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Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI beteiligt sich aktiv an der Erinnerungskultur für die Opfer des Holocaust und alle Verfolgten des Nationalsozialismus. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

 

Aktuelles

News, Informationen und Veranstaltungen aus AFI und Friedensbewegung. Einen Terminkalender finden Sie am Ende der Seite.

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Saturday, April 25, 2026

Wenn ein Stück Holz mehr wert ist als ein Mensch

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"Wenn ein Stück Holz mehr wert ist als ein Mensch": So hat der Taz-Redakteur Daniel Bax seinen Artikel über die absichtliche Zerstörung einer Jesus-Statue im Südlibanon durch israelische Soldaten überschrieben. Ein Foto dieses Akts des Vandalismus ging im Internet viral und sorgt vielerorts für Empörung. Als Folge wurden nun zwei beteiligte Soldaten zu einem 30-tägigen Arrest verurteilt und von den Kampfhandlungen abgezogen. Für Bax ist dabei bemerkenswert, dass die massenhafte Vertreibung der libanesischen Bevölkerung durch die israelische Armee, die Bombardierungen und das Töten von mehr als 2.200 Menschen, "darunter Kinder, Sanitäter und Journalisten", keine vergleichbare Empörung hervorgerufen hat.

Kommentar der AFI

Die AFI hat zu diesem Vorfall eine ähnliche Position wie der Taz-Autor Daniel Bax. Auch wir finden es bezeichnend, dass die Zerstörung einer Jesus-Statue für mehr Aufregung sorgt als der Tod hunderter Menschen im Libanon, die Vertreibung der dortigen Bevölkerung und die bewusste Zerstörung ihrer Häuser. Und es macht uns wütend und traurig, dass der israelische Premier Netanjahu "harte Maßnahmen" gegen die beteiligten Soldaten angekündigt hat, während gleichzeitig Handlungen von Soldaten, die als Kriegsverbrechen einzustufen sind, praktisch nicht verfolgt werden, ebenso wenig wie die Übergriffe und die Gewalt israelischer Siedler im Westjordanland gegenüber der dortigen palästinensischen Bevölkerung. Wir von der AFI nehmen diese Geschichte zudem als Anlass, unsere grundsätzliche Position zu Israel und Palästina klarzustellen:

Für die AFI ist die Gewaltlosigkeit, d.h. der Verzicht auf verletzende und tötende Gewalt zur Durchsetzung politischer Interessen, zentrales Element. Militarismus, Rassismus und Antisemitismus sind mit unseren Werten nicht vereinbar. Wir sehen uns daher verbunden mit Friedensgruppen und Friedeninitiativen hier und in Israel und Palästina, die einen Frieden gewaltfrei erreichen wollen. Wir treten ein für das Existenzrecht Isaels wie für das Existenzrecht Palästinas. Wir fordern Frieden im Nahen Osten, das Einhalten des Völkerrechts und aller UN-Resolutionen und verurteilen jede Gewalt.

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Tags: 2026

Wednesday, March 25, 2026

Tiefflieger über der Grundschule

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Anfang März sorgten tieffliegende Kampfjets der Bundeswehr für weinende Kinder an der Grundschule im bayerischen Wemding, so ein Bericht des Bayerischen Rundfunks vom 14.03.26. Einige Kinder waren so verstört, dass sie von ihren Eltern abgeholt werden mussten. Der Hintergrund: Die Kleinstadt liegt in einer der seit diesem Jahr wieder reaktivierten Low Flying Areas (LFA), die Übungsflüge der extrem lauten Kampfflugzeuge bis zu einer sehr niedrigen Höhe von 75 Metern zulassen. Derartige Flüge waren bis Anfang der 1990er Jahre üblich und wurden mit dem Ende des Kalten Krieges ausgesetzt. Nun wurden sie wegen der „veränderten sicherheitspolitische Lage in Europa“ wieder aufgenommen, so das Bundesverteidigungsministerium. Dabei gehe nicht um Spaßflüge, sondern um das Training für Flüge unterhalb des gegnerischen Radars. Eine Vorabinformation sei wegen der kurzfristigen Routenplanung schwierig und finde nur statt, wenn es mehrere Überflüge an einem Ort gebe.

