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Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

 

Aktuelles

News, Informationen und Veranstaltungen aus AFI und Friedensbewegung. Einen Terminkalender finden Sie am Ende der Seite.

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Sunday, February 27, 2022

Den Krieg in der Ukraine jetzt sofort beenden!

Friedenskundgebung am Samstag, 05. März 2022 um 13 Uhr auf dem Ulrichsplatz

Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine. Dieser Krieg ist durch nichts zu rechtfertigen.
Auch der von uns seit Jahren kritisierte Konfrontationskurs der NATO gegen Russland und die Waffenlieferungen an die Ukraine legitimieren nicht diese militärische Aggression.
Die Bombardierungen und alle Kriegshandlungen Russlands müssen sofort gestoppt werden. Notwendig sind ein umfassender Waffenstillstand, der Rückzug aller Truppen und ernsthafte Verhandlungen.
Politische Reaktionen des Westens sollten auf die Wiederaufnahme von Gesprächen gerichtet sein, weiteren Hass und Konfrontation vermeiden und nicht die Bevölkerung Russlands treffen. Deswegen lehnen wir einen Wirtschaftskrieg ab. Dieser trifft im Kern immer die Menschen der jeweiligen Länder. Wir mahnen die NATO, die Europäische Union und die Ukraine zur Besonnenheit. Eine Politik der Konfrontation, die der russischen Aggression militärische Drohgebärden entgegensetzt, heizt die Gefahr an, dass sich der bewaffnete Konflikt zu einem Flächenbrand entwickelt.
Wir erklären uns solidarisch mit allen Menschen, die sich in der Ukraine und in Russland gewaltfrei gegen den Krieg einsetzen.

Wir rufen auf zur Friedenskundgebung am Samstag, 05. März 2022 um 13 Uhr auf dem Ulrichsplatz

Wir wünschen keine nationalen Flaggen und Symbole. Zudem muss laut dem Auflagenbescheid eine FFP2-Maske getegen werden, falls ein Mindestabstand von 1,5 Metern bei der Kundgebung nicht eingehalten werden kann. Nehmt also bitte eine FFP2-Maske mit!


„Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts.“ Willy Brandt, 3. November 1981

Saturday, February 26, 2022

Die Waffen nieder – nein zum Krieg

Die AFI schließt sich der Verurteilung des Angriffs auf die Ukraine an.

Eine erste Reaktion zu den aktuellen Ereignissen von Reiner Braun und Willi van Ooyen:

Wir verurteilen die militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine. Für Krieg gibt es keine Rechtfertigung. Die Mitschuld des Westens besonders der USA und der NATO rechtfertigen keinesfalls diese militärische Aggression.

Die Bombardierungen müssen sofort gestoppt werden. Notwendig ist ein umfassender Waffenstillstand, der Rückzug aller Truppen und ein zurück an den Verhandlungstisch.

Politische Reaktionen des Westens sollten auf die Wiederaufnahme von Gesprächen gerichtet sein, weiteren Hass und Konfrontation vermeiden und nicht die Bevölkerung Russlands treffen. Deswegen lehnen wir Sanktionen ab.

Es gibt keine militärische, sondern nur eine politische Lösung auf der Basis der Prinzipien der gemeinsamen Sicherheit.

Lasst uns gegen den Krieg, für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit auf die Straße gehen. Es gibt keine Alternative zu Dialog und Kooperation – gerade jetzt.

Hier geht es zum Aufruf „Friedenspolitik statt Kriegshysterie“ und der zugehörigen Unterschriftensammlung: Nie wieder Krieg! | Frieden und Zusammenarbeit statt Aufrüstung und Konfrontation! (nie-wieder-krieg.org)

 

Sunday, February 20, 2022

Jetzt unterschreiben - Gemeinsame Sicherheit in Europa gibt es nur mit Russland

Unterschriftenaktion des Netzwerk Friedenskooperative

Petition des Netzwerk Friedenskooperative:
Es droht eine militärische Eskalation des Ukraine-Konflikts. Selbst eine größere Konfrontation zwischen NATO und Russland ist nicht auszuschließen. Substantielle Schritte zur Deeskalation sind dringend nötig, um einen größeren Krieg in Europa abzuwenden. Für Frieden und Abrüstung braucht es dringend einen Neustart der Beziehungen mit Russland und eine neue europäische Sicherheitsstruktur, die Russland mit einbezieht.
Das Gebot der Stunde muss Verhandeln statt Schießen sein!
Hier geht es zum Appell "Gemeinsame Sicherheit in Europa gibt es nur mit Russland" - Jetzt unterzeichnen!

