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Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

 

Aktuelles

News, Informationen und Veranstaltungen aus AFI und Friedensbewegung. Einen Terminkalender finden Sie am Ende der Seite.

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Donnerstag, 8. Januar 2026

Die Kosten des Krieges

Infos zum Lesen und Weitergeben

Die Welt rüstet immer weiter auf. Mehr Geld als je zuvor wird in Rüstungsgüter gesteckt, während weltweit noch immer rund 1,1 Milliarden Menschen in Armut leben. Das Militär verschlingt nicht nur natürliche Ressourcen, sondern setzt auch Gifte frei und zerstört wertvolles Land, das benötigt würde, um die Menschheit zu ernähren. Daher können wir uns als Menschheit das Militär nicht leisten. 72 Milliarden Euro steckte die Bundesregierung 2024 in die sogenannte Verteidigung. Gleichzeitig ist gut ein Fünftel der deutschen Bevölkerung von Armut betroffen. Während die Regierungen massive Gelder an die Rüstungsfirmen umverteilen — letztlich Steuergelder, die den einfachen Menschen geraubt und dann den Aktionären und Aufsichtsräten geschenkt werden — sinkt zugleich die Lebensqualität der meisten Menschen im sogenannten Westen. (Quelle: Manova News)

Kommentar der AFI

Blackrock dürfte Anteilseigner beinahe aller großen Rüstungsunternehmen sein und damit einerseits Einfluss auf die Entscheidungen der Firmen haben und andererseits wer‐ den große Teile der Ausschüttungen eingesackt. Das nennt man nun wirklich eine Win‐Win‐Situation. Wer war in leitender Stellung bei Blackrock, richtig unser Bundeskanzler Merz.
Mission Accomplished.

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Donnerstag, 8. Januar 2026

Video zum Schulstreik gegen die Wehrpflicht

Demo in Augsburg am 5. Dezember 2025

Am 5. Dezember demonstrierten zehntausende Schüler*innen in rund 90 Städten gegen das Gesetz zum sogenannten "neuen Wehrdienst" das an diesem Tag vom Bundestag beschlossen wurde. "Die Schülerinnen und Schüler sprechen sich nicht nur in Umfragen gegen die Wehrpflicht aus, sondern sind bereit, dagegen aktiv zu werden. Sie haben heute Mut bewiesen. Denn sie möchten nicht 6 Monate lernen, zu töten. Sie wollen nicht im Krieg sterben. Heute waren über 40.000 Schüler*innen auf der Straße, trotz Repression und Drohungen durch Bildungsministerien, Schulleitungen und Versammlungsbehörden. An vielen Orten wurden die Schüler*innen aber auch von Eltern und Lehrer*innen, zum Beispiel von der GEW, unterstützt", schreibt dazu die Initiative Schulstreik gegen Wehrpflicht in einer Pressemeldung.

In Augsburg haben sich rund 300 Schüler*innen an der Aktion beteiligt. Der Augsburger Filmemacher Martin Pfeil hat die Kundgebung auf dem Königsplatz mit der Kamera begleitet und ein Video erstellt. Es ist auf der Seite des Projekts "Channel Welcome" hier zu finden oder direkt auf Youtube.

Die AFI unterstützt die Ziele und Forderungen der demonstrierenden Schüler*innen und ist in Kontakt mit den Augsburger Organisator*innen. Für den 5. März 2026 ist der nächste Streiktermin geplant.

06.01.2026 19:30

AFI-Plenum Januar 2026

Dienstag, den 06. Januar 2026 um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Pfersee, UG Raum Schlaugraben (vormals Cafe genannt), Stadtberger Str. 17, Augsburg

Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

  1. Diskussion
    Widerstand gegen die Einführung der Wehrpflicht. Wie geht's weiter?

  2. Aktuelles Thema

  3. Ostermarsch: Reden, Ablauf, Diskussion des Ostermarsch-Aufrufes 

  4. Bisher geplante Veranstaltungen in 2026 (Einladungen folgen noch)
    27.01.2026: Gedenkveranstaltung für die Opfer des NS-Regimes 
    14.02.2026: Fahrt nach München zur Demo gegen die sog. Sicherheitskonferenz 
    27.02.2026: die AFI stellt sich vor, Termin bei Auréllienne, Aura Center 
    05.03.2026 bundesweite Schulstreiks gegen die Wehrpflicht
    Noch ohne Termin: Falten von Kranichen zum Versand nach Hiroshima 
    08.08.2026: Kinderfriedensfest im Botanischen Garten
    24.11.2026: Veranstaltung mit Andreas Zumach in den 47. Augsburger Friedenswochen 
    Ohne Termin: Veranstaltung mit Leukefeld

  5. Kassen- und Tätigkeitsbericht der AFI 2025

  6. Zusammenarbeit mit Bündnis-Organisationen

  7.  Sonstiges

Mehr Informationen zur Tagesordnung per Klick auf "Read more"

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Categories: AFI-Plenum

Tags: 2026

Samstag, 27. Dezember 2025

Die AFI sagt Danke,

und wünscht ein frohes und friedliches Jahr 2026!

Kriegstüchtig müssen wir werden, sagen sie. Unsere Männer, Söhne, Brüder und Enkel sollen wieder dem Staat an den Waffen dienen sagen sie. Der nächste Krieg wird noch viel schlimmer als der 2. Weltkrieg sagen sie. Unsere Krankenhäuser sollen sich auf Kriegssituationen vorbereiten sagen sie. Unsere Brücken und Straßen müssen panzertauglich werden sagen sie. Die nächste Wahl werden die Rechten gewinnen tönt es aus allen Talkshows. Ist das die neue Wirklichkeit? Wollen wir wirklich diese neue Welt voller Hass, Misstrauen, Gier und Wut?

Wir wünschen uns und euch, dass wir Frieden leben können, dass wir liebevoll bleiben, freundlich, mitfühlend und menschlich. Dass wir einander trösten, wenn wir traurig sind. Dass wir uns zuhören und uns wahrnehmen, dass wir Toleranz leben, statt darüber zu reden. Hören wir nicht auf die, die Hass predigen und Krieg. Wir müssen nicht gedankenlos nachplappern, was uns täglich im Fernsehen, Internet und in Zeitungen als die einzige Wahrheit verkauft wird. Spielen wir nicht mit in dieser perversen, angeblich so alternativlosen Kriegstreiberei!

Lasst uns im Kleinen den Frieden leben, mit unseren Familien und Freunden, mit Kollegen und Nachbarn und lasst uns zeigen, dass es sich lohnt, einen menschenwürdigen und achtsamen Umgang zu leben. Vielleicht gelingt es uns so, die kleine Flamme der Menschlichkeit wieder größer werden zu lassen und dadurch wenn möglich auch nach außen auf die Politik einwirken. Und lasst uns auch uns selbst lieben, mit uns achtsam sein und in unserem Innersten Frieden leben.  Altes Wissen, das nie so wichtig war wie heute.

In diesem Sinne wünschen wir euch ein ruhiges, friedvolles und fröhliches Weihnachtsfest und einen guten und gesunden Start ins Jahr 2026.

 

 Mit solidarischen und friedlichen Grüßen

AFI-Arbeitsausschuss

Karl Augart    Gerda Heinzmann    Klaus Länger    Rainer Nödel    Rosi Schulz    Klaus Stampfer    Gregor Thaler