Kommentar der AFI

Kinder sind, wie man immer wieder hören kann, unser aller Zukunft. Schulklassen werden mit Tablets für den digitalen Unterricht ausgestattet, um zukunftsfähig zu sein. Andererseits sind in vielen Schulen die sanitären Anlagen so heruntergekommen, dass sich Schüler*innen weigern auf die Toilette zu gehen. Trotzdem wird seitens der Politik immer wieder gemahnt, mehr Rücksicht auf Kinder zu nehmen. Für die Bundeswehr gilt das offenbar nicht: verstörte und weinende Grundschüler*innen wegen Kampfjets, die immer wieder in 80 Metern Höhe über die Schule donnern, sind wohl ein Kollateralschaden, der für die „Kriegstüchtigkeit“ hingenommen werden muss, die der Verteidigungsminister von der deutschen Bevölkerung einfordert. Merke: Wenn es um die Bundeswehr geht, dann spielt nicht nur das Geld keine Rolle, sondern dann sind auch Kinder nicht mehr das höchste Gut.
Die AFI sieht in diesen Tiefflügen einen Schritt dazu, die deutsche Bevölkerung wieder an Militär und Krieg zu gewöhnen, um damit Aufrüstung und Militarisierung leichter durchsetzten zu können. Sie fordert deshalb, die Überflugrechte auszusetzen und Tiefflüge über bewohntem Gebiet zu verbieten.

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Tags: 2026

Thursday, March 5, 2026

Trump, die Zweite. Weiterer Überfall auf den Iran

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Egal, wie man zu der Regierung des Iran steht, man sollte sich im Klaren darüber sein, dass es ein Völkerrecht gibt, das von allen Staaten eingehalten werden soll bzw. muss. Gerade dieses ist aber eindeutig bei dem weiteren Überfall der USA und Israels auf den Iran nicht passiert. Erschwerend dürfte dazu kommen, dass dieser völkerrechtswidrige Überfall in einer Zeit statt findet, in der es direkte Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gab. Die moralische Verkommenheit wird deutlich, wenn man bedenkt, dass man diesen Zeitpunkt anscheinend bewusst gewählt hat. Die iranische Führung wird eben wegen der Verhandlungen nicht damit gerechnet haben, dass es einen Angriff geben könnte. So wurde es leicht, durch einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg die iranische Führung und weitere Menschen umzubringen.

Kommentar der AFI

Die AFI fordert von der Bundesregierung eine Verurteilung dieses völkerrechtswidrigen Angriffs, keine Unterstützung des Krieges (Überflugrechte und Nutzung der Militärstandorte). Wir fordern ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen und das Fortführen der Verhandlungen. Das moderne Völkerrecht entstand im Anschluss an den zweiten Weltkrieg und sollte für alle Staaten verbindlich sein. Wir sollten vorsichtig sein, diesen weiteren Überfall damit zu rechtfertigen, dass eine Regierung Gräueltaten an der eigenen Bevölkerung begangen hat. Viel zu oft wird übersehen, dass sowohl diese Regierung wie auch diejenigen die ihr Gräueltaten unterstellen von Interessen geleitet werden. So kann man durchaus verstehen, dass in Deutschland zehntausende Iraner*innen auf die Straßen gegangen sind, weil Freunde Verwandte und Bekannnte davon betroffen sind. Von Demonstationen im Iran für die Regierung wird man hier in Deutschland wohl eher nichts hören, da das u.U. auch nicht gewollt ist. Und wenn doch, begleitet von Äußerungen, die diesen Demonstrationen die Legitimität absprechen. Aussagen deutscher Politiker dürften diese Sichtweise unterstützen. Kanzler Merz, der sich schon früher mit verschiedenen Aussagen nicht unbedingt als Kenner der Materie outete (es ist komplex) fällt jetzt dadurch auf, dass er eine Täter/Opfer Umkehr betreibt und keine völkerrechtliche Einordnung vornehmen will. Und auch der Verteidigungsminister fällt nicht durch eine überragende Kenntnis des Völkerrechts auf. Beide, so könnte man sagen, Totalausfälle. Als weiteres muß man ansprechen, dass der Iran, China und Russland Partner sind. Wie oft können es sich Russland und China leisten, diese bei einem Angriff nicht zu unterstützen? Was noch nicht ist,...