2/19/2022 1:00 PM

Aufruf zum Protest gegen die Münchner „Sicherheitskonferenz“ 2022

Samstag, 19. Februar 2022 - Auftaktkundgebung um 13 Uhr am Stachus

Die Augsburger Friedensinitiative unterstützt den Protest gegen die NATO-Sicherheitskonferenz und den Aufruf des Aktionsbündnisses. Nach dem die Konferenz im vergangegen Jahr als Onlineveranstaltung durchgeführ wurde, treffen sich die Staats- und Regierungschefs, die Politiker*innen, die Spitzenmilitärs und die Rüstungslobbyist*innen diesmal wieder im wieder im Hotel Bayerischer Hof in München. Dagegen protestieren wir in München. Die Fahrt nach München erfolgt mit dem Bayern-Ticket in 5er-Gruppen. Der Zug fährt um 11:39 Uhr ab, Ankunft in München ist um 12:21 Uhr. Wir treffen uns am Samstag, 19.02.2022 um 11 Uhr am Hauptbahnhof in Augsburg, um noch Zeit für die Einteilung in 5er-Gruppen und zum Kauf der Bayern-Tickets zu haben. Die Rückfahrt legt jede 5er-Gruppe selbst fest. Rückfahrmöglichkeiten bestehen um 16:35 (17:19), 17:00 (17:48), 17:34 (18:19), 18:00 (18:48) Uhr. Die Ankunftszeiten in Augsburg stehen in Klammern.
Der Aufruf zur Demo, den die AFI mit unterstützt: Klick auf "Read more".

Weitere Informationen gibt es unter www.sicherheitskonferenz.de.

Thursday, February 10, 2022

Münchner Friedenskonferenz 2022

18. und 19. Februar 2022, Alter Rathaussaal München und Online

Das inhaltliche Gegenprogramm zur Münchner „Sicherheitskonferenz“ ist die Münchner Friedenskonferenz. Der Pandemie angepasst wird die sie in diesem Jahr an beiden Tagen in einem Hybrid-Format stattfinden: Im Alten Rathaussaal in München und online. Der Trägerkreis der Münchner Friedenskonferenz hat sich verjüngt und wird gestärkt durch Christoph von Lieven, Greenpeace Deutschland, wie auch Dr. Ingrid Pfanzelt und Dr. Josef Raab, IPPNW (Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges – Arzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.).

Nukleare Abrüstung und eine neue Ostpolitik ohne Feindbilder sind die Schwerpunkte des Internationalen Forums am 18.02.2022 ab 19 Uhr. Am Samstagvormittag findet der Workshop „Zukunftsfähige Systeme gestalten“ (19.02.2022 von 10 – 12 Uhr) mit Peace for Future statt. Mit den MacherInnen von Peace for Future erleben Sie beim diesem Workshop auf praktische Art und Weise die Fähigkeiten und Impulse der jungen Generation zu erkennen und aufzugreifen, um sie für die Gestaltung zukunftsfähiger Systeme einzusetzen. ‘Peace for Future’ ist ein friedenspolitisches Projekt junger Menschen zur Förderung eines zukunftsfähigen Miteinanders, mit den Wurzeln in der Initiative Sicherheit neu denken. Die Expertenrunde am 19.02.2022 ab 19 Uhr mit namhaften Persönlichkeiten der Friedens- und Umweltbewegung beleuchtet die neue Regierungskoalition: „Ist die Ampel friedens- und zukunftsfähig?“

Thomas Rödl, DFG-VK Bayern ist überzeugt, „eine ‚Sicherheitskonferenz‘, die diesen Namen verdient, muss nach unserer Ansicht militärisches Sicherheitsdenken überwinden und auf gemeinsame Sicherheit durch Interessensausgleich und Kooperation setzen.“  Die Internationale Münchner Friedenskonferenz ist die inhaltliche Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz. Für den Paradigmenwechsel ist eine grundlegende Umschichtung von den hohen Militärausgaben zur Finanzierung von ziviler Konflikt- und Krisenbewältigung nötig. Wir brauchen eine neue Denkweise: Orientierung an globaler Gerechtigkeit, am Gemeinwohl für alle Menschen und im Umgang mit den Ressourcen.

