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Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI beteiligt sich aktiv an der Erinnerungskultur für die Opfer des Holocaust und alle Verfolgten des Nationalsozialismus. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

 

Aktuelles

News, Informationen und Veranstaltungen aus AFI und Friedensbewegung. Einen Terminkalender finden Sie am Ende der Seite.

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03.10.2026 08:50

Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!

Zentrale Friedensdemo am 03.10.2026 in Stuttgart

Am kommenden Samstag, 03.10.2026 finden bundesweite Friedensdemonstrationen in Berlin und in Stuttgart statt.

Die Bundesregierung fördert die völkerrechtswidrigen Angriffskriege im Nahen Osten mit Waffenlieferungen an Israel, der Gewährung der Nutzung von Militäreinrichtungen, wie die Airbase Ramstein, und Überflugrechte für die USA. Wir sollen kriegstüchtig gemacht werden. Trotz militärischer und wirtschaftlicher Überlegenheit der Nato wird massiv aufgerüstet und unsere Wirtschaft in Teilen auf eine Kriegswirtschaft umgestellt. Mit Kürzungen, vor allem in sozialen Bereichen und Erhöhungen von Abgaben, sowie mit der enorm steigenden Zinslast für die, nach oben hin unbegrenzten, Staatsverschuldung zahlen wir diese Aufrüstungseskalation. Diese Konfrontationspolitik macht den Frieden nicht sicherer, sondern erhöht die Kriegsgefahr.

Die Friedensbewegung ist gefordert, dagegen aufzustehen.

Die AFI ruft dazu auf, an der Demo in Stuttgart teilzunehmen. Wir werden mit der Bahn in 5er-Gruppen mit dem Quer-durchs-Land-Ticket (99,00 Euro, 19,80 Euro pro Person) nach Stuttgart fahren. Die Bahnverbindungen sind:

Nach Stuttgart  
Augsburg: Abfahrt RE9 09:24 Uhr, Gleis 4 Ankunft Ulm Hbf 10:41 Uhr, Gleis 25
Ulm: Abfahrt RE5 11:15 Uhr, Gleis 8    Ankunft Stuttgart 12:23 Uhr, Gleis 13

 

Zurück nach Augsburg  
Stuttgart: Abfahrt MEX16 16:42 Uhr, Gleis 16 Ankunft Ulm Hbf 18:11, Gleis 3
Ulm: Abfahrt RE9 18:18 Uhr, Gleis 25   Ankunft Augsburg 19:33, Gleis 7

Treffpunkt: Samstag, 3. Oktober 2026 um 08:50 Uhr am Hauptbahnhof in Augsburg.
Den Aufruf zu der Demo sowie weitere Imformationen: Klick auf "Read more"

Montag, 28. September 2026

Bilder und Rede vom Schulstreik gegen die Wehrpflicht

Demo in Augsburg und mehr als 100 weiteren Orten

Am 25. September haben erneut mehr als 45.000 Schüler*innen in über 100 Städten die Schule bestreikt, so das Bündnis "Schulstreik gegen Wehrpflicht". Der Streik richtete sich gegen den Beginn der Zwangsmusterungen. Am 18. September gab das Verteidigungsministerium bekannt, dass seit Juli 18-jährige Männer gemustert werden. Darunter auch über 1.000, die auf dem Fragebogen beim Interesse an einem Wehrdienst 0 von 10 möglichen Punkten angegeben haben. Die Verpflichtung für Musterungen gilt schon jetzt, obwohl eine Verpflichtung erst ab Juli 2027 angekündigt wurde. Die Schüler:innen fordern einen Stopp der Zwangsmusterungen, eine Rücknahme des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes und einen Stopp der schrittweisen Wiedereinführung der Wehrpflicht.