Zu diesem und anderen Themen: ­Nachdenkseiten, Hinweise des Tages vom 02.03.2026.

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Thursday, February 12, 2026

4 Sekunden weniger bis zum Weltuntergang

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Die Zeiger der "Doomsday Clock" sind um weitere 4 Sekunden, von 89 auf 85 Sekunden, vorgerückt. Laut den Wissenschaftlern hinter dem Magazin "Bulletin of the Atomic Scientists" sei die Welt momentan näher an einer globalen Katastrophe als je zuvor. Als Gründe werden u.a. genannt: Nationalismus, Verträge die gebrochen oder gekündigt werden, die Risiken eines Atomkriegs, Missbrauch von Biotechnologien, aber auch künstliche Intelligenz. Zusätzlich ist die Gefahr eines weltweiten Wettrüstens entstanden. China erhöht Zahl seiner Atomwaffen, Amerika plant den Golden Dome, der weltraumgestützte Abfangjäger umfassen wird. Und zu guter letzt werden die Rüstungskontrollverträge gekündigt vor allem durch die USA.

Kommentar der AFI

Wir sollten die Augen nicht vor den Gefahren verschließen, die Atom­ oder andere Waffen beinhalten. Gleichzeitig gibt es immer noch die Gefahren durch den Klimawandel, Anstieg des Meeresspiegels und die Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur. Die Frage dürfte sein, was von den beiden der Menschheit zuerst den Garaus macht.

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Thursday, February 12, 2026

Februar 2026 ‐ Das Ende des New Start Vertrags

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Der letzte der Rüstungskontrollverträge, der New Start Vertrag ist ausgelaufen, da die USA den Vertrag mit Russland nicht verlängert haben. So liest man es auf dem Internetauftritt der Tagesschau. Bitte lesen Sie den letzten Satz noch einmal aufmerksam durch. Es sind die USA, die diesen Vertrag nicht verlängert haben, nicht Russland. Der New ‐ Start ‐ Vertrag war das letzte große Abkommen zur nuklearen Abrüstung. Moskau, Russland, bzw. der allgegenwärtige Putin haben die Verlängerung angeboten, leider ohne positives Ergebnis.

Bereits im September des vorigen Jahres hatte Putin erneut seine Bereitschaft erklärt die Obergrenzen für Atomwaffen für ein weiteres Jahr einzuhalten. Er gab an, dass die Verbreitung von Atomwaffen gefördert werden könnte. Obama sagte, dass das Auslaufen des Vertrags Jahrzehnte der Diplomatie sinnlos zunichte machen würde.

Kommentar der AFI

Nach ABM und INF ‐ Vertrag nun der letzte Vertrag, der das Ende der Menschheit verhindert hätte. Bitte nicht falsch verstehen, es muß ja nun nicht unbedingt passieren, aber ein mehr als schlechtes Gefühl bleibt.
Lesen Sie dazu die Beiträge von Thomas Röper auf anti‐spiegel.ru und suchen Sie weitere Informationen dazu in der Suchmaschine Ihrer Wahl.

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Tags: 2026

Wednesday, January 14, 2026

Venezuela ­ oder ­ Gute Nacht Völkerrecht?

