Seit 1957 gehen Gewerkschaften und Friedensgruppen unter dem Motto „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ jährlich am 1. Septemberfür eine friedliche Welt auf die Straße. Sie erinnern damit auch an den Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939, den Beginn des 2. Weltkrieges. Die AFI folgt dieser Tradition und veranstaltet am 1. September 2025 ab 18 Uhr eine Kundgebung auf dem Augsburger Königsplatz unter dem Motto
Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!
Waffenstillstand jetzt! Verhandeln statt schießen!
Wir fordern mit der Kundgebung die Bundesregierung auf, keine Waffen in die Kriegsgebiete zu liefern und sich für faire Verhandlungen in den Kriegen zwischen Russland und der Ukraine sowie zwischen Israel und den Vertretern der Palästinenser*innen einzusetzen. Statt Deutschland weiter kriegstüchtig zu machen, mit Konfrontation und massiver Aufrüstung auf einen Krieg vorzubereiten, fordern wir durch Entspannungspolitik und Abrüstung Frieden zu sichern.
Neben Reden von AFI und DFG-VK Augsburg, pax christi, VVN-BdA, Augsburg-für-Palästina, dem Internationalistischen Bündnis und der DKP wird es auch live Friedenslieder zum Mitsingen geben. Vielen Dank dafür an Anne-Marie, Anita und Wolfgang vom Projektchor Zeitenwende für Vorbereitung und Begleitung mit Akkordeon und Gitarre. Ein Blatt mit den Songtexten werden wir bei der Kundgebung verteilen. Es kann aber auch hier heruntergeladen werden.
Die Kundgebung zum Antikriegstag wird unterstützt von:
Augsburger Friedensinitiative (AFI), Augsburg für Palästina, BSW Unterstützerkreis Augsburg, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Augsburg, Deutsche Kommunistische.Partei, Die andere Reformation, Die Linke KV Augsburg, internationalistisches Bündnis, MLPD Augsburg, Montagsdemo Augsburg, Umweltgewerkschaft e.V. Augsburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg.

Nie wieder Faschismus
Nie wieder Krieg
Waffenstillstand jetzt!
Verhandeln statt schießen!
Seit 1957 wird der 1. September als Antikriegstag begangen. Auch in diesem Jahr begehen wir in Augsburg den Antikriegstag zur Mahnung und im Gedenken an den Beginn des zweiten Weltkriegs am 1. September 1939.
Es gibt zurzeit zahlreiche bewaffnete Konflikte und Kriege auf der ganzen Welt und es
ist ein Irrglaube, dass Waffenlieferungen zu einem schnellen Ende von Kriegen führen. Nur mit Diplomatie und Verhandlungen können Kriege, das Töten und Zerstören beendet werden. Das zeigt der Krieg in der Ukraine, der zehntausende Menschen das Leben kostet, das Land verwüstet und den Nationalismus in Russland und der Ukraine befeuert.
Israel wurde am 7. Oktober 2023 von der Hamas angegriffen. Nichts rechtfertigt diese Gewalt. Das Massaker kann allerdings nicht als Rechtfertigung für weitere Kriegsverbrechen wie z.B. die Tötung von mehr als 80.000 Palästinenser*innen, die Zerstörung von etwa 90% aller Häuser in vielen Teilen von Gaza, die Bombardierung der zivilen Infrastruktur, die massenhafte Vertreibung und das Aushungern der palästinensischen Bevölkerung benutzt werden.
Der Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran war ebenfalls völkerrechtswidrig und wurde unsinnigerweise von der Bundesregierung unterstützt.
Die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stellt eine erhebliche Gefahr für die Sicherheit in Europa dar und kann zu einer weiteren Eskalation der Spannungen mit Russland führen.
Mit der massiven Aufrüstung wird die Konfrontation verschärft, die notwendige Zusammenarbeit zur Lösung weltweiter Probleme wie Klimawandel oder Hunger verhindert und zukünftigen Generationen ein nicht mehr bezahlbarer Schuldenberg hinterlassen. Sie nützt nicht der Bevölkerung, sondern dient der Durchsetzung geopolitischer Machtinteressen und den Profiten der Rüstungsindustrie.
Die Friedensbewegung ist gefordert, Flagge zu zeigen!
Wir fordern die Bundesregierung auf, keine Waffen in die Kriegsgebiete zu liefern und sich für faire Verhandlungen in den Kriegen zwischen Russland und der Ukraine sowie zwischen Israel und den Vertretern der Palästinenser*innen einzusetzen. Statt Deutschland weiter kriegstüchtig zu machen, mit Konfrontation und massiver Aufrüstung auf einen Krieg vorzubereiten, fordern wir durch Entspannungspolitik und Abrüstung Frieden zu sichern.
Weitere Informationen und eine Petition aus Gewerkschaftskreisen
Weitere Infos zum Infos zu bundesweiten Aktionen am Antikriegstag am 1. September 2025 stellt das Netzwerk Friedenkooperative hier bereit. Aus der Gewerkschaftsbasis kommt die Petition "Sagt Nein". Sie übt Kritik an der Zustimmung des DGB zur Aufrüstung und ruft zu alternativen Aktionen am Antikriegstag auf.