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Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI beteiligt sich aktiv an der Erinnerungskultur für die Opfer des Holocaust und alle Verfolgten des Nationalsozialismus. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

 

Aktuelles

News, Informationen und Veranstaltungen aus AFI und Friedensbewegung. Einen Terminkalender finden Sie am Ende der Seite.

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27.02.2026 19:00

Augsburger Friedensinitiative – Vergangenheit, Motivation und Zukunft

Veranstaltung am Freitag, 27.2.2026, 19:00 Uhr

Am Freitag, den 27.02.2026 ist die Augsburger Friedensinitiative zu Gast bei Aurélienne Dauguet, die auch in der AFI mitarbeitet. An diesem Abend geht es um die AFI: Einige langjährige AktivistInnen erzählen von ihren Erfahrungen, Erfolgen, Misserfolgen und davon, was sie immer noch antreibt. Auch für Fragen und hoffentlich lebhafte Diskussionen bleibt genug Raum.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr im Aura Energetic Center, Pranthochstraße 1, 86150 Augsburg. Der Eintritt beträgt 5 Euro - Anmeldung bitte unter aurelienne-dauguet@gmx.de.

Donnerstag, 12. Februar 2026

4 Sekunden weniger bis zum Weltuntergang

Infos zum Lesen und Weitergeben

Die Zeiger der "Doomsday Clock" sind um weitere 4 Sekunden, von 89 auf 85 Sekunden, vorgerückt. Laut den Wissenschaftlern hinter dem Magazin "Bulletin of the Atomic Scientists" sei die Welt momentan näher an einer globalen Katastrophe als je zuvor. Als Gründe werden u.a. genannt: Nationalismus, Verträge die gebrochen oder gekündigt werden, die Risiken eines Atomkriegs, Missbrauch von Biotechnologien, aber auch künstliche Intelligenz. Zusätzlich ist die Gefahr eines weltweiten Wettrüstens entstanden. China erhöht Zahl seiner Atomwaffen, Amerika plant den Golden Dome, der weltraumgestützte Abfangjäger umfassen wird. Und zu guter letzt werden die Rüstungskontrollverträge gekündigt vor allem durch die USA.

Kommentar der AFI

Wir sollten die Augen nicht vor den Gefahren verschließen, die Atom­ oder andere Waffen beinhalten. Gleichzeitig gibt es immer noch die Gefahren durch den Klimawandel, Anstieg des Meeresspiegels und die Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur. Die Frage dürfte sein, was von den beiden der Menschheit zuerst den Garaus macht.

Hier gibt es dieses AFI-Info als PDF zum Weiterverteilen.

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Categories: AFI-Info

Tags: 2026

Donnerstag, 12. Februar 2026

Februar 2026 ‐ Das Ende des New Start Vertrags

Infos zum Lesen und Weitergeben

Der letzte der Rüstungskontrollverträge, der New Start Vertrag ist ausgelaufen, da die USA den Vertrag mit Russland nicht verlängert haben. So liest man es auf dem Internetauftritt der Tagesschau. Bitte lesen Sie den letzten Satz noch einmal aufmerksam durch. Es sind die USA, die diesen Vertrag nicht verlängert haben, nicht Russland. Der New ‐ Start ‐ Vertrag war das letzte große Abkommen zur nuklearen Abrüstung. Moskau, Russland, bzw. der allgegenwärtige Putin haben die Verlängerung angeboten, leider ohne positives Ergebnis.

Bereits im September des vorigen Jahres hatte Putin erneut seine Bereitschaft erklärt die Obergrenzen für Atomwaffen für ein weiteres Jahr einzuhalten. Er gab an, dass die Verbreitung von Atomwaffen gefördert werden könnte. Obama sagte, dass das Auslaufen des Vertrags Jahrzehnte der Diplomatie sinnlos zunichte machen würde.

Kommentar der AFI

Nach ABM und INF ‐ Vertrag nun der letzte Vertrag, der das Ende der Menschheit verhindert hätte. Bitte nicht falsch verstehen, es muß ja nun nicht unbedingt passieren, aber ein mehr als schlechtes Gefühl bleibt.
Lesen Sie dazu die Beiträge von Thomas Röper auf anti‐spiegel.ru und suchen Sie weitere Informationen dazu in der Suchmaschine Ihrer Wahl.

Hier gibt es dieses AFI-Info als PDF zum Weiterverteilen.