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So, jetzt ist es passiert. Der Präsident Venezuelas, Nicolas Maduro, und seine Frau wurden in einer Nacht und Nebel Aktion von Spezialkräften der USA "festgenommen" , nachdem 40 Leibwächter ermordet und ausser Landes gebracht (entführt" wurden, nachdem Venezuela mit 150 Kampfflugzeugen angegriffen wurde. Nun, man kann zu Maduro stehen wie man will, die Fakten, die bleiben sind, dass es sich um eine Völkerrechtswidrige Aktion handelt. Denn der Präsident eines Staates dürfte genauso Immunität besitzen wie auch deren Botschafter. Ausser er würde von den vereinten Nationen oder dem Internationalen Strafgerichtshof eben diese Immunität abgesprochen bekommen, was nicht passiert ist. Damit haben die USA einen völkerrechtswidrigen Angriff auf ein souveränes Land durchgeführt. Und das mit mehr als zweifelhaften Begründungen. Denn die Behauptung, dass Maduro das Oberhaupt eines Drogenschmugglerrings ist, ermächtigt nicht zu einem Überfall auf ein Land und die Verschleppung des Präsidenten. Egal ob man diesen anerkennt oder nicht. Neues zum Vorwurf des Drogenschmuggels in die USA: ­Das UN­Büro für Drogen­ und Verbrechensbekämpfung UNODC spricht davon, dass Venezuela, sowohl was Drogentransfer als auch Drogenproduktion betrifft nur eine marginale Rolle spielt, insbesondere was den Transport in die USA angeht. Dazu wurde die Anklageschrift massiv überarbeitet und einer der zentralen
Vorwürfe, dass Maduro Chef des Drogenkartells "Los Soles" sei, zurückgenommen. In der alten Anklageschrift war noch 32mal von diesem Drogenkartell gesprochen worden, jetzt sind es ganze ­ 2 mal. Auch die Vereinten Nationen widersprechen der Darstellung von Trump. Dass Venezuela nur ein marginaler Ort für Drogentransfer in die USA ist bestätigt auch der aktuelle UN­Drogenbericht 2025. Venezuela hat sich laut dem Büro der Vereinten Nationen für Drogen­ und Verbrechensbekämpfung (UNODC) als Gebiet behauptet, das frei von Anbau von Kokablättern, Marihuana und ähnlichen Produkten sowie von der Präsenz internationaler krimineller Kartelle ist. Bleibt noch der wahre Grund für den Überfall und das dürfte, wie so oft in der Geschichte, Erdöl sein.

Kommentar der AFI

Wir versuchen, Quellen zu verwenden, die so weit wie nur irgend möglich vertrauenswürdig sind.

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Tags: 2026

Saturday, January 10, 2026

Meinungsfreiheit + Informationsfreiheit + = Demokratie

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In letzter Zeit häufen sich Ereignisse, die sämtliche Warnglocken zum klingen bringen sollten. Auf den Nachdenkseiten ist und war zu lesen, dass ein Offizier a,D. der Schweizer Armee, Jacques Baud nun durch die EU sanktioniert werden soll bzw. wird. Damit ist er ein weiterer Autor/Journalist neben dem Betreiber des Internetportals Anti­Spiegel, Thomas Röper, der Bloggerin Alina Lipp und Hüseyin Dogru (red media), die wegen EU­ und NATO­kritischen Informationen in Ungnade gefallen sind. Über 50 weitere sollen sich noch auf einer Liste befinden. Einige sind deutsche Staatsbürger.
Sanktionierung hört sich unproblematisch an, ist in Wirklichkeit aber die Vernichtung von Existenzen. Sanktionierung bedeutet in diesen Fällen zum Beispiel Reiseverbot, kein Zugriff auf das eigene Geld, das Verbot Spenden entgegen zu nehmen. Ohne Zugriff auf das eigene Geld ist den sanktionierten das Recht verwehrt Rechtsanwälte mit ihrer Verteidigung zu beauftragen.Und im Fall von Hüseyin Dogru kommt hinzu, dass seine Frau hochschwanger ist. Es ist ihm nicht ohne weiteres möglich Lebensmittel und Medikamente zu kaufen. Das bedarf jedes mal der Genehmigung durch staatliche Behörden. Diese Grundrechtseingriffe erfolgen zudem ohne richterliches Urteil. Weitere Informationen zu Hüseyin Dogru gibt es hier auf Hintergrund.de.