Weitere Informationen, das komplette Programm und die Anmeldung unter https://friedenskonferenz.info (Präsenz und Online). Spenden sind sehr erwünscht:  https://friedenskonferenz.info/spenden.

Saturday, January 29, 2022

Keine Waffenlieferungen in die Ukraine!

Ein wirkungsvolles Rüstungsexportkontrollgesetz ist nötig

Die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, an der sich die AFI beteiligt,  fordert ein Rüstungsexportkontrollgesetz, das Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebiete verbietet. Hier die Presseerklärung:

„Dieser Konflikt wird nicht militärisch zu lösen sein“, sagte die damalige Kanzlerin Angela Merkel 2016 zum Ukraine-Konflikt und lehnte Waffenlieferungen in das Land ab. Dass bis heute seitens Deutschland kaum Rüstungsgüter an das ukrainische Militär geliefert werden, hat seinen Grund eben genau darin. Die Spannungen in der Ukraine und der Region stehen dem entgegen, wie auch, laut Rüstungsexportberichten der Bundesregierungen, ab 2014 das „Risiko der Abzweigung von Militärtechnologie oder Militärgütern im Käuferland oder der Wiederausfuhr von Militärgütern unter unerwünschten Bedingungen“.
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Termine

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  • AFI-Plenum März 2026
    AFI-Plenum März 2026

    AFI-Plenum März 2026

    Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

     

    1. Aktuelles Thema
       
    2. Ostermarsch 2026
      Unterstützende Organisationen 
      Musikalische Begleitung und Demo-Unterstützung 
      Organisatorisches  
      Werbung 
      Ostermarsch draußen 

       
    3. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
      14.02.2026: Fahrt nach München zur Demo gegen die sog. Sicherheitskonferenz  
      27.02.2026: die AFI stellt sich vor, Termin bei Auréllienne, Aura Center   

       
    4. Bisher geplante Veranstaltungen in 2026 (Einladungen folgen noch)
      05.03.2026 09:00 Uhr. Königsplatz, „bundesweite Schulstreiks gegen die Wehrpflicht“ 
      08.03.2026 14:00 Uhr: Rathausplatz, „Feministisch, queer und laut – Gegen Rassismus und  Militarismus“ 
      11.03.2026, 19.00 Uhr: „Zukunft für Israelis und Palästinenser“, Vortrag und Gespräch mit dem Rabbiner Jeremy Milgrom, siehe beiliegenden Flyer 
      04. - 13. 05.2026: Veranstaltung mit Mitgliedern des Parents Circles aus Israel und Palästina 
      09.05.2026 14:00 Uhr: Bürgerhaus Pfersee, „Kraniche-Falten zum Versand nach Hiroshima“ Veranstaltungen in den Friedenswochen im November 2026 

       
    5. Sonstiges

    Mehr Informationen zur Tagesordnung per Klick auf "Read more"

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  • Schulstreik gegen die Wehrpflicht
    Schulstreik gegen die Wehrpflicht

    Schulstreik gegen die Wehrpflicht

    Am 5. Dezember hat der Bundestag auf Antrag der Bundesregierung erste Schritte hin zur Wiedereinführung der Wehrpflicht beschlossen: verpflichtende Fragebögen für junge Männer ab Januar 2026, verpflichtende Musterung ab Juli 2027. Und das, obwohl die Mehrzahl der Jugendlichen die Wehrpflicht ablehnt. Bis jetzt waren bereits 55.000 Schüler*innen dagegen auf der Straße und haben die Schule bestreikt. Die Initiative Schulstreik gegen Wehrpflicht ruft für den 5. März zu einem weiteren Schulstreik gegen die Wehrpflicht auf. In Augsburg wird ebenfalls gestreikt - um 09:00 Uhr findet eine Kundgebung auf dem Königsplatz statt. Die AFI unterstützt den Schulstreik und ruft zur Teilnahme auf.

     

    Hier der Streikaufruf der Initiative:

    Die Bundeswehr will an unseren Schulen werben.
    Wir wollen Friedensbildung!

    Rheinmetall will, dass die Aktien weiter steigen. 
    Wir wollen Geld für Bildung und Soziales!

    Merz will, dass die Bundeswehr die größte Armee Europas wird.
    Wir wollen Frieden!