Mittwoch, 10. Dezember 2025

Fact-Sheet zum 2+4 Vertrag

Infos zum Lesen und Weitergeben

Die wichtigsten Aussagen Hervorhebungen/Unterstreichungen zum besseren Verständnis
In der Präambel:
‐ ENTSCHLOSSEN, die Sicherheitsinteressen eines jeden zu berücksichtigen ‐ IN WÜRDIGUNG DESSEN, daß das deutsche Volk in freier Ausübung des
Selbstbestimmungsrechts seinen Willen bekundet hat, die staatliche Einheit Deutschlands
herzustellen, um als gleichberechtigtes und souveränes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen,
In Artikel 2:
Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik bekräftigen ihre Erklärungen, dass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird. Nach der Verfassung des vereinten Deutschland sind Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, verfassungswidrig und strafbar. Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik erklären, daß das vereinte Deutschland keine seiner Waffen jemals einsetzen wird, es sei denn in Übereinstimmung mit seiner Verfassung und der Charta der Vereinten Nationen.
In Artikel 3:
(1) Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen
Republik bekräftigen ihren Verzicht auf Herstellung und Besitz von und auf Verfügungsgewalt über atomare, biologische und chemische Waffen. Sie erklären, daß auch das vereinte Deutschland sich an diese Verpflichtungen halten wird. Insbesondere gelten die Rechte und Verpflichtungen aus dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen vom 1. Juli 1968 für das vereinte Deutschland fort.
(2) Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat folgende Erklärung abgegeben: "Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet sich, die Streitkräfte des vereinten Deutschland innerhalb von drei bis vier Jahren auf eine Personalstärke von 370 000 Mann (Land‐, Luft‐ und Seestreitkräfte) zu reduzieren".
In Artikel 5:
(3) Nach dem Abschluß des Abzugs der sowjetischen Streitkräfte vom Gebiet der heutigen Deutschen Demokratischen Republik und Berlins können in diesem Teil Deutschlands auch deutsche Streitkräfteverbände stationiert werden, die in gleicher Weise militärischen Bündnisstrukturen zugeordnet sind wie diejenigen auf dem übrigen deutschen Hoheitsgebiet, allerdings ohne Kernwaffenträger. Ausländische Streitkräfte und Atomwaffen oder deren Träger werden in diesem Teil Deutschlands weder stationiert noch dorthin verlegt.
Vereinbarte Protokollnotiz zu dem Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland vom 12. September 1990 werden von der Regierung des vereinten Deutschland in einer vernünftigen und verantwortungsbewußten Weise entschieden, wobei sie die Sicherheitsinteressen jeder Vertragspartei, wie dies in der Präambel niedergelegt ist, berücksichtigen wird.

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Categories: AFI-Info

Tags: 2025

Mittwoch, 10. Dezember 2025

Mehr als 1.000 Besucher*innen bei den Augsburger Friedenswochen

Video vom Vortrag von Andreas Zumach auf Youtube

Mehr als 1.000 Besucher*innen haben wir insgesamt bei den 18 Veranstaltungen der diesjährigen Ausgsburger Friedenswochen gezählt. Zwei der geplanten Veranstaltungen sind leider ausgefallen. Die AFI dankt allen Menschen, die zu den Veranstaltungen gekommen sind und damit gezeigt haben, dass noch ein großes Interesse an Frieden und Erinnerungskultur besteht. Ganz besonders bedanken wir uns bei den Aktiven in den vielen Gruppen und Organisationen, die sich an den Friedenswochen beteiligt haben. Ohne Euer Engagement würde es die Friedenswochen nicht geben.

Eine der sehr gut besuchten Veranstaltungen war die mit Andreas Zumach zu UN und Völkerrecht. Für alle, die seinen Vortrag "80 Jahre UNO - Nur eine Zwischenkriegszeit?" verpasst haben, steht das Video auf Youtube bereit: https://www.youtube.com/watch?v=HXOx9B2xLZU.

 

 

Freitag, 28. November 2025

Französischer General: “Wir müssen akzeptieren, unsere Kinder zu verlieren”

Infos zum Lesen und Weitergeben

Skandal in Frankreich: Der ranghöchste General hat die Franzosen aufgefordert, sich auf einen Krieg gegen Russland vorzubereiten und zu akzeptieren, “dass wir unsere Kinder verlieren”.
In einer Rede vor Bürgermeistern hat Generalstabschef Mandon gefordert, dass die Franzosen in einem Krieg gegen Russland wirtschaftliche Opfer bringen und es “akzeptieren müssten, ihre Kinder zu verlieren”.
Damit hat der General einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Er schlägt weit über Paris hinaus hohe Wellen – denn Mandon folgt derselben Doktrin wie Verteidigungsminister Pistorius: in drei bis vier Jahren könne es Krieg geben.
Quelle: Lost in Europe/Nachdenkseiten

Kommentar der AFI

Haben Sie darüber etwas in den deutschen Medien gehört? Und wenn nein, warum nicht?
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, ob das westliche "Verteidigungsbündnis NATO" nicht einen Krieg gegen Russland plant? Eine gewagte These? Sicher, aber in Russland gibt es einiges zu holen und Gedankenspiele gab es schon wie man Russ‐ land zerschlagen könnte. Damit wäre der Wiederaufbau der Ukraine ein Kinderspiel.