Kommentar der AFI

Auf der Internetseite www.politischeverfolgung.de/eu/jacques­baud­eu­sanktionen/ wird der Fall des Jaques Baud durchleuchtet. Dort nennt man dies "einen Vorgang mit Sprengkraft für Demokratie und Neutralität. Auch weil Jacques Baud kein Unbekannter in der Welt der Geopolitik ist. Als ehemaliger Experte für den Nachrichtendienst, die NATO und die OSZE hat er Jahrzehnte in den Machtzentren der internationalen Sicherheit verbracht. Doch seit Beginn des Ukraine­Krieges geriet er durch seine Publikationen und Analysen, die massiv von der offiziellen NATO­ und EU­Linie abweichen, ins Visier der Behörden. Die Listung: „Propaganda“ als Straftatbestand ohne Gericht. Dass Bürger eines Landes nicht von ihren Regierungen geschützt werden, wirft ein bezeichnendes Bild auf die heutigen Zustände von Recht und Demokratie. In den Büchern von Anne Morelli (Die Prinzipien der Kriegspropaganda) und Lord Arthur Ponsonby (Lügen in Kriegszeiten) wird darauf hingewiesen, wie mit Verdrehungen und Lügen das Volk "kriegstüchtig" gemacht wird. Besonders Punkt 10 "Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, ist ein Verräter" feiert Auferstehung. In der heutigen Zeit wird man dafür sanktioniert.

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Categories: AFI-Info

Tags: 2026

Thursday, January 8, 2026

Die Kosten des Krieges

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Die Welt rüstet immer weiter auf. Mehr Geld als je zuvor wird in Rüstungsgüter gesteckt, während weltweit noch immer rund 1,1 Milliarden Menschen in Armut leben. Das Militär verschlingt nicht nur natürliche Ressourcen, sondern setzt auch Gifte frei und zerstört wertvolles Land, das benötigt würde, um die Menschheit zu ernähren. Daher können wir uns als Menschheit das Militär nicht leisten. 72 Milliarden Euro steckte die Bundesregierung 2024 in die sogenannte Verteidigung. Gleichzeitig ist gut ein Fünftel der deutschen Bevölkerung von Armut betroffen. Während die Regierungen massive Gelder an die Rüstungsfirmen umverteilen — letztlich Steuergelder, die den einfachen Menschen geraubt und dann den Aktionären und Aufsichtsräten geschenkt werden — sinkt zugleich die Lebensqualität der meisten Menschen im sogenannten Westen. (Quelle: Manova News)

Kommentar der AFI

Blackrock dürfte Anteilseigner beinahe aller großen Rüstungsunternehmen sein und damit einerseits Einfluss auf die Entscheidungen der Firmen haben und andererseits wer‐ den große Teile der Ausschüttungen eingesackt. Das nennt man nun wirklich eine Win‐Win‐Situation. Wer war in leitender Stellung bei Blackrock, richtig unser Bundeskanzler Merz.
Mission Accomplished.