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Categories: AFI-Info

Tags: 2026

14.02.2026 11:00

Stoppen wir den Rüstungswahnsinn!

Anti-Siko-Demo in München am Samstag, den 14.2. Treffpunkt am Augsburger Hauptbahnhof um 11 Uhr.

Regierungsvertreter treffen sich in München wieder zur sogenannten Sicherheitskonferenz mit Waffenhändlern, Konzernchefs und Militärs, um den Kriegskurs öffentlichkeitswirksam zu propagieren und Rüstungsdeals einzufädeln. Es geht ihnen dabei nicht um die Sicherheit der Menschheit, sondern um die Aufrechterhaltung der globalen Hegemonie des Westens durch die NATO, um Großmachtbestrebungen der EU und um den deutschen Führungsanspruch. – Damit muss endlich Schluss sein! Daher protestieren wir in München gegen den Rüstungswahn, das Schüren der Kriegsangst und die Aufrechterhaltung einer Weltordnung, die die Länder des Globalen Südens auch künftig benachteiligt.

Der komplette Aufruf zu der Demo ist hier beim Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz (#antisiko) zu finden: sicherheitskonferenz.de/de. Als PDF gibt es ihn ebenfalls.

 

Wir fahren zur Demo nach München!

Die AFI unterstützt die Demo gegen die Sicherheitskonferenz und ruft zur Teilnahme auf. Wir treffen uns am Samstag, 14.02.2026 um 11 Uhr am Hauptbahnhof in Augsburg. Fahrt nach München erfolgt mit dem Bayern-Ticket in 5er-Gruppen. Der Zug fährt um 11:38 Uhr ab, Ankunft in München ist um 12:20 Uhr. 

Zum geplanten Ablauf von Kundgebung und Demo geht mit dem Klick auf "Read more".

Sonntag, 8. Februar 2026

Internationale Münchner Friedenskonferenz 2026

13. – 15. Februar 2026, Salesianum, St.Wolfgangs-Platz 11

Unter dem Motto unter dem Motto „Gegen den Strom der Gewalt“ steht die Internationale Münchner Friedenskonferenz 2026, die dieses Jahr im Salesianum in München stattfindet. In einer Zeit zunehmender Kriege, Militarisierung und machtpolitischer Eskalationen rückt die Konferenz den Mut in den Mittelpunkt, sich staatlicher Gewaltlogik, Aufrüstung und Kriegspolitik entgegenzustellen. Ziel ist es, zivilgesellschaftliche Perspektiven zu stärken und Räume für Dialog, Kritik und solidarisches Handeln zu eröffnen.

Während friedenspolitische Fragen in der internationalen Politik und auf der gleichzeitig stattfindenden Münchner Sicherheitskonferenz zunehmend in den Hintergrund geraten, setzt die Münchner Friedenskonferenz bewusst einen Kontrapunkt: Sie bringt Aktivist:innen, Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Journalist:innen zusammen, um über gewaltfreie Alternativen, Verantwortung und internationale Solidarität zu diskutieren. Thematische Schwerpunkte sind Kriegsdienstverweigerung sowie Sanktionen und Boykotte.

Weitere Infos mit dem Klick auf "Read more". Das Programm gibt es auch als PDF zum Herunterladen. Infos zu Tickets und Streaming gibt es hier.

 

03.02.2026 19:30

AFI-Plenum Februar 2026

Dienstag, den 03. Februar 2026 um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Pfersee, UG Raum Schlaugraben (vormals Cafe genannt), Stadtberger Str. 17, Augsburg

Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

 

  1. Aktuelles Thema
     
  2. Ostermarsch 2026
    Abschließende Diskussion des Ostermarsches und Beschlussfassung
    Rednerinnen und Redner
    Unterstützende Organisationen
    Musikalische Begleitung und Demo-Unterstützung

    Organisatorisches, Werbung
     
  3. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
    27.01.2026: Gedenkveranstaltung für die Opfer des NS-Regimes
    Gespräche mit Bündnispartnern
     
  4. Bisher geplante Veranstaltungen in 2026 (Einladungen folgen noch)
    14.02.2026: Fahrt nach München zur Demo gegen die sog. Sicherheitskonferenz 
    27.02.2026: die AFI stellt sich vor, Termin bei Auréllienne, Aura Center 
    05.03.2026: bundesweite Schulstreiks gegen die Wehrpflicht
    Falten von Kranichen zum Versand nach Hiroshima 
    10.06.2026: RENK-Hauptversammlung
     