    Pistorius will, dass wir kriegstüchtig werden. 
    Wir wollen eine Zukunft!

    Für uns ist klar: Der 5. Dezember war erst der Anfang.

    Wir werden zeigen, dass die Jugend keine Fragebögen,  keine Wehrpflicht, keinen Krieg will!

    Am 5. März ist unser Platz  auf der Straße und nicht im Klassenzimmer!

    Deshalb gehen wir am 05.03. wieder nicht zur Schule!

    Wir streiken gegen die Wehrpflicht & alle Zwangsdienste! 

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  • 8. März: Internationaler Frauentag
    8. März: Internationaler Frauentag

    8. März: Internationaler Frauentag

    Das Queerfeministische Bündnis Augsburg veranstaltet am 8. März zum Internationalen Frauentag eine Demonstration unter dem Motto "KEIN BOCK AUF EURE GEWALT
    Feministisch, queer und laut. Gegen Rassismus und Militarismus
    ." Start ist um 14:00 auf dem Rathausplatz in Augsburg. Weitere Infos zur Demo hier auf Instagram und hier im Web: 8m-reden-aux.de/ 

     

    Hier der Aufruf zur Demo:

    Wir haben keinen Bock mehr. Auf patriarchale, rassistische und militarisierte Verhältnisse, die Gewalt verharmlosen und Ungleichheit festschreiben. Auf ein System, das Selbstbestimmung infrage stellt, Ausgrenzung normalisiert und Menschen nach Verwertbarkeit sortiert. Feminismus heißt für uns: Befreiung gemeinsam zu denken. Feminismus ist für alle da, ein Versprechen auf Würde, Sicherheit und Gerechtigkeit für alle. Unsere Wut war nie still. Wir tragen sie auf die Straße. Sie setzt uns in Bewegung.

    Fühlst du dich wütend, müde oder ohnmächtig? Einfluss beginnt nicht da oben. Geschichte wird von Menschen gemacht, die sich zusammentun. Kollektives Handeln ist mächtig. Lasst uns gemeinsam wirksam werden und unsere Geschichten selbst schreiben. Wir lassen uns nicht vereinzeln. Wir bleiben. Wir machen sichtbar, dass wir den bestehenden Zustand nicht akzeptieren und übernehmen wieder gewaltfrei die Kontrolle über das, was sagbar und machbar ist.

    Wir gehen auf die Straße. Laut, sichtbar und gemeinsam tragen wir unsere Wut durch die Stadt. Wir zeigen Solidarität, bauen demokratischen Druck auf und nehmen uns Raum.

    Du bist nicht allein. Misch dich ein. Komm mit in Bewegung.
    In harten Zeiten ist Zusammenkommen kein Luxus, sondern notwendig. Veränderung beginnt dort, wo Menschen den einen extra Schritt gehen.

    Wir gehen zusammen.

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf. Die Bombardements und Angriffe der israelischen Armee in Gaza gehen auch nach der Waffenruhe weiter. Gleichzeitig sterben weiter Menschen, da nicht genügend Hilfsgüter  in das Land gelassen werden. Viele Hilfsorganisationen werden seit Januar daran gehindert, Hilfe zu leisten. Wir von der AFI fordern gemeinsam mit Augsburg für Palästina von der israelischen Regierung die Erfüllung des Waffenstillstands und dass die Versorgung der Menschen in Gaza ohne Einschränkungen zugelassen wird. Von der Bundesregierung fordern wir einen sofortigen Stopp der Exporte von Waffen und Rüstungsgütern nach Israel und ein Ende der Unterstützung der dortigen Regierung.

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Zukunft für Israelis und Palästinenser
    Zukunft für Israelis und Palästinenser

    Zukunft für Israelis und Palästinenser

    Jeremy Milgrom, Jahrgang 1953, Reformrabbiner und Friedensaktivist, lebt in Israel. Er ist Mitbegründer der Rabbis for Human Rights und Mitglied bei Clergy for Peace (»Geistliche für den Frieden«), die sich gegen Menschenrechtsverletzungen in Israel und den besetzten Gebieten stark macht. Ursprünglich wollte er im Rahmen einer Vortragsreise nach Augsburg kommen. Da der Laufraum in Israel wegen des Krieges mit dem Iran für zivile Flugzeuge gesperrt ist, hat sich dieser Plan zerschlagen. Der Vortrag findet trotzdem statt - digital via Zoom. Die Zugangsdaten erhält man nach der Anmeldung per E-Mail: augsburg@paxchristi.de.