In Augsburg gab es ebenfalls eine bunte und lebhafte Demo durch die Innenstadt, ein kurzes Video gibt es auf der Instagram-Seite von Schulstreik Augsburg zu sehen. Ein weiteres Foto von der Demo sowie den Text der Rede von Elisabeth bei der Kundgebung gibt es nach dem Klick auf "Read more" 

 

05.10.2026 17:00

Mahnwache für die Opfer in Gaza

Jeden zweiten Montag um 17 Uhr auf dem Königsplatz

Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

Hier der Aufruf von Augsburg für Palästina:

Seit Februar 2023 halten wir in Augsburg zweiwöchentlich eine Mahnwache für die palästinensischen Opfer der israelischen Aggressionen. Wir gedenken der Getöteten mit einer Schweigeminute und  berichten über aktuelle Geschehnisse in der Region und ordnen diese ein. 
Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen, unser Fokus liegt auf dem stattfindenden Genozid, der durch Israel verübt wird, wie auch den Angriffen Israels auf die umliegenden Länder. Wir verurteilen die Beteiligung Deutschlands und fordern einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, den uneingeschränkten Einlass von Hilfsgütern, sowie ein freies, selbstbestimmtes Leben der Palästinenser*innen in Frieden.

Menschenverachtendes Verhalten oder Äußerungen werden nicht toleriert!

Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

26.09.2026 12:00 - 16:00

Demo gegen Sozialabbau und Aufrüstung

am Samstag, den 26.09.2026 in Nürnberg

Der DGB ruft zu einer bayernweiten Großkundgebung am 26.09.2026 in Nürnberg auf, um dort gegen den geplanten Sozialabbau der Bundesregierung zu protestieren. Unter dem Schlagwort „Reformen“ werden Verschlechterungen geplant, die Menschen unmittelbar treffen würden: bei sozialer Sicherheit, Gesundheitsversorgung, Pflege, Arbeitszeit und der Planbarkeit ihres Lebens. Der DGB fordert stattdessen Reformen, die den Sozialstaat stärken, gute Arbeit sichern und Menschen entlasten. Was der DGB in seinem Aufruf leider nicht thematisiert, ist der Zusammenhang zwischen Sozialabbau und Aufrüstung: Die Militärausgaben Deutschlands steigen von 86 Milliarden Euro 2025 auf heuer 124 Milliarden Euro, 145 Milliarden Euro in 2027 und 198 Milliarden Euro im Jahr 2030.  Finanziert werden diese enormen Rüstungsausgeben mit Kürzungen in sozialen Bereichen, Erhöhungen bei Abgaben und mit Sonderschulden. Für diese Sonderschulden müssen Zinsen bezahlt werden, die jedes Jahr steigen. Die jährliche Zinslast der Schulden Deutschlands steigt von 30 Milliarden Euro in 2025 auf 81 Milliarden Euro in 2030. Dies geht zu Lasten zukünftiger Generationen und derer, die jetzt unter den Kürzungen zu leiden haben oder mehr Gebühren und Abgaben tragen müssen. Profitieren werden die Rüstungsindustrie und die Geldgeber, die Staatsanleihen kaufen können. In den Gewerkschaften gibt es allerdings immer noch Menschen, die sich für den Frieden einsetzen und das auch in ihre Organisationen tragen: Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg! Diese Menschen wollen wir unterstützen. 

Daher beteiligen wir uns am Protest gegen den Sozialabbau und wollen mit Transparenten, Tafeln und Parolen auf den Zusammenhang von Aufrüstung und Sozialabbau aufmerksam machen. Die Gewerkschaften bieten kostenlose Busfahrten zu der Demo auch für Nicht-Gewerkschaftsmitglieder an. Damit genügend Busse bereitgestellt werden können ist eine Anmeldung erforderlich. Hier ist der Link dazu: https://www.verdi.de/bayern/bayern-haelt-zusammen-fuer-einen-starken-sozialstaat. Bitte meldet Euch bald an. 

 

Sonntag, 13. September 2026

Video von der Kundgebung zum Antikriegstag

Kundgebung mit 160 Teilnehmer*innen am 1. September auf dem Königsplatz

Rund 160 Menschen kamen am 1. September 2026 auf dem Königsplatz in Augsburg zusammen, um gemeinsam unter dem Motto "Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg! Waffenstillstand jetzt! Verhandeln statt schießen!" für den Frieden und für eine solidarische Gesellschaft zu demonstrieren. Alle die nicht dabei waren, können die Reden nun im Video ansehen oder, sofern schon verfügbar, als PDF lesen. Reden gab es von AFI und DFG-VK Augsburg, pax christi, VVN-BdA, Augsburg-für-Palästina und der GEW Hochschulgruppe Augsburg. Zudem gab es noch einen Beitrag zum bevorstehenden Schulstreik gegen die Wehrpflicht am 25.09.2026.