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Categories: AFI-Info

Tags: 2025

Mittwoch, 26. November 2025

Krieg und Klima

Infos zum Lesen und Weitergeben

Das Militär ist für ca. 5,5% der jährlichen Treibhausgase verantwortlich. Wenn das Militär ein Land wäre, dann würde es den viertgrößten CO2‐Fußabdruck aller Staaten haben. Dieser Wert ist aber auch noch ungenau, da die Staaten keine Werte offen legen und diese bis jetzt auch nicht an die Vereinten Nationen gemeldet werden (müssen).
(Quelle. SIPRI)
Ein weiteres Problem sind die immer weiter steigenden Rüstungsausgaben, was auch bedeutet, dass der CO2‐Fußabdruck immer größer wird. Im Jahr 2024 lagen die Militäraus‐ gaben bei 2,7 Billionen US‐Dollar. Geschätzt wird, dass sie bis 2030 auf 3,5 bis 5,2 Billionen ansteigen könnten. (Eine Billion = 1000 Milliarden)

Kommentar der AFI

In den Medien wird zwar des öfteren über das Problem Klimakrise berichtet. Sei es ob Inseln kurz vor dem untergehen sind oder ob Gletscher und Pole immer schneller abschmelzen. Eine Verbin‐ dung zu den Militärausgaben wird leider so gut wie nie herge‐ stellt. Und das ist nicht alles. Auch im Sozialen u.s.w. wird deshalb gespart. Und jetzt raten Sie mal wer das bezahlen wird.

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Categories: AFI-Info

Tags: 2025

Dienstag, 25. November 2025

46. Augsburger Friedenswochen

20 Veranstaltungen zu Frieden und Erinnerungskultur vom 31. Oktober bis zum 27. November 2025

Vom 31. Oktober bis zum 27. November finden die 46. Augsburger Friedenwochen statt. Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) und eine Vielzahl weiterer Organisationen und Gruppen haben eine breite Palette an Veranstaltungen zu den Themen Frieden und Erinnerungskultur organisiert. Neben Diskussionsveranstaltungen mit bekannten Persönlichkeiten aus der Zivilgesellschaft, der traditionellen Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus, einem Friedensgebet und einem Stadtrundgang über bürgerliches jüdisches Leben in Augsburg vor 1945 kommt auch die Kultur nicht zu kurz: Das Programm der Friedenswochen umfasst auch drei Filmvorführungen und zwei Lagerfeuerabende mit für Erwachsene mit Texten zum Thema Frieden im Augsburger Märchenzelt sowie eine Friedensmeditation für Frauen.

Hier gibt es das komplette Programm als PDF zum Download. Die Veranstaltungen kündigen wir hier noch einzeln an, teilweise mit ausführlicheren Texten und zusätzlichen Informationen zu den Referent*innen. Sie sind auch im Kalender am Ende der Seite. aufgelistet. Wir freuen uns schon auf Eure Teilnahme.

 

Wichtiger Hinweis:

Zeichen Setzen! - Dokumentarfilm von Josef Pröll

Mi. 26.11.2025 19:00 Uhr, Volkshochschule, Willy-Brandt-Platz 3a, Raum 103 / 1. Stock

Die Veranstaltung fällt leider aus!

Montag, 24. November 2025

Bundeswehr zeigt Schüler wegen Meme an

Infos zum Lesen und Weitergeben

Wie der Nachrichtenblog jugend.info auf Instagram berichtet, wurde ein Schüler des Angell-Gymnasiums in Freiburg von der Bundeswehr wegen „Beleidigung“ angezeigt. Gegen den Schüler Namens Bentik, wird wegen des Posten eines Memes über den Jugendoffiziersbesuch an seiner Schule ermittelt. Das auf Instagram gepostete Meme stellt einen Jugendoffizier dar, der mit einem Gewehr vor einer Schulklasse steht, im Hintergrund befindet sich auf einem Bildschirm das Motto des Vortrags, welchen der Jugendoffizier vor der Klasse gehalten hat („Demokratie verteidigen – aber wie?“), sowie eine Pointe im Sinne eines vermeintlichen Zitats des Offiziers, welches heißt: „Also Kinder, wer von euch würde gerne an der Ostfront sterben?“.
Vor dem Besuch des Offiziers gründete Bentik eine Zeitung, in welcher zum Protest gegen den Besuch aufgerufen wurde.