    Jeremy Milgrom, aufgewachsen in den USA, studierte am Jewish Theological Seminary in New York und zog 1968 nach Jerusalem. In den 1970er Jahren diente er in der israelischen Armee, Im Laufe der Zeit wurde er zu einem bekennenden Pazifisten, der sich für Menschenrechte und den Dialog mit den Palästinensern einsetzt. Ihn trägt die Überzeugung, dass Gerechtigkeit für alle fest in der jüdischen Tradition und in der rabbinischen Lehre verwurzelt ist.
    Er wird in seinem Vortrag die Lage in Israel und Palästina und die Veränderungen nach der Wahl der jetzigen überwiegend rechtsorientierten Regierung und dem Krieg in Gaza erläutern. Aus rabbinischer Sicht wird er die Werte der jüdischen Religion aus Thora (Bibel) und den Midraschim (Schriftauslegung) aufzeigen, die allen Menschen gleichermaßen gelten. Ihn trägt die Vision von einem Land, in dem beide Völker miteinander auf Augenhöhe verhandeln und leben, gleiche Rechte haben und einander in Achtung und Respekt begegnen. Wie das erreicht werden kann, dass die Palästinenser als Menschen wahrgenommen werden und von israelischen Politikern und israelischer Gesellschaft nicht dehumanisiert werden, ist die große offene Frage. Die Überzeugungen und das Engagement von Menschenrechtsorganisationen, wie den Rabbinern für Menschenrechte und von clergy for peace können dazu Wege weisen.

    Veranstalter: pax christi Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), Transferzentrum Frieden Augsburg, VVN-BdA Augsburg

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf. Die Bombardements und Angriffe der israelischen Armee in Gaza gehen auch nach der Waffenruhe weiter. Gleichzeitig sterben weiter Menschen, da nicht genügend Hilfsgüter  in das Land gelassen werden. Viele Hilfsorganisationen werden seit Januar daran gehindert, Hilfe zu leisten. Wir von der AFI fordern gemeinsam mit Augsburg für Palästina von der israelischen Regierung die Erfüllung des Waffenstillstands und dass die Versorgung der Menschen in Gaza ohne Einschränkungen zugelassen wird. Von der Bundesregierung fordern wir einen sofortigen Stopp der Exporte von Waffen und Rüstungsgütern nach Israel und ein Ende der Unterstützung der dortigen Regierung.

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Augsburger Ostermarsch 2026
    Augsburger Ostermarsch 2026

    Augsburger Ostermarsch 2026

    10.30 Uhr, Goldschmiedekapelle
    in St. Anna (Im Annahof 2)

    Christlich-Muslimisches Gebet für Frieden

    Multireligiöses Gebet mit Lesungen aus Koran und Bibel und Instrumentalmusik. Thema ist die Josefserzählung in Bibel und Koran.

    Veranstalter: pax christi Augsburg, Junger Dialog der Religionen – augsburg.paxchristi.de

     

    11.30 Uhr, Moritzplatz

    Augsburger Ostermarsch

    Auftaktkundgebung mit Redebeiträgen und Friedensliedern zum Mitsingen von der Gruppe „Zeitenwende“
    Anschließend Demonstration durch die Augsburger Innenstadt mit Musik von Sambamania.

    Bei der Kundgebung wünschen wir keine nationalen Flaggen und Symbole. Rechte, Antisemit*innen und Reichsbürger*innen sind nicht willkommen.

    Der Aufruf zum Ostermarsch wird unterstützt von:

    Augsburger Friedensinitiative (AFI), Augsburg für Palästina, AuxFAIR, BSW Augsburg, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Die andere Reformation, Die Linke Augsburg, DKP Augsburg, Offenes Antifaschistisches Treffen Augsburg, pax christi Augsburg, Umweltgewerkschaft e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) KV Augsburg

    Das Flugblatt mit dem Aufruf kann hier als Ansichts-PDF und als A4-Vorlage zum Ausdrucken heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu den geplanten Ostermärschen bundesweit  beim Netzwerk Friedenskooperative unter: www.ostermarsch.de.

    Zum kompletten Aufruftext geht es mit dem Klick auf "Read more"
     

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