Das Video ist auf Youtube hier zu finden:

https://youtu.be/aVgvrk2JzFE?si=1-qJ0o5tvgf-d896

Wir betten Youtube-Videos nicht direkt ein, um das Tracking über unsere Seite zu vermeiden.

25.09.2026 13:00

Schulstreik gegen die Wehrpflicht

25.09.2026, 13:00 Uhr, Peutinger Gymnasium Augsburg

Der Schulstreik gegen die Wehrpflicht geht in die nächste Runde: Am 25. September wird wieder bundesweit gestreikt. In Augsburg ab 13:00 vor dem Peutinger Gymnasium, An der Blauen Kappe 10. Hier der Instagram-Auftritt der Augsburger Gruppe mit weiteren Informationen zu der geplanten und den bisherigen Informationen. Die Webseite der bundesweiten Aktion "Schulstreik gegen Wehrpflicht" gibt es hier. Die AFI unterstützt die Aktionen der gegen die Wehrpflicht streikenden Schüler*innen.

Dienstag, 8. September 2026

Impressionen vom Kindefriedensfest 2026 am 8.8.26

Fotos vom Stand im Botanischen Garten und von den Buttons, die von den Kindern gestaltet wurden.

Die AFI war auch dieses war auch dieses Jahr mit einem Stand beim Kinderfriedensfest im Botanischen Garten vertreten - mit dem großen "Zerbrochenen Gewehr" der DFG-VK Bayern als Blickfang. Für Kinder haben wir dort Spiele und Bastelaktionen rund um das Thema Frieden angeboten, für die Erwachsenen Infomaterial. Das Falten von Papierkranichen erinnerte an die Atombombenabwürfe auf Japan im Jahr 1945 sollte die Forderung nach dem Verbot von Atomwaffen unterstützen. Eine ruhige Hand erforderte das Geschicklichkeitsspiel mit dem Peace-Symbol, das auch bei eingen Erwachsenen den Ehrgeiz geweckt hatte, es fehlerfrei zu bewältigen. Auf einem eigenen Tisch konnten Kinder und Erwachsene schriftlich oder in Bildern festhalten, was sie mit den Gegriffen Sicherheit und Unsicherheit - dem Motto des Friedensfests - verbinden. Großen Andrang gab es auch bei der Herstellung von Friedensbuttons - hier konnten die Kinder auch eigene Motive malen, die wir mit in die Bildergalerie gepackt haben.

Weitere Infos und die Bildergalerie gibt es nach dem Klick auf "Read more".

01.09.2026 20:00

AFI-Plenum September 2026

Dienstag, den 04. August 2026 um 20:00 Uhr im Bürgerhaus Pfersee, UG Raum Schlaugraben (vormals Cafe genannt), Stadtberger Str. 17, Augsburg

Wegen der Antikriegs-Kundgebung von 18 bis 19 Uhr beginnt die AFI-Sitzung erst um 20:00 Uhr 

Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

  1. Aktuelles Thema
     
  2. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
    06.08.2026, „Militarisierung und die kommunale Zeitenwende“ mit Claudia Haydt
    08.08.2026, Botanischer Garten, Kinderfriedensfest
    11.08.2026, Protest gegen Werbung der Bundeswehr bei Kindern in Kellmünz, 
    01.09.2026, Kundgebung zum Antikriegstag

     
  3. Geplante Veranstaltungen
    26.09.2026 DGB-Kundgebung „Sozialstaat stärken statt klotzen“ 
    03.10.2026 Demonstration am 3. Oktober in Stuttgart

     
  4. Friedenswochen-Veranstaltungen
     
  5. Sonstiges

Mehr Informationen zur Tagesordnung per Klick auf "Read more"

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Categories: AFI-Plenum

Tags: 2026

01.09.2026 18:00

Kundgebung zum Antikriegstag 2026

Dienstag, 01. September 2026 um 18:00 Uhr, Königsplatz in Augsburg

Seit 1957 wird der 1. September als Antikriegstag begangen, zur Mahnung und im Gedenken an den Beginn des zweiten Weltkriegs am 1. September 1939.  Der Antikriegstag ist aber gleichzeitig auch eine Gelegenheit zum Protest gegen Aufrüstung, Militarisierung und den damit verbundenen Sozialabbau sowie die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft. Die AFI veranstaltet am 1. September 2026 ab 18 Uhr auf dem Augsburger Königsplatz eine Kundgebung unter dem Motto

 

Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!

