Aufruf von Augsburg für Palästina:

    Seit Februar 2023 halten wir in Augsburg zweiwöchentlich eine Mahnwache für die palästinensischen Opfer der israelischen Aggressionen. Wir gedenken der Getöteten mit einer Schweigeminute und  berichten über aktuelle Geschehnisse in der Region und ordnen diese ein. 
    Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen, unser Fokus liegt auf dem stattfindenden Genozid, der durch Israel verübt wird, wie auch den Angriffen Israels auf die umliegenden Länder. Wir verurteilen die Beteiligung Deutschlands und fordern einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, den uneingeschränkten Einlass von Hilfsgütern, sowie ein freies, selbstbestimmtes Leben der Palästinenser*innen in Frieden.

    Menschenverachtendes Verhalten oder Äußerungen werden nicht toleriert!

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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