Kommentar der AFI

Geld fehlt an allen Ecken und Enden, nur nicht bei der Aufrüstung. Wie war das doch gleich, Rente, Straßen, Schulen. Diese Milliarden wären dort bedeutend besser ausgegeben.

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Categories: AFI-Info

Tags: 2025

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  • AFI-Plenum März 2026
    AFI-Plenum März 2026

    AFI-Plenum März 2026

    Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

     

    1. Aktuelles Thema
       
    2. Ostermarsch 2026
      Unterstützende Organisationen 
      Musikalische Begleitung und Demo-Unterstützung 
      Organisatorisches  
      Werbung 
      Ostermarsch draußen 

       
    3. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
      14.02.2026: Fahrt nach München zur Demo gegen die sog. Sicherheitskonferenz  
      27.02.2026: die AFI stellt sich vor, Termin bei Auréllienne, Aura Center   

       
    4. Bisher geplante Veranstaltungen in 2026 (Einladungen folgen noch)
      05.03.2026 09:00 Uhr. Königsplatz, „bundesweite Schulstreiks gegen die Wehrpflicht“ 
      08.03.2026 14:00 Uhr: Rathausplatz, „Feministisch, queer und laut – Gegen Rassismus und  Militarismus“ 
      11.03.2026, 19.00 Uhr: „Zukunft für Israelis und Palästinenser“, Vortrag und Gespräch mit dem Rabbiner Jeremy Milgrom, siehe beiliegenden Flyer 
      04. - 13. 05.2026: Veranstaltung mit Mitgliedern des Parents Circles aus Israel und Palästina 
      09.05.2026 14:00 Uhr: Bürgerhaus Pfersee, „Kraniche-Falten zum Versand nach Hiroshima“ Veranstaltungen in den Friedenswochen im November 2026 

       
    5. Sonstiges

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  • Schulstreik gegen die Wehrpflicht
    Schulstreik gegen die Wehrpflicht

    Schulstreik gegen die Wehrpflicht

    Am 5. Dezember hat der Bundestag auf Antrag der Bundesregierung erste Schritte hin zur Wiedereinführung der Wehrpflicht beschlossen: verpflichtende Fragebögen für junge Männer ab Januar 2026, verpflichtende Musterung ab Juli 2027. Und das, obwohl die Mehrzahl der Jugendlichen die Wehrpflicht ablehnt. Bis jetzt waren bereits 55.000 Schüler*innen dagegen auf der Straße und haben die Schule bestreikt. Die Initiative Schulstreik gegen Wehrpflicht ruft für den 5. März zu einem weiteren Schulstreik gegen die Wehrpflicht auf. In Augsburg wird ebenfalls gestreikt - um 09:00 Uhr findet eine Kundgebung auf dem Königsplatz statt. Die AFI unterstützt den Schulstreik und ruft zur Teilnahme auf.

     

    Hier der Streikaufruf der Initiative:

    Die Bundeswehr will an unseren Schulen werben.
    Wir wollen Friedensbildung!

    Rheinmetall will, dass die Aktien weiter steigen. 
    Wir wollen Geld für Bildung und Soziales!

    Merz will, dass die Bundeswehr die größte Armee Europas wird.
    Wir wollen Frieden!

    Pistorius will, dass wir kriegstüchtig werden. 
    Wir wollen eine Zukunft!

    Für uns ist klar: Der 5. Dezember war erst der Anfang.

    Wir werden zeigen, dass die Jugend keine Fragebögen,  keine Wehrpflicht, keinen Krieg will!

    Am 5. März ist unser Platz  auf der Straße und nicht im Klassenzimmer!