Waffenstillstand jetzt! Verhandeln statt schießen!

 

Wir fordern die Bundesregierung auf, keine Waffen in die Kriegsgebiete zu liefern und sich für faire Verhandlungen in den Kriegen zwischen Russland und der Ukraine sowie zwischen Israel und den Vertretern der Palästinenser*innen einzusetzen. Zudem sollte sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sowie im Libanon eingehalten und zu einem dauerhaften Frieden ausgebaut wird. 
Statt Deutschland weiter kriegstüchtig zu machen, mit Konfrontation und massiver Aufrüstung auf einen Krieg vorzubereiten, fordern wir, durch Entspannungspolitik und Abrüstung Frieden zu sichern. 

Neben Reden von AFI und DFG-VK Augsburg, pax christi, VVN-BdA, Augsburg-für-Palästina und der GEW Hochschulgruppe Augsburg wird es auch Musik geben.

Die Kundgebung zum Antikriegstag wird unterstützt von:

Augsburger Friedensinitiative (AFI), Augsburg für Palästina, BSW Augsburg, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Die Linke Augsburg, DKP Augsburg, GEW Hochschulgruppe Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, Sozialberatung die Linke hilft Augsburg, Umweltgewerkschaft Augsburg e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) KV Augsburg

Zum Aufruf und weiteren Imformationen zu bundesweiten Antikriegstag-Aktionen geht es mit dem Klick auf "Read more" 

Dienstag, 18. August 2026

Blumen für Piskarewka

Spendenaktion für die Opfer der Blockade und des Aushungerns Leningrads (heute St. Petersburgs) im 2. Weltkrieg

Bild: Ninanras - Wikipedia.org CC BY 4.0

Auch wenn Russland heute einen Angriffskrieg in der Ukraine führt, schmälert das nicht die Verantwortung Deutschlands für die Millionen toten Sowjetbürger durch den Angriff der deutschen Wehrmacht vor 85 Jahren.  Am 22.6.1941 überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Das größte Einzelverbrechen in diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg war die 872 Tage dauernde Blockade und Aushungerung Leningrads (heute St. Petersburgs) vom 8.9.41 bis 27.1.44. Auf dem Friedhof Piskarewka in St. Petersburg liegen ca. eine halbe Million Opfer dieses Verbrechens begraben. Die deutsche Regierung hat nur an jüdische Opfer der Blockade Entschädigung geleistet.

In einer Zeit, in der Russland wieder zu unserem Feind erklärt wird, möchten wir auf die Spendenaktion „Blumen für Piskarewka“ hinweisen. Mit ihr wollen die Gesellschaft für deutsch-russische Freundschaft e.V. (GDRF) in Zusammenarbeit mit einer lokalen Organisation in St. Petersburg ein gegenteiliges Zeichen setzen. Die GDRF schreibt dazu: (gdrf.info/aktuelles/spendenaktionen-des-vereins/)

„Aus Anlaß des 85. Jahrestages der Blockade Leningrads haben wir einen Spendenfond aufgelegt.

Sag mir, wo die Blumen sind…

…die Blumen auf den Gräbern für die Opfer und Verteidiger während der 872 Tage währenden Blockade Leningrads. […] Die Mittel aus diesem Spendenfond werden verwendet für:

  • Überlebende Opfer der Blockade, unabhängig von ihrer religiösen Bindung oder ethnischer Herkunft,
  • Der Pflege der Denkmalanlage „Piskarewka“,
  • Der Pflege der Erinnerung an die Zeit der Blockade Leningrads.“

Ein guter Zeitpunkt für eine Spende wäre der 8. September als Jahrestag des Beginns der Blockade:

IBAN: DE29 8306 5408 0005 2919 41
BIC: GENODEF1SLR
Inhaber: Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft e.V.
Verwendungszweck: Blumen für Piskarewka

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  • Kundgebung zum Antikriegstag 2026
    Kundgebung zum Antikriegstag 2026

    Kundgebung zum Antikriegstag 2026

    Seit 1957 wird der 1. September als Antikriegstag begangen, zur Mahnung und im Gedenken an den Beginn des zweiten Weltkriegs am 1. September 1939.  Der Antikriegstag ist aber gleichzeitig auch eine Gelegenheit zum Protest gegen Aufrüstung, Militarisierung und den damit verbundenen Sozialabbau sowie die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft. Die AFI veranstaltet am 1. September 2026 ab 18 Uhr auf dem Augsburger Königsplatz eine Kundgebung unter dem Motto

     

    Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!