  5. Sonstiges

Mehr Informationen zur Tagesordnung per Klick auf "Read more"

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Categories: AFI-Plenum

Tags: 2026

27.01.2026 17:30

Niemanden vergessen: Holocaust-Gedenktag am 27. Januar

Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus ab 17:30 Uhr auf dem Königsplatz

Am Dienstag, 27. Januar, lädt die Stadt Augsburg zusammen mit der Jüdischen Gemeinde, dem Jüdischen Museum, der Stolpersteininitiative, der ErinnerungsWerkstatt, der Augsburger Friedensinitiative (AFI), dem VVN-BdA und weiteren Mitveranstaltern um 18 Uhr zur zentralen, gemeinsam gestalteten Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus in den Großen Moritzsaal, Moritzplatz 5, ein. Den Auftakt bildet eine Gedenkaktion um 17:30 Uhr auf dem Königsplatz mit mit Beiträgen von Dr. Carmen Reichert vom Jüdischen Museum Augsburg-Schwaben sowie Schülerinnen und Schülern der FOS/BOS Neusäß.

Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, des größten Vernichtungslagers des NS-Regimes. Daher ist dieses Datum seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag.

Bereits von 10 bis 15 Uhr öffnet der Erinnerungs- und Lernort HALLE 116 außerplanmäßig und bietet auch Führungen um 11 Uhr sowie um 14 Uhr. Die Halle in der Karl-Nolan-Str. 2–4 war war ein Außenlager des KZ Dachau und diente der Unterbringung von Zwangsarbeitern für die Firma Messerschmitt. Seit Oktober 2023 befindet sich hier eine Ausstellung zu den Themen Nationalsozialismus, KZ- und Zwangsarbeit in der Region sowie Kriegsende und Nachkriegszeit in der Stadt.

Weitere Informationen zu dem Gedenktag hier bei der Stadt Augsburg. Zusätzlich gibt es hier ein PDF zum Herunterladen und Verteilen

Freitag, 23. Januar 2026

Friedensorganisationen verurteilen Einsatz russischer Mittelstreckenwaffe

Die AFI unterstützt die Forderung nach sofortigen Rüstungskontroll- und Abrüstungsverhandlungen

Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ verurteilt den erneuten Einsatz der russischen Mittelstreckenrakete Oreschnik auf ukrainisches Gebiet. Dieser zweite Einsatz eines ballistischen landgestützten Raketensystems mittlerer Reichweite, das sowohl konventionelle wie nukleare Sprengköpfe tragen kann, stellt eine weitere massive Eskalation der bestehenden Kriegsdynamik dar und bedroht die Sicherheit ganz Europas.

Die Entscheidung Wladimir Putins, solche Waffen nach dem erstmaligen Einsatz im November 2024 erneut auf Ziele in der Ukraine zu richten und – laut russischem Verteidigungsministerium – seit Ende Dezember 2025 auch in Belarus zu stationieren, unterstreicht, wie schnell die Welt in ein gefährliches Wettrüsten abzurutschen droht, wenn verbindliche Rüstungskontrolle und Abrüstung nicht mit höchster Priorität vorangetrieben werden. Dazu gehört auch, dass die  die Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland und eigener Waffen dieser Kategorie gestoppt werden müssen. Die AFI unterstützt diese Forderungen und die Ziele der Kampagne.

Weitere Informationen zu der Kampagne und der geplanten Stationierung der US-Mittelstreckenwaffen gibt es hier: Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!

 

 

Mittwoch, 14. Januar 2026

Venezuela ­ oder ­ Gute Nacht Völkerrecht?

