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Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI beteiligt sich aktiv an der Erinnerungskultur für die Opfer des Holocaust und alle Verfolgten des Nationalsozialismus. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

 

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Trump, die Zweite. Weiterer Überfall auf den Iran

Donnerstag, 5. März 2026

Trump, die Zweite. Weiterer Überfall auf den Iran

Infos zum Lesen und Weitergeben

Egal, wie man zu der Regierung des Iran steht, man sollte sich im Klaren darüber sein, dass es ein Völkerrecht gibt, das von allen Staaten eingehalten werden soll bzw. muss. Gerade dieses ist aber eindeutig bei dem weiteren Überfall der USA und Israels auf den Iran nicht passiert. Erschwerend dürfte dazu kommen, dass dieser völkerrechtswidrige Überfall in einer Zeit statt findet, in der es direkte Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gab. Die moralische Verkommenheit wird deutlich, wenn man bedenkt, dass man diesen Zeitpunkt anscheinend bewusst gewählt hat. Die iranische Führung wird eben wegen der Verhandlungen nicht damit gerechnet haben, dass es einen Angriff geben könnte. So wurde es leicht, durch einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg die iranische Führung und weitere Menschen umzubringen.

Kommentar der AFI

Die AFI fordert von der Bundesregierung eine Verurteilung dieses völkerrechtswidrigen Angriffs, keine Unterstützung des Krieges (Überflugrechte und Nutzung der Militärstandorte. Wir fordern ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen und das Fortführen der Verhandlungen. Das moderne Völkerrecht entstand im Anschluss an den zweiten Weltkrieg und sollte für alle Staaten verbindlich sein. Wir sollten vorsichtig sein, diesen weiteren Überfall damit zu rechtfertigen, dass eine Regierung Gräueltaten an der eigenen Bevölkerung begangen hat. Viel zu oft wird übersehen, dass sowohl diese Regierung wie auch diejenigen die ihr Gräueltaten unterstellen von Interessen geleitet werden. So kann man durchaus verstehen, dass in Deutschland zehntausende Iraner*innen auf die Straßen gegangen sind, weil Freunde Verwandte und Bekannnte davon betroffen sind. Von Demonstationen im Iran für die Regierung wird man hier in Deutschland wohl eher nichts hören, da das u.U. auch nicht gewollt ist. Und wenn doch, begleitet von Äußerungen, die diesen Demonstrationen die Legitimität absprechen. Aussagen deutscher Politiker dürften diese Sichtweise unterstützen. Kanzler Merz, der sich schon früher mit verschiedenen Aussagen nicht unbedingt als Kenner der Materie outete (es ist komplex) fällt jetzt dadurch auf, dass er eine Täter/Opfer Umkehr betreibt und keine völkerrechtliche Einordnung vornehmen will. Und auch der Verteidigungsminister fällt nicht durch eine überragende Kenntnis des Völkerrechts auf. Beide, so könnte man sagen, Totalausfälle. Als weiteres muß man ansprechen, dass der Iran, China und Russland Partner sind. Wie oft können es sich Russland und China leisten, diese bei einem Angriff nicht zu unterstützen? Was noch nicht ist,...

Zu diesem und anderen Themen: ­Nachdenkseiten, Hinweise des Tages vom 02.03.2026.

Hier gibt es dieses AFI-Info als PDF zum Weiterverteilen.

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Termine

«Oktober 2026»
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  • Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!
    Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!

    Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!

    Am kommenden Samstag, 03.10.2026 finden bundesweite Friedensdemonstrationen in Berlin und in Stuttgart statt.

    Die Bundesregierung fördert die völkerrechtswidrigen Angriffskriege im Nahen Osten mit Waffenlieferungen an Israel, der Gewährung der Nutzung von Militäreinrichtungen, wie die Airbase Ramstein, und Überflugrechte für die USA. Wir sollen kriegstüchtig gemacht werden. Trotz militärischer und wirtschaftlicher Überlegenheit der Nato wird massiv aufgerüstet und unsere Wirtschaft in Teilen auf eine Kriegswirtschaft umgestellt. Mit Kürzungen, vor allem in sozialen Bereichen und Erhöhungen von Abgaben, sowie mit der enorm steigenden Zinslast für die, nach oben hin unbegrenzten, Staatsverschuldung zahlen wir diese Aufrüstungseskalation. Diese Konfrontationspolitik macht den Frieden nicht sicherer, sondern erhöht die Kriegsgefahr.