    Waffenstillstand jetzt! Verhandeln statt schießen!

     

    Wir fordern die Bundesregierung auf, keine Waffen in die Kriegsgebiete zu liefern und sich für faire Verhandlungen in den Kriegen zwischen Russland und der Ukraine sowie zwischen Israel und den Vertretern der Palästinenser*innen einzusetzen. Zudem sollte sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sowie im Libanon eingehalten und zu einem dauerhaften Frieden ausgebaut wird. 
    Statt Deutschland weiter kriegstüchtig zu machen, mit Konfrontation und massiver Aufrüstung auf einen Krieg vorzubereiten, fordern wir, durch Entspannungspolitik und Abrüstung Frieden zu sichern. 

    Neben Reden von AFI und DFG-VK Augsburg, pax christi, VVN-BdA, Augsburg-für-Palästina und der GEW Hochschulgruppe Augsburg wird es auch Musik geben.

    Die Kundgebung zum Antikriegstag wird unterstützt von:

    Augsburger Friedensinitiative (AFI), Augsburg für Palästina, BSW Augsburg, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Die Linke Augsburg, DKP Augsburg, GEW Hochschulgruppe Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, Sozialberatung die Linke hilft Augsburg, Umweltgewerkschaft Augsburg e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) KV Augsburg

    Zum Aufruf und weiteren Imformationen zu bundesweiten Antikriegstag-Aktionen geht es mit dem Klick auf "Read more" 

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  • AFI-Plenum September 2026
    AFI-Plenum September 2026

    AFI-Plenum September 2026

    Wegen der Antikriegs-Kundgebung von 18 bis 19 Uhr beginnt die AFI-Sitzung erst um 20:00 Uhr 

    Vorgeschlagene Tagesordnung (als PDF):

    1. Aktuelles Thema
       
    2. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
      06.08.2026, „Militarisierung und die kommunale Zeitenwende“ mit Claudia Haydt
      08.08.2026, Botanischer Garten, Kinderfriedensfest
      11.08.2026, Protest gegen Werbung der Bundeswehr bei Kindern in Kellmünz, 
      01.09.2026, Kundgebung zum Antikriegstag

       
    3. Geplante Veranstaltungen
      26.09.2026 DGB-Kundgebung „Sozialstaat stärken statt klotzen“ 
      03.10.2026 Demonstration am 3. Oktober in Stuttgart

       
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  • Demo gegen Sozialabbau und Aufrüstung
    Demo gegen Sozialabbau und Aufrüstung

    Demo gegen Sozialabbau und Aufrüstung

    Der DGB ruft zu einer bayernweiten Großkundgebung am 26.09.2026 in Nürnberg auf, um dort gegen den geplanten Sozialabbau der Bundesregierung zu protestieren. Unter dem Schlagwort „Reformen“ werden Verschlechterungen geplant, die Menschen unmittelbar treffen würden: bei sozialer Sicherheit, Gesundheitsversorgung, Pflege, Arbeitszeit und der Planbarkeit ihres Lebens. Der DGB fordert stattdessen Reformen, die den Sozialstaat stärken, gute Arbeit sichern und Menschen entlasten. Was der DGB in seinem Aufruf leider nicht thematisiert, ist der Zusammenhang zwischen Sozialabbau und Aufrüstung: Die Militärausgaben Deutschlands steigen von 86 Milliarden Euro 2025 auf heuer 124 Milliarden Euro, 145 Milliarden Euro in 2027 und 198 Milliarden Euro im Jahr 2030.  Finanziert werden diese enormen Rüstungsausgeben mit Kürzungen in sozialen Bereichen, Erhöhungen bei Abgaben und mit Sonderschulden. Für diese Sonderschulden müssen Zinsen bezahlt werden, die jedes Jahr steigen. Die jährliche Zinslast der Schulden Deutschlands steigt von 30 Milliarden Euro in 2025 auf 81 Milliarden Euro in 2030. Dies geht zu Lasten zukünftiger Generationen und derer, die jetzt unter den Kürzungen zu leiden haben oder mehr Gebühren und Abgaben tragen müssen. Profitieren werden die Rüstungsindustrie und die Geldgeber, die Staatsanleihen kaufen können. In den Gewerkschaften gibt es allerdings immer noch Menschen, die sich für den Frieden einsetzen und das auch in ihre Organisationen tragen: Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg! Diese Menschen wollen wir unterstützen. 