    Deshalb gehen wir am 05.03. wieder nicht zur Schule!

    Wir streiken gegen die Wehrpflicht & alle Zwangsdienste! 

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  • 8. März: Internationaler Frauentag
    8. März: Internationaler Frauentag

    8. März: Internationaler Frauentag

    Das Queerfeministische Bündnis Augsburg veranstaltet am 8. März zum Internationalen Frauentag eine Demonstration unter dem Motto "KEIN BOCK AUF EURE GEWALT
    Feministisch, queer und laut. Gegen Rassismus und Militarismus
    ." Start ist um 14:00 auf dem Rathausplatz in Augsburg. Weitere Infos zur Demo hier auf Instagram und hier im Web: 8m-reden-aux.de/ 

     

    Hier der Aufruf zur Demo:

    Wir haben keinen Bock mehr. Auf patriarchale, rassistische und militarisierte Verhältnisse, die Gewalt verharmlosen und Ungleichheit festschreiben. Auf ein System, das Selbstbestimmung infrage stellt, Ausgrenzung normalisiert und Menschen nach Verwertbarkeit sortiert. Feminismus heißt für uns: Befreiung gemeinsam zu denken. Feminismus ist für alle da, ein Versprechen auf Würde, Sicherheit und Gerechtigkeit für alle. Unsere Wut war nie still. Wir tragen sie auf die Straße. Sie setzt uns in Bewegung.

    Fühlst du dich wütend, müde oder ohnmächtig? Einfluss beginnt nicht da oben. Geschichte wird von Menschen gemacht, die sich zusammentun. Kollektives Handeln ist mächtig. Lasst uns gemeinsam wirksam werden und unsere Geschichten selbst schreiben. Wir lassen uns nicht vereinzeln. Wir bleiben. Wir machen sichtbar, dass wir den bestehenden Zustand nicht akzeptieren und übernehmen wieder gewaltfrei die Kontrolle über das, was sagbar und machbar ist.

    Wir gehen auf die Straße. Laut, sichtbar und gemeinsam tragen wir unsere Wut durch die Stadt. Wir zeigen Solidarität, bauen demokratischen Druck auf und nehmen uns Raum.

    Du bist nicht allein. Misch dich ein. Komm mit in Bewegung.
    In harten Zeiten ist Zusammenkommen kein Luxus, sondern notwendig. Veränderung beginnt dort, wo Menschen den einen extra Schritt gehen.

    Wir gehen zusammen.

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf. Die Bombardements und Angriffe der israelischen Armee in Gaza gehen auch nach der Waffenruhe weiter. Gleichzeitig sterben weiter Menschen, da nicht genügend Hilfsgüter  in das Land gelassen werden. Viele Hilfsorganisationen werden seit Januar daran gehindert, Hilfe zu leisten. Wir von der AFI fordern gemeinsam mit Augsburg für Palästina von der israelischen Regierung die Erfüllung des Waffenstillstands und dass die Versorgung der Menschen in Gaza ohne Einschränkungen zugelassen wird. Von der Bundesregierung fordern wir einen sofortigen Stopp der Exporte von Waffen und Rüstungsgütern nach Israel und ein Ende der Unterstützung der dortigen Regierung.

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Zukunft für Israelis und Palästinenser
    Zukunft für Israelis und Palästinenser

    Zukunft für Israelis und Palästinenser

    Jeremy Milgrom, Jahrgang 1953, Reformrabbiner und Friedensaktivist, lebt in Israel. Er ist Mitbegründer der Rabbis for Human Rights und Mitglied bei Clergy for Peace (»Geistliche für den Frieden«), die sich gegen Menschenrechtsverletzungen in Israel und den besetzten Gebieten stark macht. Ursprünglich wollte er im Rahmen einer Vortragsreise nach Augsburg kommen. Da der Laufraum in Israel wegen des Krieges mit dem Iran für zivile Flugzeuge gesperrt ist, hat sich dieser Plan zerschlagen. Der Vortrag findet trotzdem statt - digital via Zoom. Die Zugangsdaten erhält man nach der Anmeldung per E-Mail: augsburg@paxchristi.de.