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Wednesday, December 10, 2025

Fact-Sheet zum 2+4 Vertrag

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Die wichtigsten Aussagen Hervorhebungen/Unterstreichungen zum besseren Verständnis
In der Präambel:
‐ ENTSCHLOSSEN, die Sicherheitsinteressen eines jeden zu berücksichtigen ‐ IN WÜRDIGUNG DESSEN, daß das deutsche Volk in freier Ausübung des
Selbstbestimmungsrechts seinen Willen bekundet hat, die staatliche Einheit Deutschlands
herzustellen, um als gleichberechtigtes und souveränes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen,
In Artikel 2:
Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik bekräftigen ihre Erklärungen, dass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird. Nach der Verfassung des vereinten Deutschland sind Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, verfassungswidrig und strafbar. Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik erklären, daß das vereinte Deutschland keine seiner Waffen jemals einsetzen wird, es sei denn in Übereinstimmung mit seiner Verfassung und der Charta der Vereinten Nationen.
In Artikel 3:
(1) Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen
Republik bekräftigen ihren Verzicht auf Herstellung und Besitz von und auf Verfügungsgewalt über atomare, biologische und chemische Waffen. Sie erklären, daß auch das vereinte Deutschland sich an diese Verpflichtungen halten wird. Insbesondere gelten die Rechte und Verpflichtungen aus dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen vom 1. Juli 1968 für das vereinte Deutschland fort.
(2) Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat folgende Erklärung abgegeben: "Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet sich, die Streitkräfte des vereinten Deutschland innerhalb von drei bis vier Jahren auf eine Personalstärke von 370 000 Mann (Land‐, Luft‐ und Seestreitkräfte) zu reduzieren".
In Artikel 5:
(3) Nach dem Abschluß des Abzugs der sowjetischen Streitkräfte vom Gebiet der heutigen Deutschen Demokratischen Republik und Berlins können in diesem Teil Deutschlands auch deutsche Streitkräfteverbände stationiert werden, die in gleicher Weise militärischen Bündnisstrukturen zugeordnet sind wie diejenigen auf dem übrigen deutschen Hoheitsgebiet, allerdings ohne Kernwaffenträger. Ausländische Streitkräfte und Atomwaffen oder deren Träger werden in diesem Teil Deutschlands weder stationiert noch dorthin verlegt.
Vereinbarte Protokollnotiz zu dem Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland vom 12. September 1990 werden von der Regierung des vereinten Deutschland in einer vernünftigen und verantwortungsbewußten Weise entschieden, wobei sie die Sicherheitsinteressen jeder Vertragspartei, wie dies in der Präambel niedergelegt ist, berücksichtigen wird.

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Categories: AFI-Info

Tags: 2025

Friday, November 28, 2025

Französischer General: “Wir müssen akzeptieren, unsere Kinder zu verlieren”

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Skandal in Frankreich: Der ranghöchste General hat die Franzosen aufgefordert, sich auf einen Krieg gegen Russland vorzubereiten und zu akzeptieren, “dass wir unsere Kinder verlieren”.
In einer Rede vor Bürgermeistern hat Generalstabschef Mandon gefordert, dass die Franzosen in einem Krieg gegen Russland wirtschaftliche Opfer bringen und es “akzeptieren müssten, ihre Kinder zu verlieren”.
Damit hat der General einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Er schlägt weit über Paris hinaus hohe Wellen – denn Mandon folgt derselben Doktrin wie Verteidigungsminister Pistorius: in drei bis vier Jahren könne es Krieg geben.
Quelle: Lost in Europe/Nachdenkseiten

Kommentar der AFI

Haben Sie darüber etwas in den deutschen Medien gehört? Und wenn nein, warum nicht?
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, ob das westliche "Verteidigungsbündnis NATO" nicht einen Krieg gegen Russland plant? Eine gewagte These? Sicher, aber in Russland gibt es einiges zu holen und Gedankenspiele gab es schon wie man Russ‐ land zerschlagen könnte. Damit wäre der Wiederaufbau der Ukraine ein Kinderspiel.