    Daher beteiligen wir uns am Protest gegen den Sozialabbau und wollen mit Transparenten, Tafeln und Parolen auf den Zusammenhang von Aufrüstung und Sozialabbau aufmerksam machen. Die Gewerkschaften bieten kostenlose Busfahrten zu der Demo auch für Nicht-Gewerkschaftsmitglieder an. Damit genügend Busse bereitgestellt werden können ist eine Anmeldung erforderlich. Hier ist der Link dazu: https://www.verdi.de/bayern/bayern-haelt-zusammen-fuer-einen-starken-sozialstaat. Bitte meldet Euch bald an. 

     

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  • Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!
    Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!

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    Am kommenden Samstag, 03.10.2026 finden bundesweite Friedensdemonstrationen in Berlin und in Stuttgart statt.

    Die Bundesregierung fördert die völkerrechtswidrigen Angriffskriege im Nahen Osten mit Waffenlieferungen an Israel, der Gewährung der Nutzung von Militäreinrichtungen, wie die Airbase Ramstein, und Überflugrechte für die USA. Wir sollen kriegstüchtig gemacht werden. Trotz militärischer und wirtschaftlicher Überlegenheit der Nato wird massiv aufgerüstet und unsere Wirtschaft in Teilen auf eine Kriegswirtschaft umgestellt. Mit Kürzungen, vor allem in sozialen Bereichen und Erhöhungen von Abgaben, sowie mit der enorm steigenden Zinslast für die, nach oben hin unbegrenzten, Staatsverschuldung zahlen wir diese Aufrüstungseskalation. Diese Konfrontationspolitik macht den Frieden nicht sicherer, sondern erhöht die Kriegsgefahr.

    Die Friedensbewegung ist gefordert, dagegen aufzustehen.

    Die AFI ruft dazu auf, an der Demo in Stuttgart teilzunehmen. Wir werden mit der Bahn in 5er-Gruppen mit dem Quer-durchs-Land-Ticket (99,00 Euro, 19,80 Euro pro Person) nach Stuttgart fahren. Die Bahnverbindungen sind:

    Nach Stuttgart  
    Augsburg: Abfahrt RE9 09:24 Uhr, Gleis 4 Ankunft Ulm Hbf 10:41 Uhr, Gleis 25
    Ulm: Abfahrt RE5 11:15 Uhr, Gleis 8    Ankunft Stuttgart 12:23 Uhr, Gleis 13

     

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    Stuttgart: Abfahrt MEX16 16:42 Uhr, Gleis 16 Ankunft Ulm Hbf 18:11, Gleis 3
    Ulm: Abfahrt RE9 18:18 Uhr, Gleis 25   Ankunft Augsburg 19:33, Gleis 7

    Treffpunkt: Samstag, 3. Oktober 2026 um 08:50 Uhr am Hauptbahnhof in Augsburg.
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  • Mahnwache für die Opfer in Gaza
    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Mahnwache für die Opfer in Gaza

    Die Gruppe Augsburg für Palästina führt jeden zweiten Montag auf dem Königsplatz in Augsburg eine Mahnwache durch. Beginn ist um 17 Uhr. Die AFI unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

    Hier der Aufruf von Augsburg für Palästina:

    Seit Februar 2023 halten wir in Augsburg zweiwöchentlich eine Mahnwache für die palästinensischen Opfer der israelischen Aggressionen. Wir gedenken der Getöteten mit einer Schweigeminute und  berichten über aktuelle Geschehnisse in der Region und ordnen diese ein. 
    Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen, unser Fokus liegt auf dem stattfindenden Genozid, der durch Israel verübt wird, wie auch den Angriffen Israels auf die umliegenden Länder. Wir verurteilen die Beteiligung Deutschlands und fordern einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, den uneingeschränkten Einlass von Hilfsgütern, sowie ein freies, selbstbestimmtes Leben der Palästinenser*innen in Frieden.

    Menschenverachtendes Verhalten oder Äußerungen werden nicht toleriert!

    Die einzelnen Termine für die Mahnwache sind unten im Kalender aufgeführt.

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