Infos zum Lesen und Weitergeben

So, jetzt ist es passiert. Der Präsident Venezuelas, Nicolas Maduro, und seine Frau wurden in einer Nacht und Nebel Aktion von Spezialkräften der USA "festgenommen" , nachdem 40 Leibwächter ermordet und ausser Landes gebracht (entführt" wurden, nachdem Venezuela mit 150 Kampfflugzeugen angegriffen wurde. Nun, man kann zu Maduro stehen wie man will, die Fakten, die bleiben sind, dass es sich um eine Völkerrechtswidrige Aktion handelt. Denn der Präsident eines Staates dürfte genauso Immunität besitzen wie auch deren Botschafter. Ausser er würde von den vereinten Nationen oder dem Internationalen Strafgerichtshof eben diese Immunität abgesprochen bekommen, was nicht passiert ist. Damit haben die USA einen völkerrechtswidrigen Angriff auf ein souveränes Land durchgeführt. Und das mit mehr als zweifelhaften Begründungen. Denn die Behauptung, dass Maduro das Oberhaupt eines Drogenschmugglerrings ist, ermächtigt nicht zu einem Überfall auf ein Land und die Verschleppung des Präsidenten. Egal ob man diesen anerkennt oder nicht. Neues zum Vorwurf des Drogenschmuggels in die USA: ­Das UN­Büro für Drogen­ und Verbrechensbekämpfung UNODC spricht davon, dass Venezuela, sowohl was Drogentransfer als auch Drogenproduktion betrifft nur eine marginale Rolle spielt, insbesondere was den Transport in die USA angeht. Dazu wurde die Anklageschrift massiv überarbeitet und einer der zentralen
Vorwürfe, dass Maduro Chef des Drogenkartells "Los Soles" sei, zurückgenommen. In der alten Anklageschrift war noch 32mal von diesem Drogenkartell gesprochen worden, jetzt sind es ganze ­ 2 mal. Auch die Vereinten Nationen widersprechen der Darstellung von Trump. Dass Venezuela nur ein marginaler Ort für Drogentransfer in die USA ist bestätigt auch der aktuelle UN­Drogenbericht 2025. Venezuela hat sich laut dem Büro der Vereinten Nationen für Drogen­ und Verbrechensbekämpfung (UNODC) als Gebiet behauptet, das frei von Anbau von Kokablättern, Marihuana und ähnlichen Produkten sowie von der Präsenz internationaler krimineller Kartelle ist. Bleibt noch der wahre Grund für den Überfall und das dürfte, wie so oft in der Geschichte, Erdöl sein.

Kommentar der AFI

Wir versuchen, Quellen zu verwenden, die so weit wie nur irgend möglich vertrauenswürdig sind.

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Categories: AFI-Info

Tags: 2026

Samstag, 10. Januar 2026

Meinungsfreiheit + Informationsfreiheit + = Demokratie

Infos zum Lesen und Weitergeben

In letzter Zeit häufen sich Ereignisse, die sämtliche Warnglocken zum klingen bringen sollten. Auf den Nachdenkseiten ist und war zu lesen, dass ein Offizier a,D. der Schweizer Armee, Jacques Baud nun durch die EU sanktioniert werden soll bzw. wird. Damit ist er ein weiterer Autor/Journalist neben dem Betreiber des Internetportals Anti­Spiegel, Thomas Röper, der Bloggerin Alina Lipp und Hüseyin Dogru (red media), die wegen EU­ und NATO­kritischen Informationen in Ungnade gefallen sind. Über 50 weitere sollen sich noch auf einer Liste befinden. Einige sind deutsche Staatsbürger.
Sanktionierung hört sich unproblematisch an, ist in Wirklichkeit aber die Vernichtung von Existenzen. Sanktionierung bedeutet in diesen Fällen zum Beispiel Reiseverbot, kein Zugriff auf das eigene Geld, das Verbot Spenden entgegen zu nehmen. Ohne Zugriff auf das eigene Geld ist den sanktionierten das Recht verwehrt Rechtsanwälte mit ihrer Verteidigung zu beauftragen.Und im Fall von Hüseyin Dogru kommt hinzu, dass seine Frau hochschwanger ist. Es ist ihm nicht ohne weiteres möglich Lebensmittel und Medikamente zu kaufen. Das bedarf jedes mal der Genehmigung durch staatliche Behörden. Diese Grundrechtseingriffe erfolgen zudem ohne richterliches Urteil. Weitere Informationen zu Hüseyin Dogru gibt es hier auf Hintergrund.de.