    Jeremy Milgrom, aufgewachsen in den USA, studierte am Jewish Theological Seminary in New York und zog 1968 nach Jerusalem. In den 1970er Jahren diente er in der israelischen Armee, Im Laufe der Zeit wurde er zu einem bekennenden Pazifisten, der sich für Menschenrechte und den Dialog mit den Palästinensern einsetzt. Ihn trägt die Überzeugung, dass Gerechtigkeit für alle fest in der jüdischen Tradition und in der rabbinischen Lehre verwurzelt ist.
    Er wird in seinem Vortrag die Lage in Israel und Palästina und die Veränderungen nach der Wahl der jetzigen überwiegend rechtsorientierten Regierung und dem Krieg in Gaza erläutern. Aus rabbinischer Sicht wird er die Werte der jüdischen Religion aus Thora (Bibel) und den Midraschim (Schriftauslegung) aufzeigen, die allen Menschen gleichermaßen gelten. Ihn trägt die Vision von einem Land, in dem beide Völker miteinander auf Augenhöhe verhandeln und leben, gleiche Rechte haben und einander in Achtung und Respekt begegnen. Wie das erreicht werden kann, dass die Palästinenser als Menschen wahrgenommen werden und von israelischen Politikern und israelischer Gesellschaft nicht dehumanisiert werden, ist die große offene Frage. Die Überzeugungen und das Engagement von Menschenrechtsorganisationen, wie den Rabbinern für Menschenrechte und von clergy for peace können dazu Wege weisen.

    Veranstalter: pax christi Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), Transferzentrum Frieden Augsburg, VVN-BdA Augsburg

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf. Die Bombardements und Angriffe der israelischen Armee in Gaza gehen auch nach der Waffenruhe weiter. Gleichzeitig sterben weiter Menschen, da nicht genügend Hilfsgüter  in das Land gelassen werden. Viele Hilfsorganisationen werden seit Januar daran gehindert, Hilfe zu leisten. Wir von der AFI fordern gemeinsam mit Augsburg für Palästina von der israelischen Regierung die Erfüllung des Waffenstillstands und dass die Versorgung der Menschen in Gaza ohne Einschränkungen zugelassen wird. Von der Bundesregierung fordern wir einen sofortigen Stopp der Exporte von Waffen und Rüstungsgütern nach Israel und ein Ende der Unterstützung der dortigen Regierung.

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Augsburger Ostermarsch 2026
    Augsburger Ostermarsch 2026

    Augsburger Ostermarsch 2026

    10.30 Uhr, Goldschmiedekapelle
    in St. Anna (Im Annahof 2)

    Christlich-Muslimisches Gebet für Frieden

    Multireligiöses Gebet mit Lesungen aus Koran und Bibel und Instrumentalmusik. Thema ist die Josefserzählung in Bibel und Koran.

    Veranstalter: pax christi Augsburg, Junger Dialog der Religionen – augsburg.paxchristi.de

     

    11.30 Uhr, Moritzplatz

    Augsburger Ostermarsch

    Auftaktkundgebung mit Redebeiträgen und Friedensliedern zum Mitsingen von der Gruppe „Zeitenwende“
    Anschließend Demonstration durch die Augsburger Innenstadt mit Musik von Sambamania.

    Bei der Kundgebung wünschen wir keine nationalen Flaggen und Symbole. Rechte, Antisemit*innen und Reichsbürger*innen sind nicht willkommen.

    Der Aufruf zum Ostermarsch wird unterstützt von:

    Augsburger Friedensinitiative (AFI), Augsburg für Palästina, AuxFAIR, BSW Augsburg, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Die andere Reformation, Die Linke Augsburg, DKP Augsburg, Offenes Antifaschistisches Treffen Augsburg, pax christi Augsburg, Umweltgewerkschaft e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) KV Augsburg

    Das Flugblatt mit dem Aufruf kann hier als Ansichts-PDF und als A4-Vorlage zum Ausdrucken heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu den geplanten Ostermärschen bundesweit  beim Netzwerk Friedenskooperative unter: www.ostermarsch.de.

    Zum kompletten Aufruftext geht es mit dem Klick auf "Read more"
     

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