    Die Friedensbewegung ist gefordert, dagegen aufzustehen.

    Die AFI ruft dazu auf, an der Demo in Stuttgart teilzunehmen. Wir werden mit der Bahn in 5er-Gruppen mit dem Quer-durchs-Land-Ticket (99,00 Euro, 19,80 Euro pro Person) nach Stuttgart fahren. Die Bahnverbindungen sind:

    Nach Stuttgart  
    Augsburg: Abfahrt RE9 09:24 Uhr, Gleis 4 Ankunft Ulm Hbf 10:41 Uhr, Gleis 25
    Ulm: Abfahrt RE5 11:15 Uhr, Gleis 8    Ankunft Stuttgart 12:23 Uhr, Gleis 13

     

    Zurück nach Augsburg  
    Stuttgart: Abfahrt MEX16 16:42 Uhr, Gleis 16 Ankunft Ulm Hbf 18:11, Gleis 3
    Ulm: Abfahrt RE9 18:18 Uhr, Gleis 25   Ankunft Augsburg 19:33, Gleis 7

    Treffpunkt: Samstag, 3. Oktober 2026 um 08:50 Uhr am Hauptbahnhof in Augsburg.
    Den Aufruf zu der Demo sowie weitere Imformationen: Klick auf "Read more"

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  • AFI-Plenum Oktober 2026
    AFI-Plenum Oktober 2026

    AFI-Plenum Oktober 2026

    Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

    1. Aktuelles Thema
       
    2. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
      25.09.2026 Schulstreik
      26.09.2026 DGB-Kundgebung „Sozialstaat stärken statt klotzen“ 
      03.10.2026 Zentrale Friedendemonstration am 3. Oktober in Stuttgart

       
    3. Geplante Veranstaltungen
      26.09.2026 DGB-Kundgebung „Sozialstaat stärken statt klotzen“ 
      03.10.2026 Demonstration am 3. Oktober in Stuttgart

       
    4. Friedenswochen-Veranstaltungen
       
    5. Sonstiges

    Mehr Informationen zur Tagesordnung per Klick auf "Read more"

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

    Hier der Aufruf von Augsburg für Palästina:

    Seit Februar 2023 halten wir in Augsburg zweiwöchentlich eine Mahnwache für die palästinensischen Opfer der israelischen Aggressionen. Wir gedenken der Getöteten mit einer Schweigeminute und  berichten über aktuelle Geschehnisse in der Region und ordnen diese ein. 
    Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen, unser Fokus liegt auf dem stattfindenden Genozid, der durch Israel verübt wird, wie auch den Angriffen Israels auf die umliegenden Länder. Wir verurteilen die Beteiligung Deutschlands und fordern einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, den uneingeschränkten Einlass von Hilfsgütern, sowie ein freies, selbstbestimmtes Leben der Palästinenser*innen in Frieden.

    Menschenverachtendes Verhalten oder Äußerungen werden nicht toleriert!

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

    Hier der Aufruf von Augsburg für Palästina:

    Seit Februar 2023 halten wir in Augsburg zweiwöchentlich eine Mahnwache für die palästinensischen Opfer der israelischen Aggressionen. Wir gedenken der Getöteten mit einer Schweigeminute und  berichten über aktuelle Geschehnisse in der Region und ordnen diese ein. 
    Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen, unser Fokus liegt auf dem stattfindenden Genozid, der durch Israel verübt wird, wie auch den Angriffen Israels auf die umliegenden Länder. Wir verurteilen die Beteiligung Deutschlands und fordern einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, den uneingeschränkten Einlass von Hilfsgütern, sowie ein freies, selbstbestimmtes Leben der Palästinenser*innen in Frieden.

    Menschenverachtendes Verhalten oder Äußerungen werden nicht toleriert!

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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