Kommentar der AFI

Auf der Internetseite www.politischeverfolgung.de/eu/jacques­baud­eu­sanktionen/ wird der Fall des Jaques Baud durchleuchtet. Dort nennt man dies "einen Vorgang mit Sprengkraft für Demokratie und Neutralität. Auch weil Jacques Baud kein Unbekannter in der Welt der Geopolitik ist. Als ehemaliger Experte für den Nachrichtendienst, die NATO und die OSZE hat er Jahrzehnte in den Machtzentren der internationalen Sicherheit verbracht. Doch seit Beginn des Ukraine­Krieges geriet er durch seine Publikationen und Analysen, die massiv von der offiziellen NATO­ und EU­Linie abweichen, ins Visier der Behörden. Die Listung: „Propaganda“ als Straftatbestand ohne Gericht. Dass Bürger eines Landes nicht von ihren Regierungen geschützt werden, wirft ein bezeichnendes Bild auf die heutigen Zustände von Recht und Demokratie. In den Büchern von Anne Morelli (Die Prinzipien der Kriegspropaganda) und Lord Arthur Ponsonby (Lügen in Kriegszeiten) wird darauf hingewiesen, wie mit Verdrehungen und Lügen das Volk "kriegstüchtig" gemacht wird. Besonders Punkt 10 "Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, ist ein Verräter" feiert Auferstehung. In der heutigen Zeit wird man dafür sanktioniert.

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Categories: AFI-Info

Tags: 2026

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«Mai 2026»
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  • AFI-Plenum Mai 2026
    AFI-Plenum Mai 2026

    AFI-Plenum Mai 2026

    Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

    1. Aktuelles Thema
       
    2. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
      17. 04.2026, 17.00 Uhr, Domvorplatz Augsburg, Max-Josef-Metzger-Gedenken
      01.05.2026, 1. Mai-Kundgebung

       
    3. Bisher geplante Veranstaltungen in 2026 
      Mi. 06.05.2026 19:00 Uhr: Hollbau, Im Annahof 4, Parents Circle -Trauernde Israelis und Palästinenser*innen für Frieden (siehe Anlage)
      Fr. 08.05.2026 10:00 Uhr: Königsplatz, Dritter Schulstreik in Augsburg
      Fr. 08.05.2026 17:00 Uhr: Rathausplatz, Kundgebung zur Befreiung vom Faschismus
      Sa, 09.05.2026 10-17 Uhr: Grasiger Weg, Westpark-Fest, Kraniche-Falten 
      Sa, 30.05.2026 13:00 Uhr, Grafenwöhr, Kundgebung zur Stationierung von Mittelstreckenwaffen
      Do, 06.08.2026, 19:00 Uhr: „Militarisierung und die kommunale Zeitenwende“, Claudia Haydt

       
    4. Verdi-SeniorInnen und Ideen der AFI
       
    5. Inhaltliches Thema: Deutsche Unterstützung der USA beim Iran-Krieges
       
    6. Sonstiges

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  • Parents Circle Families Forum - israelische und palästinensische Familien für ein Ende des Konflikts
    Parents Circle Families Forum - israelische und palästinensische Familien für ein Ende des Konflikts

    Parents Circle Families Forum - israelische und palästinensische Familien für ein Ende des Konflikts

    Seit über 30 Jahren arbeiten israelische und palästinensische Familien im Parents Circle — Families Forum zusammen, die durch Gewalt, Terror und Krieg Angehörige verloren haben. Trotz ihres tiefen persönlichen Leids setzen sie sich konsequent für Dialog, Verständigung und ein Ende des Konflikts ein. Statt Hass wählen sie den Weg der geteilten Trauer. Ihr Anliegen ist nicht Vergebung, sondern die Transformation von Schmerz in Hoffnung — und die Überzeugung, dass Frieden nur durch gegenseitiges Zuhören und Anerkennen der unterschiedlichen Sichtweisen möglich ist.

    Michal Halev aus Israel und Laila Al-Sheikh aus Palästina sind in  Parents Circle aktiv und auf einer Vortragsreise in Deutschland unterwegs. Am Mittwoch, den 6. Mai 2026, berichten sie im Annaforum Augsburg (Ernst-Troeltsch-Saal) über ihre Arbeit. Beginn ist um 19:00 Uhr.

    Der Parents Circle wurde 1995 gegründet und ist ungeachtet aller Eskalationen bis heute aktiv. Nach dem Hamas-Massaker an israelischen Zivilist*innen am 7. Oktober 2023 schlossen sich weitere Betroffene an — darunter Angehörige der Ermordeten sowie ehemalige Hamas-Geiseln. Gleichzeitig engagieren sich palästinensische Familien, von denen viele im Krieg im Gazastreifen zahlreiche Angehörige verloren haben. Mehr Infos zu der Arbeit der Organisation gibt es bei Parents Circle Friends Deutschland.