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Categories: AFI-Info

Tags: 2025

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Termine

«June 2026»
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  • AFI-Plenum Juni 2026
    AFI-Plenum Juni 2026

    AFI-Plenum Juni 2026

    Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

    1. Aktuelles Thema
       
    2. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
      06.05.2026 Parents-Circle
      08.05.2026 Schülerstreik
      08.05.2026 Kundgebung zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus
      09.05.2026 Kraniche-Falten zum Versand nach Hiroshima
      15.05.2026 Palästina-Demo
      30.05.2026 Grafenwöhr, Kundgebung zur Stationierung von Mittelstreckenwaffen

       
    3. Geplante Veranstaltungen
      10.06.2026 10:00 Uhr: RENK-Hauptversammlung online
      06.08.2026, 19:00 Uhr: „Militarisierung und die kommunale Zeitenwende“ mit Claudia Haydt
      08.08.2026 12:00 – 17:00 Uhr; Botanischer Garten, Kinderfriedensfest
      01.09.2026 Kundgebung zum Antikriegstag
      Protest gegen Werbung der Bundeswehr bei Kindern in Kellmünz, 
      Ideen für weitere AFI-Veranstaltungen in den Friedenswochen
    4. Sonstiges

    Mehr Informationen zur Tagesordnung per Klick auf "Read more"

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  • 100 Jahre Mennonitengemeinde in Augsburg
    100 Jahre Mennonitengemeinde in Augsburg

    100 Jahre Mennonitengemeinde in Augsburg

    Die Mennonitengemeinde Augsburg arbeitet seit einigen Jahren in der AFI mit. Die Mennoniten sind als „evangelische Freikirche“ aus der Täuferbewegung des 16. Jahrhunderts entstanden. Die Täufer wollten sich nicht an staatlicher Gewalt (Kriegsdienst, Todesstrafe) beteiligen, stattdessen als Gemeinde ein Zeugnis des Friedens und der Gerechtigkeit sein. Darum werden die Mennoniten auch als „historische Friedenskirche“ bezeichnet und setzen sich noch heute aktiv für Frieden und Gewaltfreiheit ein.

    Vor 500 Jahren kam es in Augsburg zu den ersten Taufen Erwachsener. Die Täuferbewegung, im Jahr zuvor in Zürich gestartet, erreichte 1526 die Freie Reichsstadt und machte als dritte Reformationspartei von sich reden. – Seit 100 Jahren gibt es die heutige Augsburger Mennonitengemeinde. 1926 verlegte sie ihren Versammlungsort von Donauwörth in die Stadt am Lech. Dieses doppelte Jubiläum feiern Mennnonitengemeinde und das Erinnerungsprojekt „Die andere Reformation“ vom 4. bis 6. Juni 2026 mit einem dreitägigen Jubiläumsprogramm.

    Interessenten sind herzlich eingeladen sollten sich aber anmelden. Weitere Informationen, das Programm und der Link zur Anmeldung hier auf der Homepage der Mennonitengemeinde Augsburg.

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  • 100 Jahre Mennonitengemeinde in Augsburg
    100 Jahre Mennonitengemeinde in Augsburg

    100 Jahre Mennonitengemeinde in Augsburg

    Die Mennonitengemeinde Augsburg arbeitet seit einigen Jahren in der AFI mit. Die Mennoniten sind als „evangelische Freikirche“ aus der Täuferbewegung des 16. Jahrhunderts entstanden. Die Täufer wollten sich nicht an staatlicher Gewalt (Kriegsdienst, Todesstrafe) beteiligen, stattdessen als Gemeinde ein Zeugnis des Friedens und der Gerechtigkeit sein. Darum werden die Mennoniten auch als „historische Friedenskirche“ bezeichnet und setzen sich noch heute aktiv für Frieden und Gewaltfreiheit ein.