    Mehr zu Parents Circle — Families Forum und den Referintinnen mit dem Klick auf "Read more"

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  • Schulstreik gegen die Wehrpflicht
    Schulstreik gegen die Wehrpflicht

    Schulstreik gegen die Wehrpflicht

    Am 5. Dezember hat der Bundestag auf Antrag der Bundesregierung erste Schritte hin zur Wiedereinführung der Wehrpflicht beschlossen: verpflichtende Fragebögen für junge Männer ab Januar 2026 - mehr als 200.000 wurden bereits verschickt - und eine verpflichtende Musterung ab Juli 2027, falls sich nicht genügend Freiwillige finden. Und das, obwohl die Mehrzahl der Jugendlichen die Wehrpflicht ablehnt.  Die Initiative Schulstreik gegen Wehrpflicht ruft für den 8. Mai zu einem weiteren Schulstreik gegen die Wehrpflicht auf. In Augsburg wird ebenfalls gestreikt - um 12:30 Uhr findet eine Kundgebung vor dem Peutinger Gymnasium (An der Blauen Kappe 10) statt. Die AFI unterstützt den Schulstreik und ruft zur Teilnahme auf. 

    Aus dem Streikaufruf der Initiative:

    Am 08. Mai 1945 wurde der zweite Weltkrieg beendet. Er kostete über 60 Millionen Menschen weltweit das Leben, brachte Leid und Zerstörung. Heute wird in Deutschland wieder aufgerüstet, fast jeder zweite Euro des Bundeshaushalts wird für Panzer, Bomben und Infrastruktur, die das Land auf den Krieg vorbereitet, ausgegeben. Die Kassen der Rüstungsindustrie klingeln - damals wie heute: Rheinmetall, KNDS & Co. machen Rekordprofite.

    Währenddessen wird die Wehrpflicht Schritt für Schritt wieder eingeführt: verpflichtende Fragebögen, Musterungen im nächsten Jahr, Ausreiseverbote für Männer zwischen 17-45 stehen im Raum. Merz spricht vom „Zeitalter der Großmächte“, und meint damit den Kampf um Einflusssphären und Profit, wie wir es heute im Krieg
    gegen Iran sehen können. Er spricht davon, dass die Pflicht kommen werde, wenn sich nicht genug Freiwillige melden.

    Doch wir sagen: Das ist nicht das Zeitalter der Großmachtpolitik! Das ist das Zeitalter der Schulstreiks und des Widerstands!

    Schon zweimal waren wir mit über 50.000 Leuten auf der Straße, lasst uns am 08.05. wieder laut sein! Wir zeigen damit: Was sind ein paar Fehlstunden oder schlechte Noten gegen 180 Tage Wehrdienst oder sogar der Tod im Schützengraben?

    Wir halten an den Lehren des 08.05. fest und sagen:
    NIE WIEDER FASCHISMUS!

    NIE WIEDER KRIEG!

    NIE WIEDER WEHRPFLICHT!

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  • Kundgebung zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus
    Kundgebung zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

    Kundgebung zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

    Am 8. Mai vor 81 Jahren kapitulierte Deutschland und die Alliierten riefen den Sieg aus. Damit wurde der deutsche Faschismus besiegt und Deutschland vom Faschismus befreit. Die VVN-BdA Augsburg formuliert dazu in der Ankündigung die folgenden Forderungen:

    ● Der 8. Mai muss gesetzlicher Feiertag werden.
    ● Wir gedenken aller Opfer und danken all jenen, die im Kampf gegen Faschismus und Krieg ihr Leben riskiert haben!
    ● „Nie wieder Faschismus–nie wieder Krieg!“ heißt heute: Leistet Widerstand! Verteidigen wir demokratische und soziale Rechte, Menschenwürde und Frieden!
    ● Die rassistische Ausgrenzung von Flüchtlingen an den Grenzen muss beendetwerden. Schluss mit einer europäischen Abschottungspolitik!
    ● Kampf dem rechten, menschenfeindlichen und faschistischen Gedankengut. Schluss mit Krieg und Militarismus
    Weitere Infos zur Kundgebung im Flyer der VVN-BdA Augsburg.
    Die VVN-BdA weist darauf hin, dass keine aktuellen Nationalflaggen auf der Kundgebung gezeigt werden sollen!

    Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg in Kooperation mit Augsburger Friedensinitiative (AFI), Die Linke Augsburg, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, pax christi Augsburg, Offenes Antifaschistisches Treffen Augsburg (OAT)

    Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg in Kooperation mit Augsburger Friedensinitiative (AFI), Die Linke Augsburg, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, pax christi Augsburg, Offenes Antifaschistisches Treffen Augsburg (OAT)

     

    Anschließend Ausklang in der  in der Ganzen Bäckerei 

    Im Anschluss an die Kundgebung organisiert das as Offene Antifaschistische Treffen Augsburg (OAT) zum fröhlichen Ausklang einen Barabend mit alkoholfreien Cocktails. Ab 18 Uhr in der Ganzen Bäckerei (Frauentorstraße 34).

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  • Falten von Kranichen für eine atomwaffenfreie Welt
    Falten von Kranichen für eine atomwaffenfreie Welt

    Falten von Kranichen für eine atomwaffenfreie Welt

    Sadako Sasaki war zum Zeitpunkt des Atombombenabwurfs auf Hiroshima durch die USA am 6. August 1945 2½ Jahre alt und wuchs danach als scheinbar gesundes Mädchen heran. Am 10. Januar 1955 wurde bei ihr Leukämie diagnostiziert, eine bei Überlebenden des Atombombenabwurfes häufig auftretende Krebserkrankung.
    Sadakos beste Freundin erzählte ihr von einer alten japanischen Legende, nach der derjenige, der 1000 Origami-Kranich falte, von den Göttern einen Wunsch erfüllt bekomme. Sadako begann daraufhin, während ihres mehrmonatigen Krankenhausaufenthaltes Papierkraniche zu falten. Ihr Wunsch nach Heilung erfüllte sich leider nicht, obwohl sie bereits binnen eines Monats mehr als 1000 Kraniche gefaltet hatte. Sadako Sasaki starb im Oktober 1955.
    Ihre Geschichte wurde in Japan sehr bekannt und gab den Anstoß für den Bau des Kinder-Friedensdenkmals im Friedenspark von Hiroshima. Dort werden jedes Jahr am 6. August Millionen von Papierkranichen niedergelegt, um an die Opfer des Atombombenabwurfs zu erinnern und die Abschaffung aller Atomwaffen zu fordern. 
    Die Augsburger Friedensinitiative beteiligt sich daran –  die am 9. Mai gefalteten Papiervögel gehen im Rahmen der bundesweiten Aktion "Sadokos Kraniche" mit nach Hiroshima. 

    Die AFI ist mit der Faltaktion beim Stand des Bürgerhauses Pfersee mit dabei. Ihr findet uns im Sheridanpark am Grasiger Weg in der Nähe des Abenteuerspielplatzes - auf dem Plan des Westparkfestes unter der Nummer 43. Bei Regen wird trotzdem gefaltet: Im Bürgerhaus Pfersee, UG Raum Schlaugraben (vormals Cafe genannt), Stadtberger Str. 17, Augsburg.

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf. Die Bombardements und Angriffe der israelischen Armee in Gaza gehen auch nach der Waffenruhe weiter. Gleichzeitig sterben weiter Menschen, da nicht genügend Hilfsgüter  in das Land gelassen werden. Viele Hilfsorganisationen werden seit Januar daran gehindert, Hilfe zu leisten. Wir von der AFI fordern gemeinsam mit Augsburg für Palästina von der israelischen Regierung die Erfüllung des Waffenstillstands und dass die Versorgung der Menschen in Gaza ohne Einschränkungen zugelassen wird. Von der Bundesregierung fordern wir einen sofortigen Stopp der Exporte von Waffen und Rüstungsgütern nach Israel und ein Ende der Unterstützung der dortigen Regierung.

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf. Die Bombardements und Angriffe der israelischen Armee in Gaza gehen auch nach der Waffenruhe weiter. Gleichzeitig sterben weiter Menschen, da nicht genügend Hilfsgüter  in das Land gelassen werden. Viele Hilfsorganisationen werden seit Januar daran gehindert, Hilfe zu leisten. Wir von der AFI fordern gemeinsam mit Augsburg für Palästina von der israelischen Regierung die Erfüllung des Waffenstillstands und dass die Versorgung der Menschen in Gaza ohne Einschränkungen zugelassen wird. Von der Bundesregierung fordern wir einen sofortigen Stopp der Exporte von Waffen und Rüstungsgütern nach Israel und ein Ende der Unterstützung der dortigen Regierung.

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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