    Vor 500 Jahren kam es in Augsburg zu den ersten Taufen Erwachsener. Die Täuferbewegung, im Jahr zuvor in Zürich gestartet, erreichte 1526 die Freie Reichsstadt und machte als dritte Reformationspartei von sich reden. – Seit 100 Jahren gibt es die heutige Augsburger Mennonitengemeinde. 1926 verlegte sie ihren Versammlungsort von Donauwörth in die Stadt am Lech. Dieses doppelte Jubiläum feiern Mennnonitengemeinde und das Erinnerungsprojekt „Die andere Reformation“ vom 4. bis 6. Juni 2026 mit einem dreitägigen Jubiläumsprogramm.

    Interessenten sind herzlich eingeladen sollten sich aber anmelden. Weitere Informationen, das Programm und der Link zur Anmeldung hier auf der Homepage der Mennonitengemeinde Augsburg.

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  • 100 Jahre Mennonitengemeinde in Augsburg
    100 Jahre Mennonitengemeinde in Augsburg

    100 Jahre Mennonitengemeinde in Augsburg

    Die Mennonitengemeinde Augsburg arbeitet seit einigen Jahren in der AFI mit. Die Mennoniten sind als „evangelische Freikirche“ aus der Täuferbewegung des 16. Jahrhunderts entstanden. Die Täufer wollten sich nicht an staatlicher Gewalt (Kriegsdienst, Todesstrafe) beteiligen, stattdessen als Gemeinde ein Zeugnis des Friedens und der Gerechtigkeit sein. Darum werden die Mennoniten auch als „historische Friedenskirche“ bezeichnet und setzen sich noch heute aktiv für Frieden und Gewaltfreiheit ein.

    Vor 500 Jahren kam es in Augsburg zu den ersten Taufen Erwachsener. Die Täuferbewegung, im Jahr zuvor in Zürich gestartet, erreichte 1526 die Freie Reichsstadt und machte als dritte Reformationspartei von sich reden. – Seit 100 Jahren gibt es die heutige Augsburger Mennonitengemeinde. 1926 verlegte sie ihren Versammlungsort von Donauwörth in die Stadt am Lech. Dieses doppelte Jubiläum feiern Mennnonitengemeinde und das Erinnerungsprojekt „Die andere Reformation“ vom 4. bis 6. Juni 2026 mit einem dreitägigen Jubiläumsprogramm.

    Interessenten sind herzlich eingeladen sollten sich aber anmelden. Weitere Informationen, das Programm und der Link zur Anmeldung hier auf der Homepage der Mennonitengemeinde Augsburg.

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf. Die Bombardements und Angriffe der israelischen Armee in Gaza gehen auch nach der Waffenruhe weiter. Gleichzeitig sterben weiter Menschen, da nicht genügend Hilfsgüter  in das Land gelassen werden. Viele Hilfsorganisationen werden seit Januar daran gehindert, Hilfe zu leisten. Wir von der AFI fordern gemeinsam mit Augsburg für Palästina von der israelischen Regierung die Erfüllung des Waffenstillstands und dass die Versorgung der Menschen in Gaza ohne Einschränkungen zugelassen wird. Von der Bundesregierung fordern wir einen sofortigen Stopp der Exporte von Waffen und Rüstungsgütern nach Israel und ein Ende der Unterstützung der dortigen Regierung.

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf. Die Bombardements und Angriffe der israelischen Armee in Gaza gehen auch nach der Waffenruhe weiter. Gleichzeitig sterben weiter Menschen, da nicht genügend Hilfsgüter  in das Land gelassen werden. Viele Hilfsorganisationen werden seit Januar daran gehindert, Hilfe zu leisten. Wir von der AFI fordern gemeinsam mit Augsburg für Palästina von der israelischen Regierung die Erfüllung des Waffenstillstands und dass die Versorgung der Menschen in Gaza ohne Einschränkungen zugelassen wird. Von der Bundesregierung fordern wir einen sofortigen Stopp der Exporte von Waffen und Rüstungsgütern nach Israel und ein Ende der Unterstützung der dortigen Regierung.

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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